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Honda E: Honda ersetzt Außenspiegel durch Kameras

Weniger Luftwiderstand, weniger Geräusche, bessere Sicht: Der japanische Autohersteller Honda hat angekündigt, dass sein Elektroauto Honda E keine Außenspiegel haben wird. Stattdessen sollen Kameras dem Fahrer zeigen, was um ihn herum auf der Straße passiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Honda E mit Rückkameras: Der tote Winkel wird kleiner.
Honda E mit Rückkameras: Der tote Winkel wird kleiner. (Bild: Honda)

Rücksicht per Kamera: Honda ersetzt bei seinem Elektroauto Honda E die konventionellen Außenspiegel durch Kameras. Das hat einige Vorteile, schließt das Auto aber von wichtigen Märkten aus.

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Die Bilder der Kameras werden auf zwei jeweils 6 Zoll (15 Zentimeter) großen Displays angezeigt, die am linken und rechten Rand des Armaturenbretts angebracht sind. Von der Bedienung her ändert sich also für den Fahrer nicht viel. Der Fahrer hat zwei Optionen für die Einstellung des Bildwinkels: die normale und eine Weitwinkelansicht.

Schon in der normalen Ansicht ist das Blickfeld laut Honda größer als das eines konventionellen Spiegels, wenn auch nicht viel. In der Weitwinkelansicht wird es viel größer. Dadurch wird der tote Winkel deutlich kleiner, was das Unfallrisiko verringert.

Zusätzliche Vorteile sollen die Kameras bei schlechtem Wetter und nachts bieten. Bei Regen stören Wassertropfen auf der Fensterscheibe nicht den Blick in den Spiegel. Nachts sollen die Scheinwerfer der hinterherfahrenden Autos weniger stark blenden.

Schließlich sollen die Kameras das Auto effizienter machen. Da sie kleiner sind als Spiegel, bieten sie weniger Luftwiderstand, die Aerodynamik wird besser. Auch die Geräuschentwicklung soll geringer sein. In einem Elektroauto, das wegen fehlender Motorengeräusche sehr leise ist, kann das einen hörbaren Unterschied machen.

Honda ist nicht der erste Hersteller, der auf die Idee kommt, die Außenspiegel durch Kameras zu ersetzen. Entsprechende Konzepte haben beispielsweise Audi und BMW schon vor einigen Jahren vorgestellt. Mitsubishi will seine Kamerasysteme sogar mit künstlicher Intelligenz ausstatten, die andere Fahrzeuge erkennt und für den Fahrer je nach Klasse in einer anderen Farbe markiert.

In Japan sind die Rückkameras bereits zugelassen, auch in der Europäischen Union dürfen Autos mit Kameras fahren. In den USA und China jedoch, den beiden größten Automärkten, sind sie noch nicht erlaubt.

Honda hatte den Prototyp des Elektroautos Honda E Anfang des Jahres vorgestellt, die Serienversion soll im Laufe des Jahres präsentiert werden. In einigen europäischen Ländern ist der Kleinwagen bestellbar, die ersten Fahrzeuge will Honda Anfang 2020 ausliefern.

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Megusta 03. Jun 2019

Jetzt aber schnell zu Patentamt! Ernst gemeint

Sharra 30. Mai 2019

Exakt, danke sehr. Ja, da fand ich das so absolut nutzlos mit den Displays in den...

Nogul 29. Mai 2019

Ich denke beim Spiegel orientiert man sich an der Größe des Objekts weil die Entfernungen...

\pub\bash0r 29. Mai 2019

https://en.wikipedia.org/wiki/E._Honda

h3nNi 29. Mai 2019

Naja dem E-Tron merkt man dafür auch an, dass diese nur optional sind.


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