
Weiß das selbstfahrende Auto nicht mehr weiter, ruft es nach dem Menschen. Doch der reagiert womöglich erheblich langsamer, als Experten erwarten. Das zeigt ein Test.

Nur Google testet in nennenswertem Umfang autonome Autos auf Kaliforniens Straßen. Dabei müssen die Testfahrer immer seltener ins Lenkrad greifen. Tesla und Mercedes-Benz schneiden hingegen deutlich schlechter ab.

Cebit 2017 Das gläserne Taxi kommt, und es ist sauber und leise: Ein Konsortium aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen hat ein schickes Elektroauto für die Stadt entwickelt. Für die Akkus soll ein gescheitertes Konzept wiederbelebt werden.

Daimler will Uber in der Zukunft selbstfahrende Mercedes zur Verfügung stellen. Die Fahrzeuge dürften dann Taxidienste übernehmen. Uber erforscht jedoch auch selbst das autonome Fahren.

Autonome Systeme verlassen sich auf Sensoren, um ihre Umwelt zu verstehen. Ein Wissenschaftler hat auf der Sicherheitskonferenz Usenix Enigma demonstriert, wie sich Drohnen und medizinische Systeme mit Lasern und Schallwellen manipulieren lassen. Künftig will er sich um autonome Autos kümmern.

Sie war die Einzige im Ziel: Die Hyperloop-Kapsel des Teams der TU München hat sich bei dem von SpaceX ausgeschriebenen Hyperloop-Wettbewerb in der Röhre am besten geschlagen. Für den Gesamtsieg hat es aber nicht gereicht.

Auf der A99 bei Germering sind am Samstag ein Auto und eine Drohne zusammengestoßen. Der Pilot meldete sich nach einem Aufruf der Polizei. Ihm war die Drohne entflogen und auf der Autobahn gelandet.

Die EU-Kommission überlegt, Autos in einigen Jahren automatisch bremsen zu lassen, wenn Fahrer das Tempolimit überschreiten. Das System könnte Pflicht werden.

Tesla hat Sterling Anderson, den früheren Manager seines Autopilot-Programms, sowie Chris Urmson, den ehemaligen technischen Leiter von Googles autonom fahrenden Autos, wegen Mitarbeiterabwerbung und Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen verklagt.

Unkomplizierter Spaß mit Renntrucks und Buggies, ernsthafte Rallyes mit offizieller FIA-Lizenz: Codemasters hat den vierten Teil seiner Vorzeigerennserie Dirt angekündigt. Das eigentliche Highlight soll aber ein neuartiger Streckeneditor sein.

Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf für vollautomatisierte Autos beschlossen. Die Pflichten für die Autofahrer bleiben hoch und könnten zu Streitigkeiten mit den Versicherungen führen.

Für das vierte Quartal 2016 muss LG einen Nettoverlust vermelden: Grund dafür sind die schlechten Zahlen der Smartphone- und Autokomponenten-Abteilungen. Die Quartalseinnahmen aller Sparten reichen nicht aus, um den Verlust zu kompensieren - aufs ganze Jahr gesehen sieht es etwas besser aus.

Oberleitung statt Akku: In Schleswig-Holstein und Hessen werden zwei Autobahnabschnitte zu E-Highways umgebaut. Sie bekommen Stromleitungen, die Elektro-Lkw mit Energie versorgen.

Vom Silicon Valley ins Aerospace Valley: Hyperloop Transportation Technologies baut ein Forschungszentrum in Toulouse in Südfrankreich.

Posten, Twittern, Texten, Googeln: Viele Autofahrer nutzen das Smartphone auch während der Fahrt. Fachleute wollen die steigende Zahl an durch Ablenkung verursachten Unfällen mit neuen Maßnahmen verringern - wie etwa der Pflicht, eine Freisprecheinrichtung einzubauen.

Tesla verteilt die neue Autopilotversion auf allen seinen Autos, die mit der zweiten Generation der dazugehörigen Hardware ausgerüstet sind. Dennoch beherrschen die Elektroautos längst nicht so viele Funktionen wie die älteren Modelle.

