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Norwegen: Keine Brennstoffzellenautos mehr nach Tankstellenexplosion

Ohne Treibstoff fahren Autos nicht. Nach der Explosion einer Wasserstofftankstelle bei Oslo hat der Erbauer fast alle Wasserstofftankstellen des Landes erst einmal geschlossen. Toyota und Hyundai haben daraufhin die Auslieferung ihrer Brennstoffzellenautos gestoppt.

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Tank eines Brennstoffzellenautos (Symbolbild): kein Grund, die Sicherheit von Brennstoffzellenautos infrage zu stellen
Tank eines Brennstoffzellenautos (Symbolbild): kein Grund, die Sicherheit von Brennstoffzellenautos infrage zu stellen (Bild: Eric Piermont/AFP/Getty Images)

Keine Wasserstoffautos mehr in Norwegen: Nach der Explosion einer Wasserstofftankstelle haben die Hersteller Toyota und Hyundai die Auslieferung von Brennstoffzellenautos eingestellt, da diese zurzeit nicht betankt werden können. Toyota stellt den Fahrern solcher Autos solange kostenlos ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung.

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Die Wasserstofftankstelle des Betreibers Uno-X Hydrogen in Sandvika, einem Vorort von Oslo, war am Montag gegen 17:30 Uhr in Brand geraten. Dabei wurden zwei Insassen eines anderen Autos leicht verletzt. Die Airbags des Fahrzeugs sollen durch die Wucht der Explosion ausgelöst worden sein.

Der Grund für den Unfall ist noch nicht geklärt. Nel Hydrogen teilte mit, das Unternehmen arbeite an der Aufklärung der Ursache. Es bestehe aber keine Gefahr mehr. Nel Hydrogen hat die Tankstelle aufgebaut. Der Betreiber Uno-X Hydrogen ist ein Joint Venture von Nel Hydrogen, der Tankstellenkette Uno-X und des Gaslieferanten Praxair.

Sicherheit sei oberstes Gebot, sagte Nel-Hydrogen-Chef Jon André Løkke in einer Telefonkonferenz. Das Unternehmen hat deshalb vorsorglich zehn Wasserstofftankstellen unter anderem in Norwegen und Dänemark geschlossen. Sie blieben außer Betrieb, bis weitere Informationen über den Unfall in Sandvika vorlägen, sagte Løkke.

Neben der Wasserstofftankstelle in Sandivika gibt es in Norwegen laut der norwegischen Zeitschrift Teknisk Ukeblad (Übersetzung) ohnehin nur noch zwei weitere: eine in Bergen an der Westküste und eine in Hvam nordöstlich von Oslo. Toyota und Hyundai haben daraufhin beschlossen, bis auf weiteres keine Brennstoffzellenautos mehr auszuliefern.

"Wir stoppen den Verkauf, bis wir wissen, was passiert ist, und zwar aus praktischen Gründen, da der Kraftstoff derzeit nicht nachgetankt werden kann", sagt Espen Olsen von Toyota Norwegen dem Teknisk Ukeblad. Da es derzeit keine Möglichkeit gibt, Brennstoffzellenautos zu betanken, bietet Toyota den norwegischen Fahrern des Mirai für die Zeit ein Ersatzauto an. Das Unternehmen sei aber zuversichtlich, dass sich die Situation wieder normalisiere und der Verkauf wieder aufgenommen werden könne, sagte Olsen. Ein Vertreter von Hyundai betonte, es gebe keinen Grund, die Sicherheit von Brennstoffzellenautos infrage zu stellen.

Die einzig verfügbaren Brennstoffzellenautos in Norwegen sind der Toyota Mirai und der Hyundai Nexo. Im vergangenen Jahr wurden 54 Stück verkauft, jeweils gleich viele Mirai und Nexo, im Vorjahr 57. Insgesamt sind in Norwegen derzeit etwa 160 Brennstoffzellenautos angemeldet.

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AllDayPiano 16. Jun 2019

Die Technik bleibt unerprobt, weil elende Nörgler gebetsmühlenartig wiederholen, wie...

ChMu 15. Jun 2019

Sollte wohl witzig sein aber FCEVs gibt es nicht als Gebrauchtwagen. Durch die begrenzte...

Unix_Linux 14. Jun 2019

die italiener haben schon ein paar schmuckstücke das stimmt. bei denen müsste nur noch...

hG0815 13. Jun 2019

Ja da sieht man mal wieder, wie gefährlich Wasserstoff eigentlich ist. Klar können Akkus...

Eheran 13. Jun 2019

Das P steht für Petroleum. Dabei handelt es sich um Propan und/oder Butan.


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