
CES 2016 Amoled-Display mit hoher Auflösung, keine Knöpfe und Rädchen mehr: Audi demonstriert auf der CES ein Konzept für das Cockpit der Zukunft. Außerdem sollen Autos künftig kommunizieren.

Der Ioniq ist Hyundais erstes Auto, das allein für elektrifizierte Antriebe entwickelt wurde. Er soll den Beginn des Wandels bei Hyundais Modellstrategie markieren. Die klare Botschaft dahinter: Die Zukunft wird elektrisch.
Von Martin Kölling

CES 2016 Autonomes Fahren ist ein großes Thema auf der Technikmesse CES. Volkswagen arbeitet dafür mit Mobileye zusammen. Die Kameratechnologie des Startups aus Israel soll die Unfallzahlen drastisch reduzieren.
Von Pierre Heumann

In Deutschland sind im vergangenen Jahr 12.363 Elektroautos neu zugelassen worden. Damit liegt ihr Marktanteil bei nur 0,4 Prozent. Auch bei Hybridfahrzeugen sieht es nicht viel besser aus. Dabei ist das Interesse an Elektroautos in der Bevölkerung hoch.

CES 2016 Mit Fit Driver hat Audi eine neue Funktion vorgestellt, bei der mit Hilfe von Sensordaten von Wearables das Stresslevel des Fahrers gemessen wird. Regt sich der Fahrer zu sehr auf, stellen sich die Innenraumsysteme des Wagens auf Entspannung - später sollen auch automatisierte Fahrmanöver möglich sein.

Im Rennen um die ersten autonomen Autos sind Patente ein wichtiger Faktor. Derzeit liegt ein Konzern vorn, den man nicht unbedingt mit der neuen Technik in Verbindung bringt.

In Las Vegas entwerfen die Autohersteller Visionen zur Zukunft der Mobilität. Das gilt auch für VW, das einen E-Bulli vorstellt. Doch Markenchef Herbert Diess kann die Vergangenheit nicht ganz ausblenden.
Von Christof Kerkmann

CES 2016 Der Automobil-Thinktank Rinspeed zeigt in Las Vegas sein Konzeptauto Etos. Im Gespräch mit Golem.de erläutert CEO Frank Rinderknecht seine Ideen für autonomen Fahrkomfort - unter anderem ein einfahrbares Lenkrad und näher an den Fahrer rückende Displays. Dazu gibt es noch einen Multicopter.
Von Tobias Költzsch

CES 2016 Mehr Übersicht, bessere Aerodynamik, und der Beifahrer sieht auch etwas: BMW hat auf der CES ein Konzeptfahrzeug ohne Rückspiegel gezeigt. Mehrere Kameras bieten Aussicht nach hinten.

CES 2016 Für Autos gibt es Head-up-Displays schon lange und nun will BMW die Technik auch in einen Motorradhelm integrieren. So soll der Biker Verkehrs- oder Fahrzeuginformationen direkt in seinen Sichtbereich eingeblendet bekommen. In den Helm ist auch eine Kamera eingebaut.

CES 2016 Durch die Kooperation von Volvo und Microsoft können Volvo-Fahrer ihr Fahrzeug auf eine neue Weise bedienen: Künftig lassen sich verschiedene Funktionen per Spracheingabe über das Microsoft Band 2 steuern - beispielsweise für die Eingabe eines Navigationsziels.

CES 2016 Flach, variabel und wenig Platz: Faraday Future hat ein Konzeptelektroauto vorgestellt. Der FF Zero 01 ist ein Elektrosupersportwagen, aus dem aber auch ein Pkw werden kann.

Harter Gegenwind für die Taxibranche und ihre Fahrer: US-Autohersteller General Motors investiert 500 Millionen US-Dollar in Lyft und die Entwicklung autonom fahrender Taxis.

CES 2016 Eine kleine Box mit genügend Leistung, um autonome Autos zu ermöglichen, hat Nvidia auf der CES-Pressekonferenz gezeigt. Nvidias Drive PX 2 ist ein Hardwaremodul mit einer Leistung von rund 8 Teraflops.

2015 verlief nicht so gut, wie Tesla Motors es plante: Im letzten Quartal wurden zu wenige Model S ausgeliefert. Die Produktion des neuen Elektroautos Model X lief zu langsam an.

