Abo
  • IT-Karriere:

Umweltschutz: Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe

Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen durch festliegende Schiffe sind nicht nur ein Problem in Seehäfen. Auch Binnenschiffe lassen den Dieselgenerator dauerhaft laufen. Das soll sich ändern. In Nordrhein-Westfalen werden Anlegestellen mit Ladesäulen ausgestattet.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Binnenschiff (Symbolbild): Standards für Anschlüsse und Abrechnung
Binnenschiff (Symbolbild): Standards für Anschlüsse und Abrechnung (Bild: DLR/CC-BY 3.0)

Binnenschifffahrt soll sauberer werden: In einem Pilotprojekt will die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes Akkuladestationen für Binnenschiffe aufstellen. Diese sollen die Schiffe mit Strom versorgen und damit in Liegezeiten ihren Dieselgenerator abschalten.

Stellenmarkt
  1. telent GmbH, deutschlandweit
  2. Personalwerk Holding GmbH, Karben, Wiesbaden

Wie Seeschiffe lassen auch Binnenschiffe, wenn sie festliegen, meist den Dieselgenerator laufen, der Strom für die Bordsysteme liefert. Dabei wird Kohlendioxid und Feinstaub freigesetzt. Zudem sind die laufenden Maschinen laut. Bekommen die Schiffe an den Binnenwasserstraßen Landstrom, muss der Dieselgenerator nicht laufen.

In dem Pilotprojekt will die WSV 120 Ladesäulen an Kanälen in Nordrhein-Westfalen (NRW) aufstellen. Standort der ersten wird eine Anlegestelle bei Riesenbeck am Dortmund-Ems-Kanal. Ein Ziel des Projekts sei, einen einheitlichen Standard für die Anschlüsse sowie für die Abrechnung zu etablieren, sagte eine WSV-Sprecherin der Deutschen Presseagentur (dpa). Dieser soll dann bundesweit eingeführt werden.

Es gibt bereits Ladesäulen an mehreren Binnenwasserstraßen in NRW. Insgesamt sind es 62. Daneben wollen Köln und Düsseldorf Landstromanschlüsse für die wachsende Zahl der Hotel- und Binnenkreuzfahrtschiffe bereitstellen. In Düsseldorf wurden in diesem Jahr zwei Anleger mit Landstrom ausgestattet. Im Laufe des Jahres sollen drei weitere hinzukommen.

Köln will auf lange Sicht alle Anlegestellen für Hotel- und Kreuzfahrtschiffe mit Landstrom ausstatten. Die entsprechenden Arbeiten laufen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. 49,99€
  3. 2,49€
  4. 4,19€

Oktavian 30. Apr 2019

Naja, zwei Akkus und das Handy werden dabei bestimmt auch geladen. Aber ja...

Oktavian 30. Apr 2019

Können schon, die sollen nicht. Hamburg lieg geographisch inzwischen eher ungünstig für...

Oktavian 29. Apr 2019

Natürlich wird es das. Die Einsparung von Energie ist schließlich eines der Ziele der...


Folgen Sie uns
       


Die Zukunft von 8K bei Sharp angesehen (Ifa 2019)

Wenn es um 8K geht, zeigt sich Sharp optimistisch: Nicht nur ein riesiger 120-Zoll-Fernseher ist dort zu sehen, sondern es gibt auch einen kleinen Blick in die nahe Zukunft.

Die Zukunft von 8K bei Sharp angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Innovationen auf der IAA: Vom Abbiegeassistenten bis zum Solarglasdach
Innovationen auf der IAA
Vom Abbiegeassistenten bis zum Solarglasdach

IAA 2019 Auf der IAA in Frankfurt sieht man nicht nur neue Autos, sondern auch etliche innovative Anwendungen und Bauteile. Zulieferer und Forscher präsentieren in Frankfurt ihre Ideen. Eine kleine Auswahl.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. E-Auto Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

IAA 2019: PS-Wahn statt Visionen
IAA 2019
PS-Wahn statt Visionen

IAA 2019 Alle Autobosse bekennen sich auf der IAA zur Nachhaltigkeit, doch auf den Ständen findet man weiterhin viele große, spritfressende Modelle. Dabei stellt sich die grundsätzliche Frage: Ist das Konzept der Automesse noch zeitgemäß?
Eine Analyse von Dirk Kunde


      •  /