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Joby Aviation: Toyota investiert in den Aufbau eines Flugtaxi-Dienstes

Mobil auf der Erde und in Zukunft auch in der Luft: Der japanische Automobilkonzern Toyota hat einen dreistelligen Millionenbetrag in ein US-Unternehmen investiert, das ein Lufttaxi entwickelt hat.

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Flugtaxi von Joby: Entwicklung vom US-Militär mitfinanziert
Flugtaxi von Joby: Entwicklung vom US-Militär mitfinanziert (Bild: Joby Aviation)

Toyota investiert in Flugtaxis. Das kalifornische Unternehmen Joby Aviation hat in einer Serie-C-Finanzierungsrunde 590 Millionen US-Dollar erhalten. Mehr als die Hälfte hat der japanische Automobilkonzern Toyota aufgebracht. Joby Aviation will einen Dienst mit Flugtaxis aufbauen.

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Das Fluggerät dafür hat das Unternehmen selbst entwickelt. Es ist elektrisch angetrieben und bietet Platz für einen Piloten und vier Passagiere. Es ist ein Hochdecker mit V-förmigen hinteren Flügeln. Es hat sechs Motoren: je einer an den Flügelenden sowie jeweils einen weiteren an den vorderen Tragflächen.

Alle sechs Propeller können vertikal aufgestellt werden, so dass das Flugtaxi senkrecht starten und landen kann. Für den Flug werden sie in die Horizontale gekippt. Das Flugtaxi soll rund 320 km/h schnell fliegen und eine Reichweite von etwa 240 km haben. Beim Start ist es laut Hersteller viel leiser als ein herkömmliches Flugzeug. Im Flug soll es kaum zu hören sein.

Toyota hat in der Finanzierungsrunde 394 Millionen US-Dollar in Joby Aviation investiert. "Der Luftverkehr ist ein langfristiges Ziel für Toyota", erklärte Toyota-Chef Akio Toyoda. Der Konzern werde weiterhin Autos bauen. Doch er richte mit diesem Investment seinen Blick in den Himmel. Solche elektrischen Senkrechtstarter (Electric Vertical Take-off and Landing, eVTOL) hätten "das Potenzial, das Transportwesen und das Leben der Zukunft zu revolutionieren. Durch dieses neue und interessante Unterfangen hoffen wir, unseren Kunden Bewegungsfreiheit und Genuss überall zu bieten, zu Lande und jetzt auch in der Luft."

Joby Aviation, dessen Gründer JoeBen Bevirt auch schon den Fotozubehör-Hersteller Joby gegründet hat, hat bereits Testflüge mit einem Prototyp durchgeführt. Die Zertifizierung durch die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) läuft.

Neben zivilen Investoren interessiert sich auch das US-Militär für das eVTOL von Joby Aviation und hat dessen Entwicklung mitfinanziert.

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