Abo
  • Services:

DVB-T2: Freenet TV hat schon 160.000 zahlende Nutzer

Obwohl die Nutzung von Freenet TV noch kostenlos ist, zahlen viele Nutzer schon. Bis Jahresende sollen es 800.000 Abonnenten für die privaten Sender per DVB-T2 werden. Und auch Waipu.tv gewinnt Kunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Waipu TV - klassisches Fernsehen per IP-TV
Waipu TV - klassisches Fernsehen per IP-TV (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Freenet hat bereits rund 160.000 zahlende Kunden für sein DVB-T2-Angebot Freenet TV, obwohl die kostenlose Nutzung erst am 1. Juli 2017 endet. Das gab das Unternehmen am 12. April 2017 vor Investoren bekannt. Zum Ende des ersten Halbjahres 2017 rechnet Freenet mit einer Zunahme der Kundenzahl für das Angebot der Privatsender auf rund 500.000 und bis zum Jahresende 2017 mit einem Anstieg auf über 800.000 Abonnenten.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Der durchschnittliche monatliche Umsatz werde rund 4,50 Euro pro Kunde betragen. Wachstum gebe es neben dem Austausch alter Set-Top-Boxen auch durch die Umrüstung von Zweit- und Drittfernsehern in Kinderzimmern und Wochenendhäusern sowie von Notebooks und PCs auf DVB-T2 etwa über einen USB-Stick sowie die geplante Abschaltung des analogen Kabelfernsehens in einigen Regionen Deutschlands. DVB-T wird nur in den Ballungsräumen auf DVB-T2 HD umgeschaltet. Der Ausbau weiterer Gebiete für den Empfang privater Programme über Freenet TV erfolgt in drei weiteren Stufen bis zum Herbst 2018.

Ein Sprecher der Media Broadcast sagte Golem.de auf Anfrage: "Bereits heute schon können Nutzer den Empfang der privaten Sender via Freenet TV über die kostenlose Phase hinaus verlängern, die bis zum 30. Juni 2017 geht. Die Bezahlung erfolgt dabei entweder mit der Freenet-TV-Guthabenkarte oder per monatlichen Bankeinzug." Die Zahl ergebe sich aus den zurückgemeldeten Verkäufen der Guthabenkarten sowie den Kunden, die das Bankeinzugsmodell gewählt haben. Dort werde ab dem 1. Juli 2017 Geld eingezogen.

Internet-TV über Exaring

Freenet hat auch eine Beteiligung von 25 Prozent an Exaring. Waipu TV ist ein Dienst des Unternehmens, das vor Jahrzehnten half, ein Glasfasernetz in Deutschland aufzubauen. Dabei hat sich Exaring einen Bereich mit eigener Glasfaserleitung exklusiv reserviert und besitzt so ein eigenes Netz mit 12.000 Kilometer Länge, das jetzt exklusiv für die Übertragung der deutschen Fernsehsender über das Internet verwendet wird. Derzeit gelangen die Inhalte über Googles Chromecast auf den Fernseher.

Waipu.tv ist als Freeware mit eingeschränkten Funktionen, als Comfort-Version für 4,99 Euro pro Monat und als Perfect-Version für 14,99 Euro pro Monat erhältlich. Freenet zählte zum Ende des ersten Quartals 2017 rund 150.000 registrierte Waipu.tv Nutzer, darunter etwa 25.000 zahlende Kunden.

Für das Gesamtjahr 2017 erwartet der Betreiber rund 100.000 zahlende Nutzer. Der durchschnittliche monatliche Umsatz wird bei rund 6 Euro liegen. "Der Einstieg ins TV-Geschäft war für uns ein Meilenstein und eine Herkulesaufgabe zugleich und wir sind sehr froh, dass uns dieser Einstieg so gut gelungen ist", sagte Freenet-Chef Christoph Vilanek.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

robinx999 18. Apr 2017

Natürlich sind es weniger Haushalte. Einfaches Beispiel. 10 Haushalte 4 Verkaufte DVB-T2...

Teebecher 16. Apr 2017

Yap, sehe ich genau so. Habe Sky binnen der ersten Woche wieder gekündigt.

MarioWario 15. Apr 2017

Ich bin ja ein schlichtes Gemüt, aber im Moment klingt das noch nicht so gut. Meine...

stiGGG 14. Apr 2017

Wieso so eine umständliche Kiste kaufen und nicht einfach streamen?

Event Horizon 14. Apr 2017

Ja klar, genauso wie Freenet!


Folgen Sie uns
       


Offroad mit dem Audi E-Tron

Mit dem neuen Audi E-Tron fährt es sich leicht durch unwegsames Gelände.

Offroad mit dem Audi E-Tron Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek

  1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

    •  /