Elektro-Geländewagen: General Motors will E-Hummer bauen

General Motors plant offenbar eine neue Fahrzeugserie aus Pick-ups und SUV mit Elektroantrieb und will die Marke Hummer mit einem Elektro-Geländewagen neu auflegen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Der Hummer als Modellauto
Der Hummer als Modellauto (Bild: Pexels/CC0 1.0)

General Motors (GM) setzt auf dem Weg in die Elektromobilität auf SUVs und Geländewagen sowie die in den USA erfolgreiche Kategorie Pick-up. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mehrere Quellen. Die Fahrzeuge sollen ab Ende 2021 im US-Werk in Detroit-Hamtramck gebaut werden. Möglicherweise wird auch die Marke Hummer neu aufgelegt.

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Für die Produktion der Elektrofahrzeuge will GM den Angaben zufolge drei Milliarden US-Dollar in das Werk Detroit-Hamtramck investieren. Der Konzern wolle wie Tesla zunächst Fahrzeuge im High-End-Bereich bauen und dann nach und nach günstigere Modelle anbieten. 2018 stellte GM den Plugin-Hybrid Volt ein.

GM gilt als Pionier der Elektromobilität: Der Hersteller brachte mit dem EV1 bereits 1996 ein serienreifes Elektroauto auf die Straße. Rund 1.100 Fahrzeuge wurden zwischen 1996 und 1999 gebaut und etwa 800 an ausgewählte Kunden verleast. Nach einigen Jahren rief GM die Fahrzeuge aber wieder zurück und verschrottete sie bis auf wenige Ausnahmen.

Im Januar 2019 zeigte GM erste Bilder von Cadillacs geplantem Elektroauto. Es wird die nächste Generation der Elektrofahrzeugplattform BEV3 als Basis nutzen. Diese Plattform soll flexibel für den Einsatz in verschiedenen Fahrzeugtypen sein und kann Front-, Heck- und Allradantriebe beinhalten.

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