CES 2016 Die Fachmesse CES will weniger Besucher einlassen als im Vorjahr, weil Las Vegas die Menschenmassen nicht mehr bewältigen kann. Das Messegelände wurde auf umliegende Hotels erweitert.

32C3 Die Abgasreduzierung bei Dieselautos ist ein sehr komplexer Prozess. Per Reverse Engineering demonstriert ein Hacker, wie VW und Bosch gemeinsam die Abgastests austricksten. Und zeigt eine ominöse "Akustikfunktion".

Nach dem Abgasskandal um Volkswagen steht jetzt eine weitere deutsche Institution in der Kritik: Die Hauptuntersuchung durch TÜV, Dekra und Co. Angeblich entsprechen die Messgeräte nicht dem Stand der Technik.

Es ist vielleicht nur der erste Schritt: Google-Mutter Alphabet soll mit Ford über die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens verhandeln, das automatisiert fahrende Autos bauen soll.

Exklusivdeal für Spotify: Die Elektroautos von Tesla Motors bekommen das Angebot des schwedischen Musik-Streaming-Anbieters.

Steuernachlässe und Infrastrukturmaßnahmen: Der US-Bundesstaat Nevada hat Faraday Future mit hohen Subventionen gelockt. Der Elektroautohersteller baut in Las Vegas eine Fabrik.

Kann ein Einzelner ein System für autonomes Fahren entwickeln? George Hotz sagt, er habe das geschafft. Elon Musk bezweifelt das - das könne nur ein großes Unternehmen.

Die Chefin der kalifornischen Umweltbehörde, Mary Nichols, hat einen Plan von Elon Musk und 45 weiteren Unternehmern erhalten, der Volkswagen zum Bau von mehr Elektroautos bewegen soll - als Ausgleich für das sogenannte Dieselgate. Dies könnte sogar im Sinn von VW sein.

Hat die EU-Kommission die Aufsichtspflicht verletzt und damit den VW-Dieselskandal überhaupt erst ermöglicht? Diese Frage soll jetzt ein heute eingesetzter Untersuchungsausschuss des EU-Parlaments klären.

Codemasters geht zurück zu den Wurzeln: Dirt Rally folgt nicht mehr den spaßigen, aber kaum realistischen Dirt-Rennspielen der vergangenen Jahre, sondern orientiert sich an den frühen Colin-McRae-Titeln. Das sorgt für viel Realismus - und einen knackigen Schwierigkeitsgrad.
Von Thorsten Wiesner

Frust für Alphabet: Aus den autonomen Taxis wird nichts. Die kalifornische Verkehrsbehörde hat einen Gesetzentwurf zu autonomem Fahren vorgelegt, der weit hinter den Erwartungen der Google-Mutter zurückbleibt. Die ist entsprechend enttäuscht.

Der neue Sportwagen Ford GT ist das erste Fahrzeug, dessen Windschutzscheibe aus Gorilla Glass gefertigt wird. Das bruchfeste und kratzunempfindliche Material bildet aber nur eine Schicht des Laminats.

Google will laut Medienbericht seine autonom fahrenden Autos 2016 in eine eigenständige Firma ausgliedern und Taxidienste anbieten, die von Kunden gebucht werden können.

Ford darf in Kalifornien, Daimler will Las Vegas: Ford hat als elfter Akteur die Erlaubnis erhalten, mit einem Roboterauto durch Kalifornien zu gondeln. Daimler will autonomes Fahren auf der CES vorführen - ebenso wie diverse Konkurrenten.

Rasieren bei voller Fahrt auf der Autobahn? Künftig nicht mehr im Tesla. Denn mit einem Update soll der Autopilot auf bestimmten Straßen gedrosselt werden, damit Nutzer keine Dummheiten begehen. Musk fürchtet sonst um die Akzeptanz des autonomen Fahrens.

Ein geheimnisvolles Startup mischt die Autowelt auf. Faraday Future gibt bislang nur sehr wenig von sich preis - und schürt damit die wildesten Spekulationen. Nun verrät einer der Gründer erste Details.
Von Astrid Dörner

Tesla Motors lässt nichts umkommen: Für die neuen iPhone-Hüllen des Herstellers werden Reste aus der Produktion der Elektroautos verwendet.

Elektroautos haben prinzipbedingt eine gute Anfangsbeschleunigung und hängen die meisten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren an der Ampel ab. Tesla Motors hat für das Model S ein Softwareupdate vorgestellt, damit diese Ampelstarts nicht im Straßengraben enden.

