Mobilfunknetz: Vodafone-Störung bei Ultracard-Kunden

Vodafone wehrt sich gegen einen Magazinbericht über eine bundesweite Störung, die es so nicht gegeben haben soll. Lediglich einige Kunden der Ultracard seien betroffen gewesen.

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4.5G-Antenne in Deutschland
4.5G-Antenne in Deutschland (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Vodafone hatte am 4. April 2017 eine kleinere Störung. Das sagte Vodafone-Konzernsprecher Volker Petendorf Golem.de auf Anfrage. Zwischen 12 und 15:15 Uhr mussten Kunden mit einer Ultracard bei abgehenden Gesprächen mehrmals die gewünschte Rufnummer anwählen, bis sie ihren Gesprächspartner erreichten.

Einen Bericht des Nachrichtenmagazins Focus Online über "massive Störungen" im "gesamten Bundesgebiet" nannte er jedoch eine Falschmeldung. "Das Mobilfunk-Netz von Vodafone lief gestern sehr stabil. Keinerlei nennenswerte Alarme oder Störungsmeldungen. Auch gab es kein erhöhtes Kundenaufkommen an den Hotlines oder in den sozialen Medien." Die Ursache für die Einschränkungen war ein technischer Fehler beim routinemäßigen Softwareupdate der Vodafone-Ultracard-Plattform.

Die Vodafone Ultracard verspricht die Nutzung von bis zu drei mobilen Geräten gleichzeitig mit einer Mobilfunknummer. Das Angebot gibt es bereits seit dem Jahr 2008.

Vodafone hatte zuletzt einen größeren Ausfall am 25. Juni 2016 in seinem Mobilfunkfunknetz. Es gab drei größere Störungen im Norden, Cuxhaven, Hamburg und Hannover. Betroffen waren mobile Telefonie und die Datenübertragung in den Großräumen der drei Städte.

Vodafone hat in Deutschland 43,7 Millionen Mobilfunkkarten im Umlauf. Vodafone Deutschland ist die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe. Als Kabelnetzbetreiber bietet Vodafone eine Datenübertragungsrate von bis zu 500 MBit/s. Bis Sommer 2017 soll die Datenrate für 20 Prozent der Kabelkunden geliefert werden. Begonnen wird in den Städten Düsseldorf, Dresden und Stuttgart.

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