
Eine Umfrage der FIA zeigt, dass Autofahrer interessiert an vernetzten Autos sind, sich gleichzeitig aber auch Gedanken um ihre Daten machen: Der überwältigende Teil der Befragten will selbst über die Datennutzung entscheiden und den Datenstrom eigenmächtig abschalten können.

Viele Verbraucher sind durchaus an variablen Strompreisen interessiert. Doch die Kosten für vernetzte Stromzähler lassen sich einer Studie zufolge nur in wenigen Fällen durch niedrigere Tarife ausgleichen.

Grün heißt: Greif zu! Der Automobilhersteller VW führt in Wolfsburg Datenbrillen ein. Sie zeigt Mitarbeitern, welche Teile sie aus dem Regal nehmen sollen.

Stundenlange Fahrten auf der Autobahn können ganz schön müde machen. Lkw-Hersteller wollen Fahrer auf langen Strecken entlasten: Auf der Autobahn steuert sich der Lastwagen selbst. Golem.de ist ins Fahrerhaus geklettert.
Von Werner Pluta

BMW sei in einer guten Position bei der Elektromobilität. Allerdings würden Elektroautos nicht einfach Dieselfahrzeuge ersetzen können. Die sieht BMW-Produktmanagerin Hildegard Wortmann zu Unrecht in der Kritik.
Von Astrid Dörner

In seinen für die Marken Volkswagen, Audi und Porsche gebauten 3.0-Liter-Dieselmotoren hat Audi nach eigenen Angaben eine wichtige Software der Abgasreinigung nicht korrekt offengelegt - in den USA gilt das als Manipulation.

Tesla Motors hat anlässlich des Produktionsstarts auch die Einstiegspreise für sein Elektro-SUV mit dem Model X bekanntgegeben. Demnach kann der als 5- und 7-Sitzer erhältliche Wagen ab 80.000 US-Dollar geordert werden. Dafür muss eine geringere Reichweite hingenommen werden.

Tesla Motors ruft freiwillig alle bisher produzierten Model S zurück in die Werkstatt. Bei den Fahrzeugen sollen die Gurte der Frontsitze überprüft werden.

Die "Aufkömmlinge" von Tesla seien der deutschen Autoindustrie nicht voraus: In einem Radiointerview ätzt der ehemalige Daimler-Chef Edzard Reuter gegen den Elektroautopionier.

Scott Keogh, Audis Amerika-Chef, spricht im Handelsblatt-Interview über die große Elektro-Offensive, über mögliche neue Konkurrenten und was der Autobauer vom US-Pionier Tesla gelernt hat.
Von Astrid Dörner

Auf mehreren hundert Seiten hat das Fraunhofer-Institut die Zukunft des automatisierten Fahrens analysiert. Die Ergebnisse dürften EU-Digitalkommissar Oettinger und Datenschützern nicht gefallen.

Ford hat mit Sync Connect eine Smartphone-Steuerung für das Auto angekündigt. So sollen Autofahrer ihre Fahrzeuge künftig per Smartphone aus der Ferne steuern können. Dabei bleibt das Auto natürlich die ganze Zeit stehen.

Audi und die Stadt Somerville an der US-Ostküste wollen in einem Pilotprojekt selbstparkende Autos erforschen, die selbstständig in einem Parkhaus unterkommen und weniger Rangierraum und Abstand brauchen: Das soll viel Geld sparen.

Wärmesichtgeräte können Temperaturunterschiede visualisieren, was für viele Anwendungen sinnvoll ist. In der Nacht könnten Autofahrer damit zum Beispiel Wildwechsel erkennen. Doch die Technik ist teuer. Kohlenstoff in Form von Graphen soll das ändern.

Nach fünf Minuten zur Hälfte geladen: Huawei hat nach eigenen Angaben ein Verfahren entwickelt, um Akkus schneller zu laden. Zwei dieser Schnelllade-Akkus hat der chinesische Hersteller auf einer Konferenz in Japan vorgestellt.

Ford testet seine autonomen Autos in MCity, einem abgesperrten Bereich der Universität Michigan, in dem eine Stadt simuliert wird. Das soll die Entwicklungszeit reduzieren. Die Stadt wurde naturgetreu nachgeahmt, bedruckte Kulissen stellen Häuser dar.

Die Bundesregierung plant nach einem Medienbericht, Käufern von Elektroautos bis zu 5.000 Euro zu zahlen. Das Ziel, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen, dürfte anders kaum noch zu erreichen sein. Zudem sollen herkömmliche Antriebe stärker belastet werden.

