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Berlin: Volkswagen bietet tausende Elektroautos per Carsharing an

Volkswagen will in Berlin einen Carsharing-Dienst nur mit Elektroautos etablieren. Den bisher marktbeherrschenden Unternehmen droht Konkurrenz.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein elektrischer Golf von We Share in Berlin
Ein elektrischer Golf von We Share in Berlin (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Volkswagen hat sein Carsharing-System We Share in Berlin in die Testphase überführt. Dabei werden nur batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge vom E-Golf über den E-Up bis zum ID.3 eingesetzt, sobald diese verfügbar sind. Gestartet ist das Unternehmen mit rund 400 Fahrzeugen des Typs E-Golf, wie die Berliner Zeitung berichtet. Die Autos sind silberfarben und haben Kennzeichen, die mit WE-S beginnen. Ein Branding ist nicht zu erkennen, weil derzeit noch ein geschlossener Betatest läuft.

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Wie bei Freefloating-Systemen ohne feste Station üblich können Nutzer nach vorheriger Anmeldung und Freischaltung die Fahrzeuge per Smartphone-App entsperren und nutzen.

Volkswagen will noch im laufenden zweiten Quartal 2019 das Angebot für alle Interessenten öffnen und dann 1.500 E-Golfs anbieten. Anschließend folgen 500 E-Ups. Wenn der ID.3 auf den Markt kommt, soll auch dieses Fahrzeug verliehen werden.

Volkswagens We Share tritt in direkte Konkurrenz zu Sharenow, die etwa 2.600 Autos im Berliner Stadtbereich platziert haben, darunter auch 140 Elektroautos vom Typ BMW i3. Sharenow ist ein Unternehmenszusammenschluss von Drivenow und Car2Go. Die Konkurrenz könnte die Minutenpreise künftig beeinflussen. Noch ist nicht bekannt, was Volkswagen verlangt.

Nach Informationen der Berliner Zeitung will Volkswagen mit Supermärkten und öffentlichen Einrichtungen über eine Ladeinfrastruktur verhandeln, damit die Elektroautos schnell wieder geladen werden können. Wie weit diese Gespräche sind, ist nicht bekannt.

Über das Geschäftsgebiet von We Share gibt es ebenfalls noch keine verlässlichen Angaben. Die Freefloating-Konkurrenz ist vornehmlich in den inneren Stadtbezirken aktiv - Randbezirke oder der Speckgürtel Berlins werden nicht abgedeckt. Das reduziert die Chancen von Pendlern, das eigene Auto durch Carsharing-Fahrzeuge zu ersetzen.

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Mandri 16. Mai 2019

Das könnte eine Generationenfrage sein. Bei Großstädtern unter 40 nimmt der Heilsglaube...

mxcd 16. Mai 2019

Es ist wirklich ärgerlich. selbst dirket neben Berlin, in Potsdam sind die Strecken teils...

kontal 16. Mai 2019

Ahja... und davon fahren dann wie viel täglich in der Innenstadt (freiwillig)? Würden...


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