• IT-Karriere:
  • Services:

Elektromobilität: Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

Die Kaufprämie für Elektroautos endet im kommenden Monat. Das bereitgestellte Geld wurde jedoch nicht ausgeschöpft. Was passiert nun? Verkehrsminister Scheuer will das Förderprogramm verlängern und aufstocken.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektroautos an einer Ladesäule
Elektroautos an einer Ladesäule (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Länger und mehr: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will das Förderprogramm für Elektromobilität ausdehnen. Nach dem Willen Scheuers könnte es bis Mitte der 2020er Jahre laufen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus dem Umfeld der Bundesregierung. Seine Vorschläge könnte er Ende Mai im Kabinett vorstellen.

Stellenmarkt
  1. Bechtle AG, Neckarsulm
  2. BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Weiherhammer

Die Bundesregierung hat die Kaufprämie für Elektroautos 2016 eingeführt. Für den Kauf eines Elektroautos gibt es 4.000 Euro, für einen Plugin-Hybrid 3.000 Euro. Das Geld kommt zur Hälfte vom Staat, die andere Hälfte übernimmt der Hersteller. Insgesamt wurden 600 Millionen Euro bereitgestellt.

Das Förderprogramm endet im kommenden Monat. Doch bis Anfang des Jahres wurden nur etwa 100.000 Anträge gestellt, zuletzt waren es knapp 110.000. Voraussichtlich werden Ende Juni noch mehr als 100 Millionen Euro übrig sein. Schon im vergangenen Jahr sprachen sich Politiker für eine Verlängerung des Förderprogramms für Elektroautos aus. Auch die Regierung ist dafür: Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat vorgeschlagen, das Programm bis Ende 2020 zu verlängern.

Höhere Prämie für günstige Elektroautos

Scheuer will jedoch mehr: "Das Ministerium will sowohl höhere Beträge als auch eine längere Förderdauer als vom Wirtschaftsministerium vorgeschlagen", sagte ein Regierungsvertreter Reuters. Vor allem günstigere Elektrofahrzeuge sollen demnach stärker gefördert werden: Für Autos bis zu einem Kaufpreis von 30.000 Euro will der Verkehrsminister und den Anteil des Bundes verdoppeln.

Für ein Elektroauto erhielten Käufer dann einen Zuschuss von 6.000 Euro, für einen Plugin-Hybrid 4.500 Euro. Für Elektroautos bis zu einem Preis von 60.000 Euro will Scheuer die Prämie um 500 Euro aufstocken. Für die Anschaffung von Taxen und Lieferwagen soll die Prämie verdoppelt werden, auf 4.000 Euro und 3.000 Euro.

Das Verkehrsministerium wollte sich zu dem Bericht wegen laufender Abstimmungen innerhalb der Regierung nicht äußern. Koalitionspartner SPD dürfte wenig gegen Scheuers Vorschlag haben: Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sören Bartol hat sich kürzlich für eine Verlängerung der Förderung für Elektroautos bis Ende der 2020er-Jahre ausgesprochen. Eine Verdoppelung der Prämie für E-Taxis und E-Nutzfahrzeuge hatte er schon früher gefordert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Lorphos 14. Mai 2019

Warum soll man sich als Pendelfahrzeug in der Stadt einen 1 Tonnen Brocken vor die Tür...

User_x 14. Mai 2019

Oder Verbrenner mit einer Steuer belegen, damit die gleichteuer wie ein Stromer werden...

kex 13. Mai 2019

Sprichst du da von den fiktiven 3 Fahrten/Monat, die mit dem eigenen Auto dann noch...


Folgen Sie uns
       


Cyberpunk 2077 angespielt

Cyberpunk 2077 dürfte ein angenehm forderndes und im positiven Sinne komplexes Abenteuer werden.

Cyberpunk 2077 angespielt Video aufrufen
The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
    Corsair K60 RGB Pro im Test
    Teuer trotz Viola

    Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
    2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
    3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

    Pinephone im Test: Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler
    Pinephone im Test
    Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler

    Mit dem Pinephone gibt es endlich wieder ein richtiges Linux-Telefon, samt freier Treiber und ohne Android. Das Projekt scheitert aber leider noch an der Realität.
    Ein Test von Sebastian Grüner

    1. Linux Mehr Multi-Touch-Support in Elementary OS 6
    2. Kernel Die Neuerungen im kommenden Linux 5.9
    3. VA-API Firefox bringt Linux-Hardwarebeschleunigung auch für X11

      •  /