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Vertrauliche Daten: Tesla warnt Mitarbeiter vor Leaks von Interna

Dem US-Sender CNBC ist eine interne E-Mail des Tesla-Sicherheitsteams zugespielt worden. Darin werden Mitarbeiter des E-Auto-Herstellers davor gewarnt, Interna preiszugeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla-Chef Elon Musk: Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Schadenersatz, Strafanzeige
Tesla-Chef Elon Musk: Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Schadenersatz, Strafanzeige (Bild: Frederic J. Brown/AFP/Getty Images)

Wer Interna weitergibt, bekommt Ärger: Der US-Elektroautohersteller Tesla hat seine Angestellten gewarnt, dass Außenstehende versuchen könnten, ihnen Unternehmensinformationen zu entlocken. Tesla erinnerte die Mitarbeiter an ihre Verschwiegenheitspflicht und zählte konkrete Folgen bei Verstößen auf.

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Der Erfolg von Tesla lenke die Aufmerksamkeit auf das Unternehmen, heißt es in der E-Mail, die dem US-Fernsehsender CNBC zugespielt wurde. Es gebe ein großes Interesse an allem, was Tesla betreffe. Manche Menschen würden alles tun, um das Unternehmen scheitern zu sehen. Dazu gehöre auch, Mitarbeiter über soziale Netze anzusprechen und sie dazu zu verleiten, geistiges Eigentum des Unternehmens preiszugeben. Entsprechende Versuche sollten gemeldet werden.

Die Unternehmensleitung erinnerte die Mitarbeiter darin, dass jeder im Unternehmen "eine Verantwortung hat, alle Informationen und Technik zu schützen, die wir täglich nutzen und generieren." Gleichzeitig drohte sie aber auch, dass Verstöße streng geahndet würden: "Tesla wird Maßnahmen gegen jene ergreifen, die unzulässig vertrauliche Geschäftsinformationen durchsickern lassen oder die gegen die Geheimhaltungspflicht, der wir alle zugestimmt haben, verstoßen. Dazu gehören die Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Schadenersatzforderungen und sogar Strafanzeigen."

Tesla entließ einen Presse-Informanten

Solche Klauseln sind nicht unüblich. Tesla macht in der Mail klar, dass das Unternehmen diese auch ernst meint, und listet mehrere Beispiele für Maßnahmen gegen unbotmäßige Mitarbeiter auf: Anfang des Jahres sei ein Mitarbeiter entlassen worden, weil er Journalisten Informationen zukommen lassen habe. Und kürzlich sei einem weiteren gekündigt worden, der die Einwahldaten für eine interne Telefonkonferenz in den sozialen Medien veröffentlicht habe. Ein anderer, der vertrauliche Daten kopiert und mit deren Veröffentlichung gedroht habe, sei angezeigt worden. Allerdings ist es bemerkenswert, dass ausgerechnet eine Mail, die davor warnt, Interna weiterzugeben, der Presse zugespielt worden ist.

Medien hatten mehrfach unter Berufung auf Informanten bei Tesla über Interna berichtet, darunter kürzlich über die Schwierigkeiten zwischen Tesla und dem Akkuhersteller Panasonic oder erneute Produktionsprobleme beim Model 3.

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cpt.dirk 07. Mai 2019

Und interessant auch, wie ich plötzlich zu einem Fanboy von Tesla geworden bin - da hat...

kayozz 06. Mai 2019

Wenn mein Arbeitgeber etwas verbotenes oder unethisches macht und ich das an die Presse...

Garius 06. Mai 2019

Fans? Golem-Fans xD?

berritorre 06. Mai 2019

Nicht in einer Firme von der Grösse von Tesla, vor allem weil börsennotiert. Da kannst du...

SJ 06. Mai 2019

Du kannst also nicht darlegen, wieso du solch eine Behauptung aufgestellt hast.... gut zu...


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