
33C3 In mühsamer Kleinarbeit hat Felix Domke die illegale Steuerungssoftware von Dieselmotoren analysiert. Die Hersteller sollten aber von sich aus den Code herausrücken. Erst recht, wenn es um autonome Autos gehe.

Drei chinesische Unternehmen investieren in Here und erhalten einen kleinen Anteil am Unternehmen. Damit soll der Kartendienst besser an die Bedürfnisse des wichtigen chinesischen Markts angepasst werden.

Die nächste Kooperation für Waymo: Der japanische Konzern Honda will die Technik zum autonomen Fahren der Alphabet-Tochter in seine Autos integrieren.

Am Ende hat Uber klein beigegeben und seine autonom fahrenden Autos stillgelegt. Die Verkehrsbehörde verbot sie aber wegen einer falschen Zulassung.

Mit Sonderrechten für die Fahrzeuge will die Bundesregierung Carsharing für Autofahrer attraktiver machen. Sie hat einen Gesetzentwurf abgesegnet, der es Gemeinden erlaubt, Parkflächen für Carsharing-Autos auszuweisen, kostenfreie Parkplätze anzubieten und die Busspur zu öffnen.

Bloß nicht im Stau stehen: Originelle Konzepte sollen die Menschen vom eigenen Auto in den öffentlichen Nahverkehr locken. Busse fahren über den Stau hinweg, Züge schweben über den Schienen oder schießen durch Röhren, Flüsse werden zu Straßen für futuristische Wassertaxis.
Ein Bericht von Werner Pluta

In fünf Jahren will BMW ein automatisiertes Auto auf den Markt bringen. Damit die nötige Software bis dahin fertig ist, richtet der Münchener Automobilhersteller ein Entwicklungszentrum für autonomes Fahren ein.

Wenn RWE dabei ist, will Eon nicht draußen bleiben: Der Energieversorger hat eine Geschäftseinheit für Elektromobilität eingerichtet und will sich am Ladeinfrastruktur-Projekt der Autohersteller beteiligen.

Die ersten 100 sind da: Fiat Chrysler und Waymo stellen das Produkt ihrer Partnerschaft vor. Es ist ein Chrysler Minivan mit Hybridantrieb, der mit Waymos Technik ausgestattet autonom fahren kann.

BMW zeigt auf der Consumer Electronics Show (CES) im Januar 2017 in Las Vegas, wie eine holographische Projektion von Bedienelementen im Auto aussehen kann. Holoactive Touch nennt BMW die Technik, die aber erst in einigen Jahren in die Serienproduktion einfließen soll.

Ein möglicher neuer Partner beim Aufbau eines europaweiten Netzes von Schnellladestationen für Elektroautos: Die RWE-Tochter Innogy will sich daran beteiligen - wenn die Autohersteller wollen. Das Projekt komme zum richtigen Zeitpunkt, sagt Innogy-Chef Terium.

Darf Uber oder darf Uber nicht? Das Unternehmen glaubt, zu dürfen, und fährt weiter mit seinen autonomen Autos durch San Francisco. Die Behörden sagen nein. Die Justizministerin von Kalifornien fordert von Uber, den Betrieb unverzüglich einzustellen.

Das vernetzte Fahren soll den Verkehr sicherer machen und Unfälle vermeiden. Doch welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Funkstandards wie WLAN, LTE-V und 5G? Und wann sind diese praxistauglich?
Eine Analyse von Henning Gajek

Autonom fahrende Autos müssen genau wissen, wohin sie steuern, damit kein Unfall passiert. Ford testet als Lotsen auf unbekannten Strecken jetzt Drohnen.

Wer mit seinem Tesla zu lange an der Supercharger-Ladesäule steht, obwohl der Akku des Elektroautos schon aufgeladen ist, soll eine minutenabhängige Parkgebühr zahlen. Die Änderung gilt aber nur, wenn die Station nicht leer ist.

Die US-Regierung will die Vernetzung von Autos verpflichtend vorschreiben. Anders als in Europa wird einem bestimmten Funkstandard jedoch der Vorzug gegeben.

Autonomes Fahren ohne Genehmigung? Auf keinen Fall. Die kalifornische Verkehrsbehörde hat Uber verboten, autonome Autos einzusetzen. Uber hatte geglaubt, keine Genehmigung zu brauchen. Die Technik scheint auch noch ihre Schwächen zu haben.

