Für Akkuzellfertigung: Tesla will Subventionen von der Bundesregierung
Subventionen für Akkuzellen: Tesla will staatliche Finanzhilfe für die Entwicklung und Fertigung von Akkuzellen in Deutschland beantragen. Das berichtet die Wirtschaftszeitung Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf eine Quelle im Umfeld der Regierung.
Eine Bestätigung von Tesla gibt es nicht, eine entsprechende Anfrage der Zeitung ließ das US-Unternehmen unbeantwortet. Das Bundeswirtschaftsministerium teilte dem Handelsblatt mit, es könne keine Namen von Unternehmen nennen, die sich um Subventionen beworben hätten. Grundsätzlich könnten aber auch Unternehmen aus dem außereuropäischen Ausland staatliche Finanzmittel erhalten.
Akkuzellen gelten in der Politik als Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Eine einheimische Fertigung ist deshalb wichtig. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte schon Ende 2018 für den Aufbau einer Zellproduktion in Deutschland eine Milliarde Euro bereitgestellt .
Die EU fördert die Zellproduktion
Die Kommission der Europäischen Union (EU) hatte Anfang Dezember ein entsprechendes europäisches Großprojekt genehmigt . In Berlin treffen sich am Montag und Dienstag (27. und 28. Januar 2020) Vertreter von 14 Staaten der Europäischen Union (EU) sowie von 55 Unternehmen, um ein zweites europäisches Großprojekt auf den Weg zu bringen.
"Die Hälfte aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union hat sich mittlerweile im zweiten Großprojekt zur Batteriezellfertigung zusammengeschlossen" , sagte Altmaier(öffnet im neuen Fenster) . "Unser gemeinsames Ziel ist es, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland und Europa zu erhalten und auszubauen."
Tesla-Chef Elon Musk hatte im November angekündigt, eine Fabrik in Grünheide südöstlich von Berlin zu bauen . Der Kaufvertrag für das gut 300 Hektar große Grundstück ist bereits unterschrieben . Tesla will langfristig bis zu 8.000 Arbeitsplätze schaffen.
Dennoch haben Anwohner Bedenken wegen der Fabrik: Sie befürchten, dass die Entnahme von Grund- oder Leitungswasser langfristig die Wasserversorgung in der ohnehin trockenen Region beeinträchtigen könnte. Umweltschützer machen sich Sorgen um die lokalen Bestände der Fledermäuse .
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