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LTE-V2X vs. WLAN 802.11p:
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
/ Friedhelm Greis
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Ein WLAN-Modul für vernetztes Fahren von Aptiv/Delphi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein WLAN-Modul für vernetztes Fahren von Aptiv/Delphi Bild: Martin Wolf/Golem.de

Die EU-Mitgliedstaaten wollen noch zwei Monate länger über die künftigen Standards für vernetztes Fahren in Europa diskutieren. Der Juristische Dienst des Ministerrates habe Bedenken geäußert, teilte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage von Golem.de mit und fügte hinzu: "Um eine abgewogene Entscheidung zu treffen und größtmögliche Rechtssicherheit zu schaffen, wurde empfohlen, die schriftliche Bewertung durch den Juristischen Dienst abzuwarten." Die EU-Kommission hatte im März 2019 in einem sogenannten delegierten Rechtsakt vorgeschlagen, zunächst den WLAN-Standard 802.11p oder ITS-G5 für die direkte Kommunikation zwischen Autos zu nutzen.

Doch es gibt eine Reihe von Unternehmen, die in den vergangenen Monaten intensiv gegen die Pläne lobbyiert haben. Einige Autokonzerne, Ausrüster und vor allen Dingen Telekommunikationsprovider wollen erreichen, dass einer Kommunikation auf Mobilfunkbasis der Vorzug gegeben wird. Sie sehen in dem Rechtsakt eine Entscheidung gegen die 5G-Technologie.

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