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Unternehmerisch fahrlässig: Conti will keine Akkuzellen in Deutschland bauen

Continental-Chef Elmar Degenhart hat sich gegen eine Akkuzellfertigung für Elektroautos in Deutschland ausgesprochen. Das sei kein attraktives Geschäftsmodell und "unternehmerisch fahrlässig".

Artikel veröffentlicht am ,
Keine Akkuzellfabrik in Deutschland geplant.
Keine Akkuzellfabrik in Deutschland geplant. (Bild: Continental)

Der Autozulieferer Continental steht einer Batteriezellfertigung für Elektroautos in Deutschland ablehnend gegenüber. Diese komme hierzulande aufgrund der hohen Kosten nicht in Frage, sagte Continental-Chef Elmar Degenhart dem Berliner Tagesspiegel. Vor allem die hohen Energiekosten seien ein Wettbewerbsnachteil. Die Bundesregierung will zwar den Bau von Akkuzellfabriken fördern, doch Degenhart will keine Investitionsentscheidungen aufgrund von Subventionen tätigen.

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Volkswagen setzt genau auf solche Subventionen. Der Autobauer will eine Akkuzellfertigung in Niedersachsen ansiedeln und dafür eine Milliarde Euro investieren. Damit sollen die Abhängigkeit von Zulieferern verringert und die Wertschöpfung bei Elektroautos bei VW konzentriert werden. Laut Tagesspiegel wird als Partner das schwedische Unternehmen Northvolt fungieren. Volkswagen schloss sich jüngst mit weiteren Partnern zur European Battery Union (EBU) zusammen, um die Akkuforschung europaweit voranzutreiben.

Dabei setzt das Unternehmen auf Hilfe aus der Politik. Eine Akkuzellproduktion in Deutschland sei nur möglich, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür gegeben seien. Dazu zählen insbesondere die Befreiung von der EEG-Umlage und gleichzeitig die Verfügbarkeit von Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

Schon Ende 2017 hatte sich der Continental-Chef dafür ausgesprochen, eine eigene Fertigung für Elektroauto-Akkus aufzuziehen, allerdings zusammen mit Partnern. Degenhart sagte damals, dass für die Akkufabrik etwa 3 Milliarden Euro investiert werden müssten, was nur mit mehreren Partnern realisierbar sei. Damit sollten jährlich 500.000 Autos bestückt werden. Für die Produktion käme ein kundennaher Standort außerhalb Deutschlands in Ländern in Frage, in denen der Strompreis niedriger sei.



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SanderK 21. Mai 2019

Zu Hochzeiten von Heizöl, wo auch der Diesel noch etwas günstiger war, war der...

PerilOS 21. Mai 2019

Selbst wenn du die Modernste Logistikanlage nach aktuellem Stand der Technik baust...

Ach 20. Mai 2019

Vielleicht traut sich Conti ja auch nicht. Dass dem Chef entweder die Klammer geht oder...


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