Wirtschaftsministerin: Huawei wird in Bayern Netzwerkausrüstung herstellen
Huawei wird im oberbayerischen Weilheim "Technologiekomponenten für Telekommunikationsnetzwerke" herstellen. Das teilte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner am 23. März 2017 mit. Sehr viele Arbeitsplätze werden dort nicht entstehen: Bis Ende 2017 sollen voraussichtlich 40 Beschäftigte, bis Ende 2018 dann 60 im neuen Werk tätig sein. Zuvor war bereits über eine Smartphone-Fertigung in Bayern spekuliert worden.

Aigner sagte: "Wir begrüßen sehr, dass Huawei als weltweit führendes Technologieunternehmen über seine europäische Forschungszentrale in München hinaus sein Engagement in Bayern ausbaut." Beschäftigt werden sollen laut Aigner Ingenieure und technische Fachkräfte, die "überwiegend lokal eingestellt" werden.
Aigner ist ein Huawei-Fan
Bereits im Jahr 2015 nannte die Ministerin Huawei eines der "innovativsten Unternehmen der Welt." Es trage mit seinen Produkten in den Bereichen Telekommunikation und Industrie 4.0 dazu bei, dass die bayerischen Unternehmen sich positiv entwickelten. "Deshalb setze ich mich persönlich dafür ein, die Zusammenarbeit mit Huawei auszubauen und zu vertiefen."
Ab Ende des Jahres 2017 soll auf dem ehemaligen Zarges-Gelände die Produktion beginnen. Das Ansiedlungsvorhaben wurde unterstützt von Invest in Bavaria, der staatlichen Ansiedlungsagentur des Freistaates Bayern.
76.000 Menschen arbeiten bei Huawei weltweit in der Forschung und Entwicklung, das sind rund 45 Prozent der Beschäftigten des Konzerns. In Deutschland hat der chinesische Konzern rund 2.000 Beschäftigte an 18 Standorten. Das oberbayerische Weilheim ist die Kreisstadt des Landkreises Weilheim-Schongau.
- Anzeige Hier geht es zur AVM Fritzbox 7590 AX bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



