Verizon: Yahoo und AOL werden zu Oath

Oath wird das gemeinsame Unternehmen von AOL und Yahoo heißen, das Verizon gehört. Ob der Name Yahoo bestehen bleibt, ist offen. Der Abschied von Marissa Mayer ist dagegen gewiss.

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Yahoo wird ein Teil von Verizon.
Yahoo wird ein Teil von Verizon. (Bild: Verizon)

Verizon will Yahoo und seine AOL-Sparte in einer neuen Gesellschaft mit dem Namen Oath zusammenlegen. AOL-Chef Tim Armstrong bestätigte den Namen bei Twitter. Zuvor hatte das Onlinemagazin Business Insider unter Berufung auf Unternehmenskreise über die Umbenennung berichtet.

Verizon hatte Yahoo für 4,8 Milliarden US-Dollar gekauft, den Preis aber um 350 Millionen US-Dollar reduziert, als ein Einbruch in die Nutzerdaten von Yahoo bekanntwurde. Verizon erwarb bereits im Mai 2015 AOL für 4,4 Milliarden US-Dollar.

Yahoo und AOL werden unter der Führung von Executive Vice President Marni Walden zusammengeführt. Ob der Markenname Yahoo weiter existieren wird, sei laut Business Insider unklar. Eine große Kampagne zu Marken sei für die kommenden Wochen geplant.

Der Bereich Yahoos, in dem die Beteiligungen an dem chinesischen Konzern Alibaba (15 Prozent) und dem Joint Venture Yahoo Japan (35,5 Prozent) zusammengefasst sind, soll künftig Altaba heißen. Die wertvollen Beteiligungen wurden nicht von Verizon gekauft.

Marissa Mayer ist raus

Die bisherige Yahoo-Chefin Marissa Mayer wird nach Abschluss der Übernahme Verizon verlassen. Die finanziellen Bedingungen würden noch ausgehandelt, berichtete das Onlinemagazin Recode aus dem Unternehmen.

Mayer erhält durch den Verkauf des Kerngeschäfts von Yahoo an Verizon rund 23 Millionen US-Dollar. Mayer habe ein Anrecht auf eine Abfindung von 3 Millionen US-Dollar und Aktien im Wert von fast 20 Millionen Dollar, weil mit der Übernahme ihre Anstellung als Vorstandschefin "ohne Grund" ende. Das hatte das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung bekanntgegeben.

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