Einride T-Pod: Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

T-Pod heißt der Elektrolastwagen von Einride, der auf einer öffentlichen Straße in Schweden autonom fährt und Waren ausliefert. Die erste Fahrt(öffnet im neuen Fenster) startete im DB-Schenker-Werk im schwedischen Jönköping. Der T-Pod transportiert täglich Waren zwischen einem Lager und einem Terminal in der Anlage. Das Elektrofahrzeug befördert Lasten bis zu 16 Tonnen und kann notfalls ferngesteuert werden.
Am 7. März 2019 entschied die schwedische Transportbehörde, dass der T-Pod in der Lage sei, in Übereinstimmung mit den schwedischen Verkehrsregeln zu fahren. Am 11. März genehmigte die Behörde den Antrag von Einride, das Pilotprojekt auf eine öffentliche Straße auszudehnen. Die Genehmigung gilt für eine öffentliche Straße in einem Industriegebiet und ist bis Ende 2020 befristet.

Der T-Pod(öffnet im neuen Fenster) ist mit mehreren Radarsensoren, Lidar und Kameras ausgerüstet, um sich in der Umgebung zurechtzufinden und andere Verkehrsteilnehmer zu erkennen.
Hersteller Einride(öffnet im neuen Fenster) teilte mit, Nvidias Software für autonomes Fahren zu nutzen. Die Fahrzeuge können auch von einem Fernfahrer gesteuert werden, der sich Hunderte von Kilometern entfernt befindet und die Fernsteuerungstechnik von Phantom Auto(öffnet im neuen Fenster) verwendet. Das Fehlen einer Kabine bietet laut Hersteller mehr Platz für die Ladung.
Das Unternehmen stellte auch einen Holztransporter ohne Fahrerkabine vor, der Baumstämme allein zum Ziel bringt. Das Fahrzeug wurde auf dem Goodwood Festival of Speed(öffnet im neuen Fenster) in Großbritannien gezeigt. Der Holztransporter soll ab 2020 marktreif und vornehmlich auf Waldwegen unterwegs sein. Er soll mit einer Akkuladung rund 190 km weit kommen. Die Geschwindigkeit ist elektronisch auf 85 km/h limitiert. Das Fahrzeug misst etwa 2,6 x 3,6 x 7,3 m.



