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Jelbi-Pilot: Trafi und Berliner Verkehrsbetriebe starten App-Kooperation

Mit Jelbi wird eine weitere multimodale App für den Berliner Raum getestet. Die App integriert unter anderem die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit der großen Bahn. Jelbi bedeutet aber auch, dass im Straßenbild entsprechende Jelbi-Stationen aufgebaut werden.

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Die BVG startet mit Trafi Jelbi. (Symbolbild)
Die BVG startet mit Trafi Jelbi. (Symbolbild) (Bild: Odd Andersen/AFP/Getty Images)

Der App-Plattform-Betreiber Trafi will zusammen mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) eine neue Reise-App mit dem Namen Jelbi etablieren, wie die beiden Unternehmen per Pressemitteilung bekanntgaben. Die App gilt als multimodales Angebot, behandelt also unterschiedliche Transportmittel und vor allem den Wechsel zwischen diesen. Im ersten Schritt der Pilotphase wird die BVG zusammen mit der Deutschen Bahn angeboten. Hier ist zu beachten, dass die Berliner S-Bahn kein Teil der BVG, sondern der großen Bahn zugehörig ist. Dazu kommen noch diverse Leihsysteme für Räder (Nextbike), Scooter (Emmy) und Autos (Miles).

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Das Jelbi-System geht aber über die reine App hinaus. Auf den Straßen wird auch neue Hardware als Station installiert. Das sind Sammelpunkte für die verschiedenen Verkehrsmittel, die auch Ladesäulen beinhalten.

Mit dem 11. Juni 2019 beginnt offiziell die Pilotphase von Jelbi. Die Dienste sollen nach und nach erweitert werden. Von der BVG wird beispielsweise bald der sogenannte Berlkönig folgen. Das ist ein Shuttle-Bus-Service, der versucht, verschiedene Fahrgäste unterwegs einzusammeln und gemeinsam in Richtung des Ziels zu bringen. Auch Taxi Berlin soll später integriert werden. Weitere Partner sind in großer Anzahl in Planung. 25 potenzielle Kooperationen sind bereits in der Überlegung.

Der Name Jelbi hat übrigens Berliner Wurzeln. Er steht für die Farbe Gelb. Der Berliner neigt manchmal dazu, das G wie ein J auszusprechen. Jelbi ist damit die Koseform der Farbe Gelb, die wiederum mit der BVG zusammenhängt. Die Doppeldeckerbusse in Berlin werden auch gerne die großen Gelben genannt.

Der App-Markt ist mittlerweile recht unübersichtlich geworden und Jelbi eine weitere Konkurrenz, die aber auf einen großen Partner und spezielle Stationen setzen kann. Neben den Apps der jeweiligen Verkehrsbetriebe gibt es in der Regel auch Apps der übergeordneten Verkehrsverbünde. Dazu kommen dann noch nationale Anstrengungen, wie etwa die App der Deutschen Bahn, die Verbünde integriert. Die unabhängige Bahn-Tochter Quixxit versucht mit einer gleichnamigen App, international multimodale Angebote zu ermöglichen. Dazu kommen dann noch Apps wie Rydes vom Lufthansa Innovation Hub, die Bonusprogramme unabhängig von den jeweiligen Verkehrsunternehmen anbieten.



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