• IT-Karriere:
  • Services:

Elektroauto: Mazda MX-30 öffnet Türen wie der BMW i3

Der erste Elektroauto von Mazda ist ein schicker Crossover-SUV mit umfangreicher Ausstattung. Doch bei Reichweite und Ladeleistung hinkt der MX-30 der Konkurrenz hinterher.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Mazda MX-30 mit sogenannten Selbstmördertüren
Der Mazda MX-30 mit sogenannten Selbstmördertüren (Bild: Mazda)

Der japanische Autohersteller Mazda bringt im kommenden März sein erstes vollelektrisches Auto in Deutschland auf den Markt. Die First Edition des MX-30 lasse sich für 33.990 Euro (vor Abzug der Umweltprämie) reservieren, teilte das Unternehmen am Dienstag anlässlich der Tokyo Motor Show mit. Den Angaben zufolge (PDF) verfügt der MX-30 über eine Akkukapazität von 35,5 kWh, die eine Reichweite von 200 Kilometern nach WLTP ermöglicht. Die Batterie kann per Gleichstrom maximal mit 50 kW aufgeladen werden.

Stellenmarkt
  1. KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main
  2. Energie Südbayern GmbH, München

Der MX-30 verfügt über eine Antriebsleistung von 105 kW (140 PS) und ein Drehmoment von 265 Newtonmetern (Nm). Der Wagen ist knapp 4,4 Meter lang und 1,8 Meter breit. Ein Fahrzeuggewicht nennt Mazda bislang nicht.

Selbstmördertür mit Vor- und Nachteilen

Auffällig an dem sogenannten Crossover-SUV sind die hinteren Türen, die sich wie beim BMW i3 oder dem Mazda-Sportcoupé RX-8 nach hinten öffnen. Der Vorteil der Portaltüren ohne B-Säule besteht darin, dass der Einstieg für die Fond-Passagiere einfacher ist. Die sogenannten Selbstmördertüren, bei Mazda "freestyle doors" genannt, haben allerdings den Nachteil, dass Vorder- und Hintertür immer weit geöffnet werden müssen, um an den Rücksitz zu gelangen. Das ist vor allem umständlich, wenn man mit Kindern unterwegs ist.

Mazda wirbt damit, dass die Vordertür einen Öffnungswinkel von 82 Grad und die Hintertür einen Winkel von 80 Grad ermögliche. Allerdings ist es in engen Parklücken in der Regel nicht möglich, die Türen überhaupt voll aufzuschlagen. Daher dürfte in solchen Situationen das Ein- und Aussteigen über Portaltüren eher schwieriger sein.

VW ID.3 mit deutlich größerem Akku

Mit der Akkukapazität von 35,5 kWh liegt der MX-30 deutlich hinter dem VW ID.3, der in der Basisversion über 45 kWh verfügen soll. Zudem lässt sich der ID.3 optional mit 100 kW per Gleichstrom aufladen. Laut Mazda dauert das vollständige Aufladen per Wechselstrom 4,5 Stunden. Damit dürfte sich der MX-30 ebenso wie der ID.3 nur zweiphasig mit maximal 7,4 kW aufladen lassen, obwohl Mazda eine "Wallbox mit 22 kW" angibt. Der MX-30 eignet sich daher vor allem als Stadtauto und ist nur bedingt langstreckentauglich.

Die First Edition verfügt der Mitteilung zufolge über ein umfangreiches Ausstattungspaket. Dazu gehört ein Abstandsregeltempomat mit Stauassistent sowie eine Verkehrszeichenerkennung, ein Spurwechselassistent und ein Spurhalteassistent. Im Stadtverkehr soll ein Notbremsassistent mit Fußgängererkennung schwere Unfälle vermeiden. Zum Paket zählt zudem ein Matrix LED-Lichtsystem mit Lichtsignatur, eine elektrische Sitzverstellung mit Memory-Funktion, eine Scheinwerferreinigungsanlage und eine Einparkhilfe für vorne und hinten.