Genervt vom Geschwätz der Taxifahrer? In San Francisco können Fahrgäste bald - fast - ohne auskommen: Uber will dort demnächst selbstfahrende Taxis einsetzen. Ganz für sich haben die Passagiere das Auto vorerst aber noch nicht.

Die Zukunft von Googles Autoprojekt scheint ein bisschen klarer. Die neue Tochterfirma Waymo will keine autonomen Autos bauen, sondern etwas anderes besser machen.

Elektroautos sind ein wichtiges Thema, Wasserstoffautos fristen hingegen in der Öffentlichkeit und Politik nur ein Nischendasein. Das will die Bundesregierung ändern und plant ein millionenschweres Förderprogramm.

Die Revolution wird abgesagt: Google verabschiedet sich angeblich von seinen ursprünglichen Plänen für das autonome Fahren. Das Kugel-Auto soll "unpraktisch" sein.

Sony bringt mit dem XAV-AX100 einen nachrüstbaren Bildschirm fürs Auto, über den Nutzer Googles Android Auto oder Apples Carplay nutzen können. Die Einheit hat physische Buttons, einen 6,4 Zoll großen Touchscreen und ist kompatibel mit Rückfahrkameras.

Sensoren sollen künftig erkennen, ob Autos und andere Hindernisse vor ihnen in Bewegung sind oder stehen, um Kollisionen zu vermeiden. Ein solches System will Apple patentieren und zeigt damit zum zweiten Mal öffentlich Interesse an Autothemen, die dem Unternehmen seit langem nachgesagt werden.

Das Elektroauto-Startup Faraday Future hat neue Bilder seines kommenden Elektroautos gezeigt. Dieses soll Anfang Januar 2017 präsentiert werden. Ein kurzer Film einer Prototypfahrt ist bereits veröffentlicht worden.

Erstmals werden Autos serienmäßig mit einer städtischen Ampelsteuerung vernetzt. Nach Las Vegas will Audi in den USA und Europa weitere Städte mit diesem System nutzen.

Sollen Autohersteller künftig den Quellcode ihrer autonomen Autos offenlegen? Ein Gutachten im Auftrag der Verbraucherschützer hält das für erforderlich. Allerdings gibt es auch kuriose Empfehlungen in der Debatte.

Der erste E-Porsche wird ein Verkaufsschlager: Daran glaubt Porsche-Chef Oliver Blume. Der Zuffenhausener Autohersteller plant nach dem Mission E weitere Elektroautos.

Da ist es ja! Strafverfolger und BMW-Mitarbeiter in den USA haben ein gestohlenes Auto orten können. Der Dieb wurde von den Möglichkeiten der Autovernetzung im Schlaf überrascht.

Es ist die erste öffentliche Äußerung von Apple zu selbstfahrenden Autos. In einem Schreiben an eine US-Aufsichtsbehörde hat sich das Unternehmen für einen möglichst unbeschränkten Test autonom agierender Fahrzeuge eingesetzt. Apple hat in diesem Bereich viel vor.

Laster werden öko: Die Nikola Motor Company hat einen E-Truck mit Brennstoffzelle vorstellt. Der US-Elektroautohersteller will den Wasserstoff für die Zellen selbst produzieren - mit sauberem Strom.

Bis 2019 sollen die Grundlagen für eine stärkere Vernetzung von Fahrzeugen geschaffen werden. Die EU-Kommission fordert dazu einen nahtlosen Empfang von Daten in ganz Europa.

Wer sich immer schon mal ein selbstfahrendes Auto zusammenlöten wollte, findet nun im Netz einen kostenlosen Bauplan. George Hotz hat den Code für sein gescheitertes Projekt Comma One auf Github veröffentlicht.

Einige Schwächen von Elektroautos können Autohersteller selbst beheben, wenn sie genügend Entwicklungs- und Forschungsarbeit betreiben. Daimler will dafür zehn Milliarden Euro ausgeben.

Mehrere deutsche Autohersteller und Ford machen es Tesla nach: In den kommenden Jahren wollen sie etwa 400 Stationen für schnelles Laden von Elektroautos aufbauen. Das superschnelle Laden lässt aber noch auf sich warten.

