Abo
  • IT-Karriere:

Opel: Elektrischer Corsa kostet ab 29.900 Euro

Der Autohersteller Opel will mit dem Corsa-e ein "Volks-Elektroauto" auf den Markt bringen. Bei Preis und Ausstattung dürfte er vor allem dem Volkswagen ID Konkurrenz machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Opel Corsa-e soll ein Volkselektroauto werden.
Der Opel Corsa-e soll ein Volkselektroauto werden. (Bild: Opel)

Der vollelektrische Kleinwagen Corsa von Opel soll für einen Einstiegspreis von 29.900 Euro auf den Markt kommen. Das teilte der Rüsselsheimer Autohersteller am Dienstag mit. Sämtliche Varianten des Corsa-e verfügen über eine Akkukapazität von 50 Kilowattstunden (kWh) mit einer Reichweite von 330 Kilometern nach dem WLTP-Zyklus. Von dem Preis können noch mögliche Zuschüsse wie die Kaufprämie für Elektroautos abgezogen werden.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
  2. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken

Die nächsthöhere Ausstattungsvariante Edition beginnt mit einem Preis von 30.650 Euro. Diese ermöglicht mit einem eingebauten Drehstromlader ein dreiphasiges Wechselstromladen mit 11 Kilowatt (kW). Die Grundvariante Selection verfügt lediglich über einen einphasigen On-Board-Charger für bis zu 7,4 kW. Standard ist hingegen eine Schnellladung per Gleichstrom mit einer Leistung von bis zu 100 kW.

Damit soll die Batterie in weniger als 30 Minuten 80 Prozent ihrer Kapazität nachladen können. Laut Opel lässt sich die Reichweite noch steigern, wenn der Corsa im Eco-Modus betrieben werde. "Ohne nennenswerten Komfort-Verlust werden alle Systeme im Fahrzeug und auch der Antrieb selbst auf einen möglichst energieeffizienten Betrieb getrimmt", heißt es in der Mitteilung. Daneben gibt es noch die Fahrstufen Normal und Sport.

Vernetzung über myOpel-App

Die derzeit höchste Ausstattungsstufe First Edition kostet 32.900 Euro. Diese verfügt serienmäßig über LED-Scheinwerfer, 17-Zoll-Aluräder, Zweifarbenlackierung und ein volldigitales Cockpit. Sämtliche Varianten haben einen Elektromotor mit 100 kW (136 PS), der ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmetern erzeugt. Damit beschleunigt der Corso von null auf 100 Kilometer pro Stunde in 8,1 Sekunden.

Der Corsa-e lässt sich über die myOpel-App mit dem Smartphone des Nutzers vernetzen. Darüber kann man den Ladestatus des Fahrzeugs kontrollieren oder den Ladezeitpunkt beispielsweise an einer Wallbox programmieren. Ebenfalls kann der Ladeservice Free2Move gwnutzt werden. Dieses Angebot des französischen Mutterkonzern PSA ermögliche den Zugriff auf mehr als 105.000 Ladepunkte in Europa. Das Navigationssystem enthalte einen Routenplaner, der die Restreichweite des Fahrzeugs und die Lage der Ladestationen entlang der Strecke berücksichtige und auf diese Weise die beste Routenführung errechne.

Direkte Konkurrenz zum VW ID

Der Corsa-e ist das erste rein elektrisch angetriebene Auto des Konzerns und basiert auf der Plattform e-CMP, die auch der Peugeot e-208 und der DS 3 Crossback E-Tense nutzen werden. Bis 2024 will Opel seine gesamte Produktpalette elektrifizieren. Der Corsa-e soll im Frühjahr 2020 an die ersten Kunden ausgeliefert werden. Im Jahr 2020 sollen dann zwei weitere Modelle mit vollelektrischem Antrieb hinzukommen: der Nachfolger des Opel Mokka X und der Vivaro.

  • Opel Corsa-e (Bild: Opel)
  • Opel Corsa-e (Bild: Opel)
  • Opel Corsa-e (Bild: Opel)
  • Opel Corsa-e (Bild: Opel)
  • Opel Corsa-e (Bild: Opel)
  • Opel Corsa-e (Bild: Opel)
  • Opel Corsa-e (Bild: Opel)
  • Opel Corsa-e (Bild: Opel)
  • Opel Corsa-e (Bild: Opel)
  • Peugeot e-208 (Bild: Peugeot)
  • Peugeot e-208 (Bild: Peugeot)
  • Peugeot e-208 (Bild: Peugeot)
  • Peugeot e-208 (Bild: Peugeot)
Opel Corsa-e (Bild: Opel)

Der Corsa-e bewegt sich bei Preis und Ausstattung auf dem Niveau des günstigsten Volkswagen ID, der ebenfalls im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll. Die Einstiegsvariante mit einer Reichweite von 330 Kilometern und einem 45-kWh-Akku soll ebenfalls unter 30.000 Euro kosten. Allerdings gibt es beim ID auch zwei Varianten mit größeren Akkus von 58 kWh und 77 kWh.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBX570
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

E-Mover 07. Jun 2019

Selten so einen Unsinn gehört oder gelesen! Mit zunehmender Anzahl E-Autos wird...

Balion 06. Jun 2019

Problem vom Corsa ist hier eigentlich, dass er in Konkurrenz mit den Premiummarken geht...

Dwalinn 06. Jun 2019

Geil, wofür jeder hersteller der einen SUV im Programm hat verabscheut wird feiert man...

Dwalinn 06. Jun 2019

Wobei ich nicht glaube das die Zielgruppe die 150PS haben will sich unbedingt einen...

E-Mover 06. Jun 2019

Erstens steht da ...des Konzerns und der Ampera-e (Chevy Bolt, ich wei...


Folgen Sie uns
       


Remnant from the Ashes - Test

In Remnant: From the Ashes sterben wir sehr oft. Trotzdem ist das nicht frustrierend, denn wir tun dies gemeinsam mit Freunden. So macht der Kampf in der Postapokalypse gleich mehr Spaß.

Remnant from the Ashes - Test Video aufrufen
Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht
Telekom Smart Speaker im Test
Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarte Lautsprecher Amazon liegt nicht nur in Deutschland vor Google
  2. Pure Discovr Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer
  3. Bose Portable Home Speaker Lautsprecher mit Akku, Airplay 2, Alexa und Google Assistant

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

    •  /