Der Tipp kam aus Europa: Die EU-Kommission wusste einem Medienbericht zufolge von den Manipulationen an der Motorsoftware bei Dieselfahrzeugen, unternahm aber nichts. Daraufhin sollen EU-Mitarbeiter die Information an eine US-Umweltorganisation lanciert haben.

Wer zu schnell fährt, wird von der Polizei angehalten, aber auch wer viel zu langsam fährt, macht sich verdächtig. Diese Erfahrung machte nun ein autonom fahrendes Auto von Google. Es wurde wegen Langsamfahren gestoppt.

Einem Urteil des Oberlandesgerichts Celle zufolge ist die Benutzung von Blitzer-Apps im Auto verboten. Andernfalls droht dem Autofahrer ein Bußgeld. Eine entsprechende App wurde vom Gericht wie ein Radarwarner beurteilt, der bereits verboten ist.

Deepsec 2015 Das Freihandelsabkommmen TTIP hat eine weitere Gegnergruppe: IT-Sicherheitsforscher. Das jedenfalls sagt René Pfeiffer, Organisator der Deepsec in Wien. Er fürchtet, dass Informationen über Sicherheitsrisiken damit noch stärker unterbunden werden.
Von Hauke Gierow

Die Kommunikation zwischen Fahrzeugen soll schwere Unfälle verhindern und Staus vermeiden. Auf der A 9 testen Autos nun ein Nokia-System, das auf einem lokalen LTE-Modul basiert.

Mit Bussen von Navya will die Schweizer Postauto AG künftig autonom fahren. Die Stadt Sitten im Kanton Wallis soll zusammen mit der ETH Lausanne die Fahrzeuge in den kommenden zwei Jahren testen.

Faraday Future heißt ein neuer Elektroautohersteller aus den USA, der mit einem Investitionsvolumen von einer Milliarde US-Dollar startet. 400 namhafte Personen aus der Autoindustrie arbeiten bereits bei Faraday Future. Gerüchten zufolge tarnt Apple so sein Autoprojekt Titan.

Der Autozulieferer Continental hat zusammen mit anderen Unternehmen eine Technik entwickelt, mit der sich Autos untereinander mit Informationen versorgen können. Vorausfahrende Fahrzeuge agieren dabei als Sensoren für den nachfolgenden Verkehr. Das kann für autonomes Fahren hilfreich sein.

Steve Jobs soll schon 2008 die Idee gehabt haben, ein Auto zu bauen. Das verriet der ehemalige Apple-Mitarbeiter Tony Fadell, mit dem Jobs über die Ausgestaltung eines solchen Fahrzeugs sprach, in einem Interview. Damals fehlte es Apple aber an Ressourcen.

Berlin im Zeichen von League of Legends: Am Wochenende standen sich die besten Teams vor mehreren Tausend Fans im Finale gegenüber. Golem.de hat zugeschaut und mit Insidern über die Erfolgsgeheimnisse der asiatischen E-Sportler gesprochen.
Von Sebastian Wochnik

Der Nissan Leaf ist ein kleines Elektroauto, das nun erstmals in einer hochautomatisiert fahrenden Version auf Japans Straßen getestet wird. Dabei fährt der Prototyp nicht nur auf Autobahnen, sondern auch auf Landstraßen und in der Stadt. 2016 soll eine einfache Autopilotfunktion in Serie gehen.

Zu Halloween hat Googles Autoteam seine Fahrzeuge mit Blick auf die Sicherheit von Kindern trainiert - auch wenn diese kostümiert auf der Straße unterwegs sind. Die Software für die Bilderkennung soll in der Nähe von Kindern besonders vorsichtig agieren.

Toyota stellt auf der Tokyo Motor Show einen kleinen Roboter namens Kirobo Mini vor, der in den Getränkehalter des Autos passt und den Fahrer mit Tipps und emotionaler Unterstützung umsorgen soll.

Der Mercedes Vision Tokyo könnte so in einer Garage im Film Tron stehen. Das autonom fahrende Brennstoffzellenauto bietet Platz für fünf Passagiere, die es sich während der Fahrt auf einer Couch gemütlich machen können. Bei Bedarf kann sich der Fahrer an einen ausklappbaren Sitz samt Lenkrad setzen.

Tankstellen gibt es dafür kaum - trotzdem bringt Honda ein Auto mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt. Das Clarity Fuel Cell wird zuerst in Japan erhältlich sein.

Mehr Freiheit für Autohacker: In den USA wurden neue Ausnahmeregelungen für den Digital Millennium Copyright Act veröffentlicht. Sicherheitsforscher dürfen jetzt unter bestimmten Voraussetzungen den Quellcode von Autos testen. Bis die Regelungen in Kraft treten, dauert es aber noch ein bisschen.

