• IT-Karriere:
  • Services:

Roller: Keine E-Scooter mehr auf österreichischen Trottoirs

Während in Deutschland noch auf die Erlaubnis gewartet wird, E-Scooter legal im Straßenverkehr zu nutzen, hat Österreich vorgelegt: Die elektrischen Roller werden mit Fahrrädern gleichgesetzt, dürfen allerdings nicht mehr auf Gehwegen fahren.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein E-Scooter in Berlin
Ein E-Scooter in Berlin (Bild: TOBIAS SCHWARZ/AFP/Getty Images)

Der österreichische Nationalrat hat einer Reform der Straßenverkehrsordnung zugestimmt und elektrische Tretroller, sogenannte E-Scooter, Fahrrädern rechtlich gleichgestellt. Damit können die Roller genauso im Straßenverkehr genutzt werden wie Fahrräder, inklusive der gleichen Rechte und Pflichten.

Stellenmarkt
  1. VRS Media GmbH & Co. KG, Bremen
  2. ING-DiBa AG, Frankfurt

Die Roller müssen entsprechend auf einem Radweg genutzt werden; steht dieser nicht zur Verfügung, darf auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Generell nicht erlaubt ist das Fahren auf Gehwegen, es sei denn, einzelne Kommunen erteilen hier eine Ausnahmegenehmigung.

Einen Führerschein oder eine Versicherung benötigen E-Scooter-Fahrer in Österreich nicht. Laut der Gesetzesnovelle fallen "Klein- und Miniroller mit elektrischem Antrieb" mit einer maximalen Motorleistung von 600 Watt und einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h unter die neue Regelung.

Regelung auch bald in Deutschland

In Deutschland warten E-Scooter-Fans bisher noch auf eine praktische Regelung zur Nutzung der Roller im Straßenverkehr. Solange Rollerfahrer ihr Gefährt nicht wie ein Mofa versichert haben, dürfen sie damit aktuell nicht im Straßenverkehr unterwegs sein. Allerdings steht der deutsche Gesetzgeber kurz vor der Einführung einer Regelung. Es wird erwartet, dass der Bundesrat im Mai 2019 einer entsprechenden Verordnung des Bundesverkehrsministeriums zustimmt.

Der Regelung zufolge dürfen dann Roller und Skateboards mit Elektromotor auch in Deutschland legal und ohne Führerschein im öffentlichen Straßenverkehr benutzt werden, solange sie nicht schneller als 20 km/h fahren. Die Fahrer müssen mindestens zwölf Jahre alt sein, wenn die Roller nicht schneller als zwölf km/h fahren. Bei Rollern bis 20 km/h müssen die Fahrer mindestens 14 Jahre alt sein.

Eine Helm- oder Führerscheinpflicht besteht nicht, die Fahrzeuge brauchen aber ein Versicherungskennzeichen. Roller bis 12 km/h sollen der Verordnung zufolge auf Gehwegen fahren dürfen, die schnelleren Modelle hingegen wie Fahrräder auf Fahrradwegen oder der Autofahrbahn.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 35,99€
  2. (aktuell u. a. Asus VG248QZ Monitor für 169,90€, Cryorig QF140 Performance PC-Lüfter für 7...
  3. 39,09€
  4. 59,00€ (Bestpreis!)

plutoniumsulfat 01. Mai 2019

Genau, bei 45 km/h ist ja schließlich kein Vorankommen mehr. Und Überholen ist innerorts...

plutoniumsulfat 30. Apr 2019

Ich warte noch auf E-Inline-Skates.

thorian 29. Apr 2019

Moin! Die Elektroroller werden nun offiziell zugelassen. Nummernschild, Versicherung etc...

thorian 29. Apr 2019

Moin! Ich habe so einen Trettroller im täglichen Einsatz, daher hatte ich mich da mal...

chefin 29. Apr 2019

Das Risiko MUSS immer der tragen der es verursacht. In dem fall der Rollerfahrer. Auf...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 7T - Fazit

Das Oneplus 7T ist der Nachfolger des Oneplus 7 - und hat einige interessante Hardware-Upgrades bekommen. Im Test von Golem.de schneidet das Smartphone entsprechend gut ab.

Oneplus 7T - Fazit Video aufrufen
Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

Red Dead Redemption 2 für PC angespielt: Schusswechsel mit Startschwierigkeiten
Red Dead Redemption 2 für PC angespielt
Schusswechsel mit Startschwierigkeiten

Die PC-Version von Red Dead Redemption 2 bietet schönere Grafik als die Konsolenfassung - aber nach der Installation dauert es ganz schön lange bis zum ersten Feuergefecht in den Weiten des Wilden Westens.

  1. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 belegt 150 GByte auf PC-Festplatte
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 erscheint für Windows-PC und Stadia
  3. Rockstar Games Red Dead Online wird zum Rollenspiel

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

    •  /