Der neue US-Präsident ist ein klassischer Dampfplauderer. Welche Auswirkungen die Politik Donald Trumps auf die IT-Wirtschaft haben könnte, lässt sich derzeit nur erahnen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

Stilvoll durch die Röhre: Das kanadische Unternehmen Transpod entwickelt an Elon Musks Transportsystem. Es ist der dritte Hyperloop - aber nur ein System wird sich am Ende durchsetzen können, sagt Transpod-Gründer Sebastien Gendron.
Ein Bericht von Werner Pluta

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall mit einem Tesla Model S bei aktiviertem Autopilot liegt das Ergebnis der Untersuchung der US-Verkehrsbehörde NHTSA vor. Tesla hat demnach alles richtig gemacht bei der Implementierung der Funktion.

CES 2017 Was machen die Autofahrer eigentlich, wenn die Autos irgendwann selbst fahren? BMW, VW und Bosch haben schon einige Ideen entwickelt, die sich Golem.de in Las Vegas auf der Straße und im Modell angeschaut hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

CES 2017 Davon träumen Entwickler autonomer Autos: von einem zuverlässigen und gut auflösenden Lidar, der nicht zu viel kostet. Hersteller wie Continental und Quanergy wollen solche Festkörpersensoren bald liefern.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Um den Standort eines Autos zu überwachen, muss längst keine GPS-Wanze mehr angebracht werden. In den USA wird das offenbar schon lange mithilfe der intelligenten Navigations- und Bordsysteme praktiziert.

Schläft der Fahrer? Ein neues Assistenzsystem soll erkennen, ob ein Autofahrer aufmerksam auf den Verkehr achtet oder ob er droht einzuschlafen. Das System liest seine Gedanken.

Missverständnisse ausräumen durch reden: Das klappt nicht nur bei Menschen, sondern auch beim Auto, zumindest, wenn es autonom fährt. BMW fordert, dass Standards entwickelt werden, damit der Austausch auch über mehrere Marken hinweg klappt.

Nissan will ab Februar 2017 Tests für selbststeuernde Autos in London beginnen. Dazu werden speziell umgerüstete Nissan Leaf verwendet. Die Elektroautos erhalten ein von Nissan selbst entwickeltes Autopilotsystem, das teilautomatisiertes Fahren erlauben soll.

Volvo meint es ernst mit dem Carsharing und will mit Sunfleet ein globales Netzwerk aufbauen, dessen Mitglieder in vielen Ländern Autos online kurzfristig buchen und nutzen können. Andere Autohersteller sind schon weiter. Der Volvo-Chef will damit auf das veränderte Nutzungsverhalten reagieren.

Keine Flatrate mehr, aber ein Freikontingent für Überlandfahrten mit dem Elektroauto: Tesla hat das Abrechnungsmodell für die künftige Nutzung der Supercharger bekanntgegeben. Mit dem kostenpflichtigen Laden will Tesla den Ausbau der Ladeinfrastruktur finanzieren.

Bentley-Chef Wolfgang Dürheimer hat Gerüchte dementiert, dass der Luxuswagenhersteller ein reines Elektroauto bauen will. Vielmehr plant das Unternehmen Plugin-Hybride. Das autonome Fahren steht für Bentley hingegen nicht zur Debatte.

Da ist schon der erste Nachahmer: Das US-Unternehmen Neodriven hat einen Bausatz zum autonomen Fahren entwickelt. Er basiert auf dem System von George Hotz, der seine Pläne kürzlich im Internet veröffentlicht hat.

Der Gründer des Compiler-Projekts LLVM, Chris Lattner, ist bei Tesla künftig führend für dessen Autopilot-Software zuständig. Zuvor arbeitete Lattner über ein Jahrzehnt bei Apple an den Entwickertools, zuletzt hauptsächlich für die Sprache Swift.

Samsung SDI hat eine neue Batterie für Elektroautos angekündigt, die innerhalb von 20 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen sein soll. In einem Mittelklassefahrzeug soll der Stromspeicher eine Reichweite von etwa 500 km ermöglichen.

CES 2017 Alexa überall: Sehr überraschend sind viele neue Alexa-Geräte auf der Elektronikmesse CES vorgestellt worden. Keines davon stammt von Amazon - Autofirmen, Smartphone- und Kühlschrankhersteller haben sich für den digitalen Assistenten entschieden.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

Kein SUV und keine Knutschkugel: Die neuen Fahrzeuge von Googles Spin-off Waymo werden Vans sein, die mit Technik bis über das Dach vollgestopft sind. Sie sollen sich selbst ihren Weg durch die Straßen bahnen. Ende Januar starten die öffentlichen Tests in den USA.

