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Wirtschaftsministerin: Huawei wird in Bayern Netzwerkausrüstung herstellen

Das Rätselraten um die Huawei-Fabrik in Bayern ist zu Ende. Gerüchte um eine Smartphone-Fertigung haben sich nicht bewahrheitet.
/ Achim Sawall
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Aigner beim Besuch des Fußballspiels Evergrande Taobao Guangzhou gegen den FC Bayern im Jahr 2015 (Bild: Bayerns Staatsministerium für Wirtschaft)
Aigner beim Besuch des Fußballspiels Evergrande Taobao Guangzhou gegen den FC Bayern im Jahr 2015 Bild: Bayerns Staatsministerium für Wirtschaft

Huawei wird im oberbayerischen Weilheim "Technologiekomponenten für Telekommunikationsnetzwerke" herstellen. Das teilte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner am 23. März 2017 mit. Sehr viele Arbeitsplätze werden dort nicht entstehen: Bis Ende 2017 sollen voraussichtlich 40 Beschäftigte, bis Ende 2018 dann 60 im neuen Werk tätig sein. Zuvor war bereits über eine Smartphone-Fertigung in Bayern spekuliert worden.

Huawei Production Factory (Herstellervideo)
Huawei Production Factory (Herstellervideo) (01:38)

Aigner sagte: "Wir begrüßen sehr, dass Huawei als weltweit führendes Technologieunternehmen über seine europäische Forschungszentrale in München hinaus sein Engagement in Bayern ausbaut." Beschäftigt werden sollen laut Aigner Ingenieure und technische Fachkräfte, die "überwiegend lokal eingestellt" werden.

Aigner ist ein Huawei-Fan

Bereits im Jahr 2015 nannte die Ministerin Huawei eines der "innovativsten Unternehmen der Welt." Es trage mit seinen Produkten in den Bereichen Telekommunikation und Industrie 4.0 dazu bei, dass die bayerischen Unternehmen sich positiv entwickelten. "Deshalb setze ich mich persönlich dafür ein, die Zusammenarbeit mit Huawei auszubauen und zu vertiefen."

Ab Ende des Jahres 2017 soll auf dem ehemaligen Zarges-Gelände die Produktion beginnen. Das Ansiedlungsvorhaben wurde unterstützt von Invest in Bavaria, der staatlichen Ansiedlungsagentur des Freistaates Bayern.

76.000 Menschen arbeiten bei Huawei weltweit in der Forschung und Entwicklung, das sind rund 45 Prozent der Beschäftigten des Konzerns. In Deutschland hat der chinesische Konzern rund 2.000 Beschäftigte an 18 Standorten. Das oberbayerische Weilheim ist die Kreisstadt des Landkreises Weilheim-Schongau.


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