Abo
  • IT-Karriere:

Vernetzte Autos: Jaguar-Fahrer können mit Daten Kryptogeld verdienen

Jaguar entwickelt mit der Iota-Stiftung eine Kryptowährungs-Geldbörse für Autos. Autofahrer sollen virtuelles Geld erhalten, wenn sie Passagiere mitnehmen oder Daten über den Verkehrs- und Straßenzustand teilen.

Artikel veröffentlicht am ,
Jaguar an einer Mautstelle: Bezahlen mit Geld aus der virtuellen Geldbörse
Jaguar an einer Mautstelle: Bezahlen mit Geld aus der virtuellen Geldbörse (Bild: Jaguar)

Virtuelles Geld fürs Sammeln von Informationen: Der britische Autohersteller entwickelt eine virtuelle Geldbörse, mit der er künftig seine Autos ausstatten will. Mit dem darin gespeicherten Geld sollen die Autofahrer beispielsweise an Ladesäulen bezahlen können. Das Kryptogeld gibt es unter anderem für die Übermittlung von Verkehrsdaten.

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Garching
  2. CSB-SYSTEM AG, Geilenkirchen

Die Sensoren, mit denen Autos ausgestattet sind, erfassen Daten über das Wetter, die Verkehrssituation, wo sich beispielsweise Autos stauen, oder den Straßenzustand, etwa Schlaglöcher. Diese Daten sollen die Fahrer den Anbietern von Navigationsdiensten oder den zuständigen Verkehrsbehörden zur Verfügung stellen. Eine andere Möglichkeit, Kryptogeld zu verdienen, ist, das eigene Auto für Mitfahrgelegenheiten anzubieten.

Dafür bekommt der Fahrer im Smart Wallet seines Autos einen Betrag gutgeschrieben. Damit soll er dann bargeldlos Straßenmaut entrichten, den Parkplatz oder das Laden des Elektroautos bezahlen oder auch einen Kaffee kaufen können.

Für das Bezahlsystem arbeitet Jaguar mit der Iota-Stiftung zusammen. Diese Kryptowährung hat laut Jaguar den Vorteil, dass wegen der Struktur des Systems keine Transaktionsgebühren anfallen. Der Autohersteller geht davon aus, dass bis 2025 rund 75 Milliarden Geräte mit dem Iota-Netz verbunden sein werden. Die erste Ladesäule, an der mit Iota bezahlt werden kann, wurde vor einem Jahr aufgestellt.

Das System ist laut Dominik Schiener, einem Gründer der Kryptowährung, interoperabel. Das bedeutet, es gibt kein Hersteller­-spezifisches Kryptogeld, sondern "einen Universal-Token für diese Maschinenwirtschaft", sagte Schiener der britischen Nachrichtenagentur Reuters.

Die Maßnahme sei Teil von Jaguars "Zero Strategie", heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Deren Ziele seien "null Emissionen, null Unfälle und null Staus". Das System wird in Shannon in Irland, Jaguars Standort für die Software-Entwicklung getestet. Dort sind bereits mehrere Fahrzeuge mit einer Smart Wallet ausgestattet. Wann das System in der Großserie zur Verfügung steht, hat Jaguar nicht mitgeteilt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,49€
  2. 24,99€
  3. 4,99€
  4. 15,49€

MKar 30. Apr 2019

Waehrend Bitcoin full-nodes braucht, die mit starker Hashpower Transaktionen absichern...

Anonymer Nutzer 29. Apr 2019

wer least den privat?

neokawasaki 29. Apr 2019

Banking in Echtzeit, als sekundengetakteter Stream oder als kostenlose Mikrotransaktion...


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal angespielt

Slayer im Kampf gegen die Höllendämonen: Doom Eternal soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Doom Eternal angespielt Video aufrufen
Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

    •  /