Artega Karo: Die elektrische Isetta kommt im April

Angekündigt war die elektrische Version des Kultautos Isetta für 2019. Ein Rechtsstreit zwischen den beiden Projektpartnern verzögerte die Entwicklung des Elektroautos jedoch. Inzwischen sind die Hindernisse für die E-Knutschkugel ausgeräumt.

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Elektro-Isetta Artega Karo: Fronttür, Faltdach, eng stehende Hinterräder
Elektro-Isetta Artega Karo: Fronttür, Faltdach, eng stehende Hinterräder (Bild: Artega)

Die Isetta ist wieder da, elektrisch und gleich in zwei Varianten. Gebaut wird der Kleinstwagen jeweils von Artega und Micro Mobility Systems. Ursprünglich arbeiteten die beiden Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz gemeinsam an dem Projekt. Dann entschloss sich Artega dazu, das Projekt allein weiterzuführen.

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Der Artega Karo ist ein Zweisitzer und verfügt über die drei Charakteristika des Originals, dessen Spitzname Knutschkugel lautete: die Fronttür, das Faltdach, das auch als Notausstieg dient, und die eng stehenden Hinterräder. Mit Daten zum Antriebsstrang geizt der Hersteller noch. Er teilte lediglich mit, dass der Artega Karo eine Reichweite von über 200 Kilometer haben und 90 km/h schnell fahre.

Das Auto wird es in zwei Ausführungen geben: Intro und Edition. Beide Varianten gibt es in unterschiedlichen Farben sowie wahlweise mit Leder- oder Velourssitzen. Die Edition-Ausführung gibt es ab 18.000 Euro, die limitierte Intro-Serie kostet 22.000 Euro. Die Elektro-Isetta soll noch in diesem Monat vorbestellt werden können. Die ersten Fahrzeuge will Artega im April ausliefern.

Das elektrisch angetriebene Rollermobil sollte bereits im vergangenen Jahr als Microlino auf den Markt kommen, als Kooperation von Artega und Micro Mobility Systems. Allerdings hatten sich die Partner zerstritten, weshalb das Projekt ruhte.

BMW baute die Isetta in Lizenz

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Die Isetta brachte der italienische Motorradhersteller Iso Rivolta 1954 als Kleinstwagen auf den Markt. Der deutsche Autohersteller BMW lizenzierte das Fahrzeug und brachte es 1955 als BMW Isetta hierzulande auf den Markt. Bis 1962 verkauften die Bayern über 160.000 der Kleinstwagen.

2015 hatte der Schweizer Rollerhersteller Micro Mobility Systems die Idee, die Knutschkugel als Elektroauto wieder aufleben zu lassen. Bauen sollte das Fahrzeug der italienische Auftragsproduzent TMI. Dessen Mutter, die Tazzari-Gruppe, verkaufte TMI jedoch an Artega, so dass die Fertigung der Isetta zum Sportwagenhersteller Artega nach Delbrück in Nordrhein-Westfalen verlegt werden sollte.

Artega entschloss sich jedoch 2019, das Projekt allein weiterzuführen und stellte auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt im September den Karo vor. Dagegen ging Micro Mobility Systems juristisch vor. Im Dezember erzielten die beiden Unternehmen jedoch eine außergerichtliche Einigung, nach der jedes der beiden Unternehmen seine eigene Isetta baut. Micro Mobility Systems wird mit dem italienischen Auftragsproduzenten Cecomp zusammenarbeiten. Der Microlino soll im Jahr 2021 auf den Markt kommen.

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plutoniumsulfat 10. Jan 2020

15s sind doch nichts.

rollo.martins 09. Jan 2020

Artega wurde von Microlino als Vertragsfertiger eingestellt. Irgendwann beschliesst man...

Klausens 08. Jan 2020

EDIT: Es gibt wirklich 2 Fahrzeuge! Dann war mein Kommentar quatsch

ChMu 08. Jan 2020

Es handelt sich hier doch um ein L7e plastic Fahrzeug? Also so eine Art Twizy in quer...



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