Elektroauto: VWs günstigster Stromer wird außerhalb Deutschlands gebaut
Ein 20.000 Euro teures Elektroauto von Volkswagen soll Haushalten mit niedrigerem Einkommen den Einstieg in die Elektromobilität ermöglichen. Laut einem Bericht des Handelsblatts(öffnet im neuen Fenster) sollte das Auto erst in mehreren Varianten am deutschen Standort Emden gebaut werden, der Produktionsplan wurde jedoch verworfen. Wegen zu hoher Lohnkosten werde das Fahrzeug, das konzernintern als MEB Entry bezeichnet wird, in Mitteleuropa entstehen – vermutlich im slowakischen Bratislava.
Elektroautos sind aufgrund der teuren Akkus bisher in höheren Preissegmenten angesiedelt als solche mit Verbrennungsmotoren. Der Einstiegspreis liegt bei etwa 30.000 Euro. Günstige Kleinwagen würden zunehmend aus dem Programm der Hersteller verschwinden, hieß es im Januar 2019. Die heutigen Preise für Kleinwagen seien unhaltbar, wenn Elektromotoren verwendet würden, sagte VW-Aufsichtsratsvorsitzender Hans Dieter Pötsch damals der Zeitung Welt(öffnet im neuen Fenster).
Das erste als Elektroauto von VW entwickelte Fahrzeug, der I.D., wird ab 30.000 Euro aufwärts zu bekommen sein. Kunden müssen Abstriche bei der Reichweite machen – mehr als 300 bis 400 km kommen die Fahrzeuge ohne Nachladen nicht.
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Ab 2023 wolle Volkswagen einen Elektrokleinwagen für weniger als 20.000 Euro anbieten, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) im November 2018. Das geplante Produktionsvolumen des MEB Entry über alle Marken des Volkswagenkonzerns hinweg soll bei 200.000 Einheiten liegen. Die Federführung für das Fahrzeug soll Volkswagens spanische Tochter Seat übernehmen.
In Emden soll nun ein SUV mit Elektroantrieb hergestellt werden, dessen Produktion ursprünglich in Zwickau geplant war.
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