Datenrate: Facebook und Nokia bringen Seekabel ans Limit
Facebook und Nokia haben ein Seekabel zwischen New York und Irland bis zum physikalischen Limit ausgereizt. Künftig soll pro Faser eine Datenrate von 32 TBit/s erreicht werden.
Nokia und Facebook haben eigenen Angaben zufolge in Feldtests einen Rekord bei der Spektraleffizienz von Untersee-Glasfaserkabeln aufgestellt. Das gaben die Partner am 21. März 2017 bekannt. Die Tests fanden an einem 5.500 Kilometer langen Seekabel zwischen New York und Irland statt.
In den Feldtests erprobten die beiden Unternehmen die Modulationstechnik Probabilistic Constellation Shaping (PCS) im Probabilistic-Constellation-Shaped-64-QAM-Modulationsformat. Die spektrale Effizienz erreichte einen Rekordwert von 7,46 b/s/Hz, eine Steigerung der nominellen Übertragungskapazität um fast das 2,5-Fache.
Physikalische Grenzen einer Glasfaserverbindung
Bei PCS handelt es sich um einen neueren Modulationsansatz, mit dem sich in Glasfasernetzen eine größere Datenmenge über weitere Entfernungen übertragen lässt. Während herkömmliche Techniken alle Konstellationspunkte mit derselben Häufigkeit ansteuern, nutzt PCS ein abweichendes Verfahren. Konstellationspunkte mit großer Amplitude werden seltener angesteuert. Dadurch ist die Datenübertragung weniger anfällig für Rauschen und andere Störquellen. Weiterhin können mit diesem Verfahren Sender und Empfänger auf veränderte Übertragungsbedingungen dynamisch reagieren. "So lässt sich die Übertragungskapazität flexibel an die physikalischen Grenzen einer Glasfaserverbindung anpassen", erklärten die Nokia Bell Labs.
Die Messungen zeigten eine spektrale Effizienz von 5,68 b/s/Hz. Zudem seien erstmals Daten mit 200 GBit/s und 250 GBit/s pro Wellenlänge mit einer 16-QAM-Modulation und unter Einsatz von kohärenter Empfangstechnik mit Digitaler Signalprozessierung (DSP) in Echtzeit übertragen worden.
In dem von Facebook geplanten Feldversuch erreichte PCS eine Rekord-Effizienz kombiniert mit digitaler Nichtlinearitätskompensation und Lasern mit niedrigen Linienbreiten. "Das Ergebnis zeigt das künftige Potenzial des Unterseekabels mit Blick auf eine zukünftige Erweiterung der Übertragungskapazität auf eine Datenrate von 32 TBit/s pro Faser", sagte ein Sprecher.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed









nur mal so: viele von euch mit dsl haben internetanschlüsse bei denen der router in eurem...
Ich bezweifelt dass man das überhaupt sinnvoll aufschreiben kann, denn a) die Kabel sind...
Für den Einstieg empfehle ich: https://www.youtube.com/watch?v=0OOmSyaoAt0 Sonst etwas...