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Emissionsrechte: Tesla erhält bis zu 2 Milliarden Euro von Fiat-Chrysler

Tesla verdient an den schlechten Emissionswerten der Autos von Fiat-Chrysler in Milliardenhöhe. Die Unternehmen bündeln ihre Fahrzeugflotte in Europa - und damit ihren CO2-Ausstoß. Fiat-Chrysler kann so Strafzahlungen vermeiden.

Artikel veröffentlicht am ,
Model X mit geöffneten Türen
Model X mit geöffneten Türen (Bild: Tesla)

Für Tesla führen die strengen Abgaswerte in der EU zu hohen Mehreinnahmen, weil das Unternehmen seine Fahrzeugflotte mit der von Fiat-Chrysler zusammenlegt. Damit melden die Autobauer künftig einen gemeinsamen CO2-Flottenausstoß. Dass Tesla nur lokal emissionsfreie Fahrzeuge verkauft, ermöglicht es Fiat-Chrysler, mehr Autos mit schlechten Emissionswerten verkaufen zu dürfen.

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Die Financial Times meldete bereits vor einigen Wochen, dass Tesla und Fiat-Chrysler (FCA) eine entsprechende Vereinbarung getroffen hätten. Damals ging der Bericht von mehreren hundert Millionen Euro aus, die Tesla dafür bekomme. Nun korrigierte die Zeitung ihre Aussage und schreibt, die Vereinbarung sei bis zu zwei Milliarden Euro wert.

Die Europäische Kommission führt im nächsten Jahr eine durchschnittliche CO2-Emissionsgrenze von 95 Gramm pro km und Fahrzeug ein. Wenn die Fahrzeugflotte mehr emittiert, gibt es hohe Strafzahlungen. Fiat-Chrysler hat kaum Elektroautos im Sortiment. Die EU erlaubt aber, dass Autohersteller ihre Flotten zusammenzulegen, um Geldbußen zu vermeiden.

Für Tesla kommt dies vermutlich zur rechten Zeit: Der Elektroautohersteller wies für sein erstes Geschäftsquartal 2019 einen Verlust von 702 Millionen US-Dollar aus und lag damit deutlich unter den Erwartungen. Probleme bei den Auslieferungen der Autos und Preissenkungen sind die Hauptursachen der Krise.

Auch hohe Kosten wie die Errichtung der Autofabrik in Schanghai und der Ausbau der Gigafactory führten zu Problemen. Firmenchef Elon Musk versicherte zwar, dass noch genügend Geld übrig sei - die Cashbestände liegen bei 2,2 Milliarden US-Dollar -, doch musste Tesla die Barrückzahlung einer Wandelanleihe in Höhe von fast einer Milliarde US-Dollar stemmen und kurz danach weitere 180 Millionen US-Dollar Schulden begleichen.
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Dwalinn 09. Mai 2019 / Themenstart

VW hat erst kürzlich eine ähnliche Studie veröffentlicht. Klar jetzt kommt gleich wieder...

Katharina... 09. Mai 2019 / Themenstart

Also da muss ich dazwischen grätschen. der Eurofighter hat ein sehr gutes Preis...

Dwalinn 09. Mai 2019 / Themenstart

Wird der VW up und der VW Amorak auch zusammengerechnet? Ich glaube ja nicht. Fahrzeug...

dummdumm 08. Mai 2019 / Themenstart

Sag das den Managern bei Fiat, die das offenbar verpasst haben...

dummdumm 08. Mai 2019 / Themenstart

Häh? Der Verbraucher hat damit mal gar nichts zu tun. Bestenfalls werden Fiat teuer und...

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