IT und Auto wachsen zusammen. Das zeigt auch Samsung: Der Konzern aus Südkorea hat eine Autosparte gegründet. Sie wird sich unter anderem mit autonomen Fahren beschäftigen.

Nach dem Abgasskandal muss VW sparen, wo es nur geht. Ein Sparpotenzial: Weniger Passwort-Resets durch die Mitarbeiter.

In Las Vegas will der Elektroautohersteller Faraday Future ein Autowerk aufbauen und rund eine Milliarde US-Dollar investieren. Bis das erste Fahrzeug des Unternehmens, das vom chinesischen Milliardär Yueting Jia finanziert wird, auf den Markt kommt, wird allerdings noch viel Zeit vergehen.

Der US-Autohersteller Ford will bis 2020 insgesamt 4,5 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von 13 neuen Elektro- und Hybridautos stecken. In vier Jahren sollen laut Ford-Chef Mark Fields 40 Prozent der Fahrzeuge so ausgestattet sein.

Die Fahrzeuge der Zukunft werden zu digitalen Kartenherstellern. Experten sehen die Gefahr einer Marktbeherrschung durch Here, wenn die großen deutschen Hersteller mit den Daten ihrer Autos den eigenen Kartendienst pushen. Ob die Fahrer wollen oder nicht.
Von Friedhelm Greis

CES 2016 Auf der CES 2016 in Las Vegas will Volkswagen Anfang Januar ein neues Elektrokonzeptfahrzeug vorstellen. Nach Ansicht des Unternehmens wird der Automobilmarkt künftig von der Elektromobilität bestimmt.

Mit dem E-Méhari will Citroën ab Frühjahr 2016 einen Elektro-Buggy auf den Markt bringen, der über eine unlackierte Kunststoffkarosserie verfügt und mit seinem Akku etwa 200 km weit kommen soll. Der Preis könnte dem Erfolg aber im Wege stehen.

Keine Exlusivnutzung: Die neuen Eigentümer des Kartendienstes Here wollen auch anderen Autoherstellern die digitalen Karten zur Verfügung stellen. Derzeit fehlt aber noch ein Partner aus China.
Von Andrej Sokolow und Felix Frieler

Ein Elektroauto, das sich jeder leisten kann: Frankreichs Umweltministerin Ségolène Royal hat die Autoindustrie aufgerufen, einen modernen Käfer zu entwickeln.

Aus der Konzeptstudie von der IAA 2015 wird in den nächsten Jahren Realität: Porsche beginnt mit den Vorbereitungen zur Produktion seines ersten Elektrosportwagens und setzt auf bisher selten verbaute Technik.

Geschlossenes Cockpit, Solarzellen, Hirnstromsteuerung: McLarens Konzept für die Formel 1 ist reichlich futuristisch.

Ford rüstet mehrere Millionen Autos, die mit der Sync-Technik ausgestattet sind, durch ein Update mit Apples Siri Eyes Free nach. So kann Apples Sprachassistent genutzt werden. Auf Displayunterstützung müssen die Autofahrer aber verzichten.

Brennstoffzellenautos sollen die Zukunft des Elektroautos sein - sauber, leise, effizient. Aber sie haben ihren guten Ruf zu Unrecht: Sie können gar nicht, was von ihnen erhofft wird. Das lässt sich leicht vorrechnen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Unimate war der erste Industrieroboter, Unimation das erste Unternehmen, das Roboter gebaut hat. Gegründet wurde es von Joseph Engelberger. Der Pionier der Robotik ist jetzt im Alter von 90 Jahren gestorben.

Tesla verliert einen wichtigen Mitarbeiter an die Konkurrenz. Robert Rose wechselt vom Elektroautohersteller zu Google. Rose war bei Tesla verantwortlich für die Entwicklung der Autopilotfunktion, mit der das Auto teilautomatisiert fahren und parken kann.

Die Formel E will eine elektrische Roboterrennserie etablieren. Die unbemannten Renner sollen im Rahmenprogramm der Elektrorenner an den Start gehen. Teilnehmen sollen Unternehmen, die sich mit autonomem Fahren beschäftigen - aber nicht nur.

Autonome Autos sollen laut einem Patent Googles künftig über Displays an den Außenseiten des Fahrzeugs mit Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren. Das wirft neue Fragen auf.