Das Entertainment-System lässt sich über ein 8,8-Zoll-Touchdisplay steuern. Apple Carplay und Android Auto sind integriert. Serienmäßig ist zudem ein Headup-Display mit Projektion in der Windschutzscheibe. Die Rekuperationsstufen lassen sich über Lenkradpaddels auswählen. Zudem verfügt der MX-30 über das seit Juli 2019 vorgeschriebene aktustische Warnsystem für Fußgänger (Avas).

Im Juni 2019 hatte Mazda-Chef Akira Marumoto in einem Interview bestätigt, dass sein Unternehmen 2020 ein Elektroauto auf den Markt bringen werde. Dieses soll dem Unternehmen dabei helfen, die Emissionsziele der EU zu erreichen und hohe Geldstrafen zu verhindern. 2018 lag der durchschnittliche CO2-Ausstoß von Mazdas Fahrzeugen in Europa bei 135,2 Gramm pro km. Bis 2021 muss er bei 95 Gramm pro km liegen. Der Grund für die aktuell hohen Werte liegt in der Modellstruktur des japanischen Herstellers. Bestverkauftes Fahrzeug ist der SUV CX-5. Die kleineren Fahrzeuge Mazda2 und Mazda3 mit Dieselmotor verkaufen sich schlechter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
  • Der Mazda MX-30 verfügt über Portaltüren ohne B-Säule wie der BMW i3. (Foto: Mazda)
  • Mit einer Akkukapazität von 35,5 kWh liegt die Reichweite nur bei 200 Kilometern nach WLTP. (Foto: Mazda)
  • Zwei kleine Displays befinden sich in der Mittelkonsole und im Armaturenbrett.  (Foto: Mazda)
Mit einer Akkukapazität von 35,5 kWh liegt die Reichweite nur bei 200 Kilometern nach WLTP. (Foto: Mazda)


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

neocron 25. Okt 2019

wie kann man bitte mit Geschmack "recht haben" ?

Klausens 24. Okt 2019

Ich hab einen Bekannten, der Mechaniker bei Mazda ist und der meinte, dass jeder RX8, der...

Flozi 24. Okt 2019

Die Überschrift ist echt nicht gut gewählt. Schließlich öffnet der BMW i3 die Türen wie...

Josia 24. Okt 2019

Man munkelt das er einen Wankelmotor als Rangeextender bekommt.

pre3 24. Okt 2019

Die richtigen Selbstmördertüren waren jene VORDERtüren die ausschließlich hinten...


Folgen Sie uns
       


Halo (2001) - Golem retro_

2001 feierte der Master Chief im Klassiker Halo: Kampf um die Zukunft sein Debüt. Wir blicken zurück und merken, wie groß der Einfluss des Spiels wirklich ist.

Halo (2001) - Golem retro_ Video aufrufen
Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Matebook D14 (2020) im Test: Huaweis 700-Euro-AMD-Notebook überzeugt
Matebook D14 (2020) im Test
Huaweis 700-Euro-AMD-Notebook überzeugt

Mit dem Matebook D14 bringt Huawei seinen günstigen AMD-Laptop auch nach Deutschland: Der 14-Zöller ist für den Preis passabel ausgestattet, das Display sogar heller als beworben. Vor allem aber hat Huawei den Ryzen-Prozessor gut im Griff, was Laufzeit und Leistung anbelangt.
Ein Test von Marc Sauter

  1. WLAN Huawei bringt Wi-Fi-6-Router mit eigener CPU und 5G-Modem
  2. Matepad Pro Huawei bringt leistungsstarkes Tablet nach Deutschland
  3. Mate Xs angeschaut Huawei zweites faltbares Smartphone kostet 2.500 Euro

Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
Dreams im Test
Bastelwastel im Traumiversum

Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Ausdiskutiert Sony schließt das Playstation-Forum
  2. Sony Absatz der Playstation 4 geht weiter zurück
  3. PS4-Rücktasten-Ansatzstück im Test Tuning für den Dualshock 4

    •  /