Elektroauto: BMW reduziert Reichweitenerwartung an iNext

Als BMW das Elektroauto iNext angekündigt hat, sollte dieses noch eine Reichweite von 700 km haben. Nun hat BMW eine neue Zahl kommuniziert, die wesentlich darunter liegt.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
BMW iNext-Prototyp
BMW iNext-Prototyp (Bild: BMW)

BMWs neuer iNext soll mit einer Akkuladung nicht wie angekündigt 700, sondern 580 km (WLTP) weit kommen. Das berichtet Auto Express. Das ist zwar deutlich weniger als ursprünglich erwartet, aber immer noch ein guter Wert. Der BMW iNext ist wie viele Elektroautos ein SUV und soll ab 2021 auf den Markt kommen.

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Das dazugehörige Konzeptfahrzeug, das 2018 vorgestellt wurde, hieß noch BMW Vision iNext und war 5,05 Meter lang. Zwei riesige Displays im Cockpit sollten als Armaturenbrett oder für Unterhaltungszwecke einsetzbar sein. Auf Schalter oder Knöpfe wollte BMW verzichten. Die Bedienung erfolgt beim Konzeptfahrzeug über den Touchscreen oder per Sprachsteuerung.

  • Teile der Karosserie werden mit dem ROTAV-Verfahren (Rotationsverbinder) zusammengefügt. (Bild: BMW)
  • Im virtuellen Messraum wird die Oberfläche von Karosserieteilen mit einem hochauflösenden Scanner untersucht.  (Bild: BMW)
  • Im virtuellen Messraum wird die Oberfläche von Karosserieteilen mit einem hochauflösenden Scanner untersucht. (Bild: BMW)
  • Mit einer Augmented Reality App werden die Bolzen an der Bodengruppe der Karosserie identifiziert und mit dem CAD-Modell des Fahrzeugs abgeglichen. (Bild: BMW)
  • Lenkradmontage (Bild: BMW)
  • CT-Anlage untersucht Verbindungstechniken und Werkstoffe im Fahrzeug. (Bild: BMW)
  • CT-Anlage untersucht Verbindungstechniken und Werkstoffe im Fahrzeug. (Bild: BMW)
  • Montage im Pilotwerk. (Bild: BMW)
  • Montage im Pilotwerk. (Bild: BMW)
Teile der Karosserie werden mit dem ROTAV-Verfahren (Rotationsverbinder) zusammengefügt. (Bild: BMW)

Das Elektroauto iNext von BMW soll ab 2021 in Dingolfing gebaut werden, zunächst entstehen rund 100 Prototypen in einer Pilotanlage. Die Karosserie soll in einer besonderen Fertigungstechnik gebaut werden: Beim Rotav-Verfahren (Rotationsverbinder) werden Aluminium und Stahl zusammengefügt und zwar so, dass sie nicht mehr getrennt werden können. Ein Stahlelement durchdringt dabei ein Aluminiumbauteil und verschmilzt durch die Reibungswärme mit diesem.

Die Karosserie wird dann vermessen und gescannt, um Abweichungen zu erkennen, wobei automatisch gegen das CAD-Modell geprüft wird. Zudem wird Computertomographie für das Prüfen der Prototypen eingesetzt, um auch Abweichungen innerhalb des Fahrzeugs, die von außen unsichtbar sind, zu entdecken. Weitere technische Daten oder Preise des iNext teilte BMW noch nicht mit.

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ReicherScheich 02. Dez 2019

Durchaus möglich, allerdings repräsentieren Elektroautos mMn einen gewissen Luxus und den...

ReicherScheich 02. Dez 2019

Heute wurde bekanntgegeben, dass BMW wohl 400 Mio. investieren will, um das Werk in...

matbhm 24. Okt 2019

Erst einmal heißt das, dass man schon sehr genau planen muss und zweitens ist dann noch...

Kondratieff 23. Okt 2019

Ich räume bereitwillig ein, dass du das Gesagte nicht als Provokation gemeint haben...



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