Bei der Entwicklung von Prozessoren für autonome Autos hängt Intel noch hinterher. Dennoch setzen Delphi und Mobileye vorerst auf den Core i7 für ihr selbstfahrendes System.

Die Nachfrage nach Programmierern für selbstfahrende Autos ist groß. Die Onlineakademie Udacity hat nun ein Testfahrzeug, für das jeder Student seine eigene Software schreiben kann. Automobilfirmen sind begeistert.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Seit der Vorstellung des i3 hat BMW das Elektroauto optisch fast unverändert gebaut. 2017 soll es nun ein Facelift mit neuer Front und neuer Heckpartie geben. Auch ein Akku mit mehr Reichweite soll eingebaut werden.

Bei Computerrennspielen ist der Ghost-Modus üblich: Der Spieler fährt dem besten Teilnehmer hinterher. Porsche will das autonome Fahren nutzen, um Autofahrern auf der Rennstrecke zu zeigen, wie sie den Kurs am besten bewältigen. Dann darf selbst Gas gegeben werden.

Nach Fernsehern, Smartphones und Tablets plant Mediatek auch Chips für autonomes Fahren. Schon im Frühjahr 2017 sollen erste Produkte angekündigt werden.

Auch ein Elektroauto baut sich nicht von allein - und der hochgehypte Elektroautohersteller Faraday Future besitzt noch nicht einmal eine Fabrik. Die sollte eigentlich 2017 die ersten Fahrzeuge ausliefern, doch damit dürfte es wohl nichts werden. Die Arbeiten ruhen wegen Geldmangel.

Zukunftsforscher Stephan Rammler gibt der deutschen Autoindustrie keine Chance, wenn der Verkehr massenhaft auf Elektroautos umgestellt werde. Chinesische Unternehmen könnten dann konkurrenzfähige Autos bauen.

Um die Ablenkung durch Smartphones im Straßenverkehr zu verhindern, will die US-Verkehrsbehörde Richtlinien für Hersteller erlassen. Smartphones sollen erkennen, wenn der Nutzer Auto fährt, und ihre Funktionen dann stark einschränken.

Volkswagen plant eine beispiellose Aufholjagd bei Elektroautos und will 2025 Weltmarktführer in dieser Sparte sein. Der Umbau des Konzerns beinhaltet auch den Abbau von bis zu 30.000 Stellen.

Der Next EV NIO EP9 ist ein Elektroauto, das den Nürburgring in 7 Minuten und 5 Sekunden bewältigen kann. Damit sei es das schnellste Elektroauto auf dieser Strecke. Der Zweisitzer kommt in 7,1 Sekunden auf Tempo 200 und in 15,9 Sekunden auf 300 km/h.

Der Sportwagenhersteller McLaren hat Kontakte mit Apple bestätigt. Entsprechende Gerüchte kursieren seit September 2016. Übernahmeangebote soll es jedoch nicht gegeben haben.

Sollte das Elektroauto den Verbrenner verdrängen, kommen auf Motorspezialisten Probleme zu. Bei Mercedes sorgt sich der Betriebsrat um Arbeitsplätze, weil Elektroautos viel weniger Bauteile brauchen.

Bei Amazon gibt es künftig auch Autos zu kaufen. Zum Start sind der Fiat Panda, der Fiat 500 sowie der 500L bei Amazon Italien erhältlich. Weitere Länder könnten hinzukommen. Autohändlern dürfte dies nicht gefallen.

Der chinesische Internetkonzern Baidu hat seine Kooperation mit BMW beendet. Grund sind unterschiedliche Vorstellungen zur Entwicklung autonomer Autos.

Autofahrern mit dem Handy am Ohr droht ein Bußgeld. Aber gilt das auch, wenn man während der Fahrt ein Tablet benutzt? Bislang ist das nicht eindeutig geregelt. Verkehrsminister Dobrindt will nun für Klarheit sorgen.

Tanken, Autowäsche oder Werkstattbesuch: Das könnte doch der Autohersteller erledigen, denken einer Umfrage zufolge viele Autobesitzer. Volvo erprobt einen Concierge-Service per App, der viel Zeit sparen soll.