Der VW-Bus der Zukunft fährt elektrisch. Der Akku des achtsitzigen Fahrzeugs soll in einer halben Stunde auf 80 Prozent aufgeladen werden. Der Minibus soll mit zwei Motoren allradgetrieben fahren, kommt vermutlich aber erst 2025 auf den Markt.

Könnten mehr Elektroautos in Deutschland verkauft werden, wenn Hersteller verpflichtet würden, eine Quote zu erfüllen? Diesen Ansatz verfolgt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD).

CES 2017 Von Mercedes stammt der Transporter der Zukunft. Der Lastwagen für die Stadt soll künftig Lieferroboter an Bord haben, die die Ware auf den letzten Metern zum Kunden bringen. Auch Drohnen können vom Dach starten. Das könnte die Jobs von Paketboten gefährden.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt will das autonome Fahren in Deutschland mit einem Gesetzesentwurf voranbringen, der unter anderem rechtliche Voraussetzungen regelt. Verbraucherschützer hingegen sehen deutliche Mängel.

Akkus für daheim, das Stromnetz und für Elektroautos: Tesla hat die Massenproduktion von Akkuzellen in der Gigafactory begonnen. Ab dem kommenden Jahr sollen dort knapp die Hälfte aller Akkus weltweit gefertigt werden.

CES 2017 Der Snapdragon 820A und das Snapdragon-Modem X16 fahren künftig bei VW-Fahrzeugen mit. Der neue Snapdragon 835 wird für ODGs Augmented-Reality-Smartglasses verwendet.

CES 2017 Das Automodul Drive PX von Nvidia findet bei Zulieferern und Herstellern großen Anklang. Aber auch mehrere Kartendienste wollen die Lokalisierungstechnik des Chipherstellers nutzen.

CES 2017 Das Smartphone als ständiger Begleiter soll auch im Auto noch bedienbar sein. Eine quelloffene Plattform soll App-Entwicklern die Arbeit erleichtern.

CES 2017 BMW hat auf der CES Details seiner Kooperation mit Intel und Mobileye genannt. Andere Hersteller sollen die gemeinsam entwickelte Plattform ebenfalls nutzen können. Noch in diesem Jahr sollen Testfahrten beginnen.

Mehr Autos produziert als im Vorjahr, aber weniger ausgeliefert als geplant: Durch die Umstellung auf den neuen Autopiloten im Herbst 2016 hat Tesla seine Ziele bei den Auslieferungen knapp verpasst. Die Nachfrage nach den Elektroautos steigt.

CES 2017 Die Kommunikation zwischen Autos wird Realität. Wir haben uns auf der CES von Delphi erklären lassen, warum das nur mit WLAN und nicht mit Mobilfunk funktioniert.

CES 2017 Auf der CES hat Faraday Future einen Prototyp seines Elektroautos FF 91 vorgestellt. Bei Beschleunigung und Reichweite soll er besser sein als derzeitige Teslas. Ein wichtiges Detail ist aber noch nicht bekannt.

Der Chiphersteller Intel engagiert sich immer stärker beim autonomen Fahren. Nun will das Unternehmen zusammen mit dem Kartendienst Here eine "hochskalierbare Software-Architektur" entwickeln.

Sie mussten warten und testen: Die Käufer der neuen Generation der Elektroautos von Tesla bekommen jetzt die ersten Assistenzsysteme. Noch ist der Autopilot nicht vollständig. Dafür soll diese Version später autonomes Fahren ermöglichen.

Ein automatisches Bremssystem hat offenbar verhindert, dass es noch mehr Tote auf dem Berliner Weihnachtsmarkt gegeben hat. Der Täter hätte das System vorher deaktivieren können.

Im Wettstreit um die Entwicklung selbstfahrender Autos spielt das Silicon Valley eine wichtige Rolle. Die US-Autoindustrie setzt auf ihre traditionellen Standorte. Deutsche Hersteller sind dort nicht gleichermaßen präsent.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Das vernetzte Fahren soll Auffahrunfälle auf Autobahnen möglichst verhindern. Ein Video zeigt nun, dass das Notbremssystem eines Tesla schon per Radar rechtzeitig gewarnt ist.