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LTE: Telefónica und Huawei erreichen 1,65 GBit/s in München

Das Testnetz ist noch nicht offen für Nutzer. Telefónica und Huawei berichten von ihren jüngsten Erfolgen mit 4.5G auf dem Weg in ein ganz neues Mobilfunknetz.

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Telefónica-Sitz in München
Telefónica-Sitz in München (Bild: Telefónica)

Telefónica Deutschland und Huawei haben in München unter Laborbedingungen Datenraten bis zu 1,65 GBit/s erzielt. Das gab die Telefónica am 5. April 2017 bekannt. In dem TechCity-Projekt wird ein nicht öffentliches 4,5G-Mobilfunknetz betrieben, das mit acht Basisstationen den Münchner Norden um das Olympiagelände ausleuchtet.

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Im Feldtest stünde aktuell eine Übertragungsrate von rund 400 MBit/s zur Verfügung. 4,5G gilt als Zwischenschritt auf dem Weg zu 5G. Da der kommerzielle Start von 5G für das Jahr 2020 festgelegt ist, dient 4,5G als ein Zwischenschritt, um hohe Kapazitäten an Orten mit einer hohen Konzentration wie Bahnhöfe, Flughäfen, Stadien und Festivals bereitzustellen.

Die 1,65 GBit/s im Testlabor konnten durch Zusammenlegung von fünf lizenzierten LTE-Frequenzbändern und mit 5CC CA, 4xFDD, 1xTDD, 4×4 MIMO und 256 QAM Anfang März 2017 erreicht werden. Im Mai 2016 erreichten die Ingenieure mit einem annähernd gleichen Aufbau bereits 1,2 GBit/s. Darüber hinaus gelang es den Unternehmen Ende Februar 2017, Massive MIMO im Frequenzbereich um 3,5 GHz in einem Ende-zu-Ende-Feldversuch einzusetzen - die dabei erzielte Datenübertragungsgeschwindigkeit betrug 650 MBit/s. Die erste Narrowband-IoT-Message übertrug das 4,5G-Pilotnetz im Januar 2017.

Was ist 4.5G?

Michael Lemke, Senior Technology Expert bei Huawei, hatte Golem.de im April 2016 gesagt, dass 4.5G für Huawei das sei, was in der Standardisierung jenseits 3GPP Release 12 ablaufe, im Release 13/14 und dem LTE-Technologie-Pfad folge. "Es gibt mittlerweile den Standardisierungsbegriff LTE Advanced Pro, der jetzt offiziell von der 3GPP definiert wurde, als Nachfolger von LTE Advanced, dabei geht es um Themen wie Carrier Aggregation über dreifach, bis fünffach und High-MIMO jenseits von 4 X 4 und eine höhere Modulationsrate für die Luftübertragung, höher als 64 QAM. Die nächste Stufe wäre dann 256 QAM. Das sind die Bestandteile von 4.5G aus Huaweis Sicht", betonte Lemke.

Bei einer Kombination des verfügbaren Spektrums und höheren Übertragungsmodi als 2 X 2 MIMO, verknüpft mit 256 QAM, lasse sich mit dem verfügbaren Spektrum mehr als ein Gigabit pro Sekunde übertragen.

Die 4.5G-Tests würden als technischer Trial durchgeführt, in den meisten Fällen als Labor-Trial, weil es noch keine kommerziellen Endgeräte dafür gebe. Ein Feldtest sei bisher nur mit einem spezifischen Test-Terminal von Huawei möglich.



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Ovaron 08. Apr 2017

Inwiefern war das eine Antithese und was ist "SIC-Technologie"?

flow77 06. Apr 2017

Ich habe noch eine Firmen-Sim von Vodafone. Angeblich wurde ja vor ein paar Tagen das...

AlmJosef 06. Apr 2017

Die sind nicht funkzellengebunden. Die kann man auch mobil österreichweit nutzen. Bin...


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