FTTB/H: M-net wird ganz München mit Glasfaser versorgen

M-net hat seine Pläne für die kommenden Jahre bekräftigt. Für den Netzbetreiber geht es um echte Glasfaser.

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G.fast-DPU
G.fast-DPU (Bild: M-net)

M-net will in den kommenden Jahren 70 Prozent aller privaten und gewerblichen Haushalte in München mit einem echten Glasfaseranschluss versorgen. Das gab der Stadtnetzbetreiber am 6. April 2017 bekannt. M-net meint mit Glasfaseranschluss tatsächliche Zugänge mit Fiber To The Building (FTTB) und FTTH (Fiber To The Home).

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Unternehmenssprecher Andreas Dietrich sagte Golem.de auf Anfrage: "Alle neuen Anschlüsse im Rahmen unseres Münchner Ausbaus sind FTTB- oder FTTH-Anschlüsse." Die Deutsche Telekom bezeichnet dagegen auch ihr Vectoring mit Fiber To The Curb (FTTC) als "Glasfaser".

Die Stadtwerke München (SWM) und ihre Stadtnetztochter wollen bis zum Jahr 2021 in der bayerischen Landeshauptstadt weitere 35.000 Gebäude an das bereits bestehende Glasfasernetz anschließen. Im Anschluss daran folgt noch eine weitere Ausbaustufe, um 100 Prozent zu erschließen.

Dorit Bode, Sprecherin der M-net-Geschäftsführung, sagte zum Geschäftsjahr 2016: "Mehr als 410.000 Kundenanschlüsse insgesamt bedeuten damit einen neuen Rekord in der Unternehmensgeschichte". M-nets schnellster Internetzugang ist derzeit ein 300-MBit/s-Anschluss über FTTH. Der Upload beträgt 50 MBit/s.

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Am 2. Mai 2017 beginnt M-Net damit, seine G.fast-Produkte in München an die Endkunden zu vermarkten. Hier kommt Technik von Huawei zum Einsatz. Mit G.fast wird Privatkunden dann eine Datenrate von 1 GBit/s angeboten. In Tests wurde bis 70 Meter eine Datenübertragungsrate von 1 GBit/s erreicht. Eine Besonderheit ist, dass Upstream und Downstream frei skalierbar sind. 1 GBit/s ist eine Summenbandbreite, die beispielsweise auf 400 MBit/s im Upload und 600 MBit/s im Download aufgeteilt werden kann.

Für G.fast ist mit NG.fast bereits die Folgetechnologie geschaffen. Wie Jeff Wang, President Access Network Product Line bei Huawei, Golem.de am 30. September 2016 erklärte, ist NG.fast als Prototyp bereits fertig. Wang: "Damit ist bereits bewiesen, dass die Technik funktioniert. Sie muss aber noch standardisiert werden, bevor ein kommerzieller Einsatz erfolgen kann. Wir hoffen, dass dies 2018 oder 2019 erfolgt." Die kommerzielle Nutzung erwarten der Ausrüster im Jahr 2020. Es werden Datenraten von 3,8 GBit/s über 50 Meter und 2,4 GBit/s über 70 Meter über ein Twisted Pair erreicht, also Kabel, in denen die Adern paarweise miteinander verdrillt sind.

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Faksimile 19. Apr 2017

EFH (evtl.mit Einliegerwhg.) => Router im Keller und dann weiter mit strukturierter...

Ovaron 07. Apr 2017

Es ist erstmal ein proprietärer Kandidat für eine Folgetechnologie wie auch XG.fast...

ButchCoolidge 07. Apr 2017

Korrekt. Allerdings ist es ungleich einfacher, den Vermieter zu überreden, die...

Bogggler 07. Apr 2017

Üblicherweise wird durch Stadtwerke bei neuen Hausanschlüssen (Strom/Gas/Wärme/Wasser...



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