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Elektroautos: Volkswagen plant Produktion eigener Akkuzellen

Volkswagen will eine Akkuzellfertigung in Niedersachsen ansiedeln und dafür rund eine Milliarde Euro investieren. Damit sollen die Abhängigkeit zu Zulieferern verringert und die Wertschöpfung bei Elektroautos bei VW konzentriert werden. Doch die Politik muss mitspielen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das erste Mitglied der ID. Familie heißt ID.3.
Das erste Mitglied der ID. Familie heißt ID.3. (Bild: Volkswagen)

Aufsichtsrat und Vorstand von Volkswagen haben den Aufbau einer Akkuzellfertigung im niedersächsischen Salzgitter beschlossen. VW spricht von einem Investitionsvolumen von knapp einer Milliarde Euro. Laut Berliner Tagesspiegel wird als Partner das schwedische Unternehmen Northvolt fungieren. Volkswagen schloss sich jüngst mit weiteren Partnern zur European Battery Union (EBU) zusammen, um die Akkuforschung europaweit voranzutreiben.

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"Im Rahmen unserer umfangreichen Elektro-Offensive wollen wir unsere Akkukapazitäten im Rahmen von strategischen Partnerschaften absichern. Zudem wollen wir unsere Produktionskapazitäten in Europa ausweiten, um unsere Wachstumspläne zu unterstützen", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Dieter Pötsch. Hauptlieferanten für Zellen und Akkupakete bleiben SKI, LG Chem und CATL.

Volkswagen zufolge wird die Akkuzellproduktion aber nur in Deutschland stattfinden, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür gegeben seien. Dazu zählen insbesondere die Befreiung von der EEG-Umlage und gleichzeitig die Verfügbarkeit von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Bis Jahresende solle final entschieden werden, teilte der Konzern mit.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) teilte anlässlich der Mitteilung von Volkswagen mit: "Meine Initiative für eine Batterizellfertigung in Deutschland und Europa zeigt den nächsten großen Erfolg. Auch VW und Northvolt ergreifen die Initiative. Es ist gelungen, das erste Industrieprojekt in Europa zur Batteriezellfertigung mit unserem Förderaufruf mit anzustoßen. Das ist ein gutes Signal!"

Außerdem wurde von VW beschlossen, einen Börsengang der Lkw-Sparte Traton vorzubereiten und diese noch vor der Sommerpause 2019 an die Börse zu bringen.



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Dwalinn 15. Mai 2019

Und das ist auch gut so, die Firma die weder plant noch Ziele hat die sie erreichen will...

hansblafoo 14. Mai 2019

Die Gesamtgewinne kennen wir ja. Nur es ist hier vom Gewinn aus dem Dieselskandal die...

zander76 14. Mai 2019

Wenn ich mich recht erinnere, ist Salzgitter ein großer Chemiestandort. Da Akkus sehr...


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