Mitsubishi will mit Projektoren das Fahren sicherer machen. Das System soll Symbole auf den Asphalt projizieren. Das soll anderen Verkehrsteilnehmern anzeigen, wohin sich das Auto bewegen wird.

Ein in Berlin gebautes Auto ist im automatisierten Betrieb durch Mexiko gefahren. Den Initiatoren reicht das noch nicht: Sie planen schon die nächste Tour.

Wieder gibt es manipulierte Software bei VW - doch dieses Mal ist der Konzern nicht selbst verantwortlich. Hackern ist es offensichtlich gelungen, die Steuersoftware eines Audi TT so zu manipulieren, dass der Airbag ohne Wissen der Nutzer abgeschaltet werden kann.

Sprachassistenten sollen das Autofahren sicherer machen, doch beim Test eines US-Automobilclubs zeigte sich, dass die Lösungen von Google, Apple und Microsoft auch ablenken. Besonders negativ haben sich Cortana und Siri auf die Konzentration ausgewirkt.

Im Zweifel für den Fußgänger: Laut einer Umfrage sollen autonom fahrende Autos bei drohenden Unfällen vorrangig Fußgänger schützen. Viele sind bereit, dafür das Leben des Fahrers aufs Spiel zu setzen.

Nvidias Maschinenlernen-Spezialist Jonathan Cohen ist zu Apple abgewandert, wo er Gerüchten zufolge am Projekt Titan und damit an Apples Auto mitarbeiten soll. Nvidia ist auch im Automotive-Bereich tätig und entwickelt Technik zur Auswertung von Sensordaten.

Weltweit können Fahrer des Elektroautos Tesla S nun ihren Autopiloten nutzen. Die Aktivierung der Software kostet aber mehrere tausend Euro.

Golem.de-Wochenrückblick Bild.de will jeden abmahnen, der seine Adblocker-Sperre umgeht und weitere Seiten wollen Adblocker aussperren. Youtube hat jetzt auch ein werbefreies Abomodell. Und heute startet die Formel E in die neue Saison. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.

Hyperloop legt los: In wenigen Wochen ist Start für die erste Strecke des neuartigen Verkehrsmittels, das Elon Musk ersonnen hat. Mitte 2018 könnten die ersten Kapseln durch die Röhre in Kalifornien flitzen.

Aston Martin hat mit dem RapidE den Prototyp eines Elektroautos vorgestellt, das 2017 auf den Markt kommen soll. Vom bereits erhältlichen Rapide mit Benzinmotor unterscheidet sich die Elektroversion äußerlich kaum.

IMHO Wenn die zweite Saison der Formel E am kommenden Wochenende in Beijing startet, gibt es einige Neuerungen wie eine erhöhte Leistung der Motoren. Das reicht aber noch lange nicht, um die Formel E so attraktiv wie andere Motorsportarten zu machen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Das Magazin Consumer Reports bewertete das Tesla Model S vor wenigen Monaten sehr positiv und hob es auf einen Spitzenplatz, doch nach einigen Monaten musste das Bild revidiert werden. Zu viele Besitzer beschwerten sich über die mangelnde Zuverlässigkeit des Elektroautos.

Hoverboard, Fluxkompensator und ein holografischer Hai: Heute ist der 21. Oktober 2015 - der Tag, der vor 30 Jahren Ziel von Marty McFlys zweiter Zeitreise war. Diese Zukunft konnte zwar mit allerlei schwebenden Fahrzeugen aufwarten. Aber nicht mit Golem.de.
Von Werner Pluta und Andreas Donath

Mission Motorcycles ist ein Startup, das Elektromotorräder entwickelt und jüngst Konkurs anmelden musste. Dessen Ex-Chef erhebt schwere Vorwürfe: Schuld sei Apples Abwerben des Spitzenpersonals gewesen, was schließlich auch die Investoren dazu gebracht habe, sich zurückzuziehen.

Sie fahren rund um die Uhr und brauchen keine Mittagspause: Der Bergbaukonzern Rio Tinto lässt Eisenerz von automatisiert fahrenden Trucks transportieren. Das soll sicherer sein und Kosten sparen.

Volvo will eine Reihe kleinerer Automodelle entwickeln, die elektrifizierbar sind und als Hybridmodelle sowohl mit Verbrennungs- als auch mit Elektromotor fahren. Auch ein reines Elektroauto soll 2019 auf den Markt kommen.

Leser von Golem.de können sich über die Veröffentlichung neuer Artikel jetzt auch per Whatsapp benachrichtigen lassen. Zum Start des Dienstes sind drei Themenbereiche verfügbar.