Abo
  • IT-Karriere:

Maid of the Mist: Die Niagarafälle-Schiffe werden elektrisch

Mehr als anderthalb Millionen Besucher der Niagarafälle steigen jedes Jahr auf eines der beiden Schiffe und lassen sich direkt unter die Wasserfälle schippern. In wenigen Monaten werden sie den Ausflug mit Schiffen mit Elektroantrieb unternehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Künstlerische Darstellung der Elektroschiffe von Maid of the Mist: 1,6 Millionen Tourgäste im Jahr
Künstlerische Darstellung der Elektroschiffe von Maid of the Mist: 1,6 Millionen Tourgäste im Jahr (Bild: Maid of the Mist)

Elektrisch zu den Fällen: Touristen werden in Zukunft mit zwei Elektrobooten zu den Niagarafällen schippern. Im September werden die beiden Schiffe in Dienst gestellt. Die beiden derzeit verkehrenden Schiffe mit Dieselantrieb werden ausgemustert.

Stellenmarkt
  1. WEMAG AG, Schwerin
  2. JOSEPH VÖGELE AG, Ludwigshafen

Die beiden Elektroschiffe werden aktuell auf einer Werft in Manitowoc im US-Bundesstaat Wisconsin am Ufer des Michigansees gebaut. Mitte Mai sollen sie nach Niagara Falls gebracht werden. In den dortigen Trockendocks wird die Endmontage durchgeführt. Nach Tests und Zertifizierungen sollen die Schiffe ab Mitte September im kommerziellen Einsatz unterwegs sein.

Während die beiden aktuellen Maids of the Mist Einrumpfschiffe sind, werden die beiden neuen Maids Katamarane. Durch die beiden Rümpfe sollen die Schiffe ruhiger auf dem Wasser liegen, was die Fahrt zu den Niagarafällen komfortabler macht.

Der Akku wird in sieben Minuten auf 80 Prozent geladen

Der Antriebsstrang der Schiffe inklusive der Lithium-Ionen-Akkus stammt von ABB. Der Schweizer Elektrotechnikkonzern liefert auch das Ladesystem für die Schiffsakkus. Während eines siebenminütigen Stopps soll es die Akkus auf 80 Prozent der Kapazität aufladen.

Es sei für Maid of the Mist nur konsequent, führend bei der Einführung grüner Technik zu sein, sagte Christopher Glynn, Chef des Unternehmens. "Die neuen Schiffe werden unsere Gäste zum Fuß der Niagarafälle bringen, einer der größten Quellen für sauberen Strom aus Wasserkraft der Welt." An den Niagarafällen wurde 1882 das erste Kraftwerk in Betrieb genommen.

Die Maid of the Mist werden die Tour und die Schiffe genannt, die Touristen direkt unter die Horseshoe Falls fährt. Das Angebot besteht seit 1846 und ist damit eines der ältesten kontinuierlich existierenden Touristikangebote. Aktuell im Einsatz sind die Maid of the Mist VI (seit 1990) und die Maid of the Mist VII (seit 1997), die beide mit Dieselantrieb fahren. Die beiden Elektro-Maids werden sie ersetzen.

Die Niagarafälle gehören mit über 18 Millionen Besuchern im Jahr zu den beliebtesten Touristenattraktionen der USA und Kanadas. An den Maid-of-the-Mist-Touren nehmen nach Unternehmensangaben über 1,6 Millionen Passagiere im Jahr teil.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBGRATISH10

dex2000 07. Mai 2019

Naja, wenn der Strom dort anliegt, scheint's mir sinnvoller, als Diesel hinzukarren.


Folgen Sie uns
       


Doom 1 in der Doom 3 Engine angespielt

Doom Reborn benötigt eine Vollversion von Doom 3 und ist bei moddb.com kostenlos erhältlich. Die Mod wurde von Michael Hanlon entwickelt.

Doom 1 in der Doom 3 Engine angespielt Video aufrufen
Noise Cancelling Headphones 700 im Test: Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus
Noise Cancelling Headphones 700 im Test
Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

Bose schafft mit seinen neuen Noise Cancelling Headphones 700 eine fast so gute Geräuschreduzierung wie Sony und ist in manchen Punkten sogar besser. Die Kopfhörer haben uns beim Testen aber auch mal genervt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Bose Frames im Test Sonnenbrille mit Musik
  2. Noise Cancelling Headphones 700 ANC-Kopfhörer von Bose versprechen tollen Klang
  3. Frames Boses Audio-Sonnenbrille kommt für 230 Euro nach Deutschland

Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /