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Kognitive Produktionssteuerung:
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
/ Friedrich List
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Industrieroboter, etwa in der Autoindustrie, können schon viel - bei weitem aber nicht alles. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)
Industrieroboter, etwa in der Autoindustrie, können schon viel - bei weitem aber nicht alles. Bild: Sean Gallup/Getty Images

Industrieroboter gelten oft als Arbeitsplatzvernichter . Aber beim Aufbau oder beim Umstellen einer Fertigungsstraße müssen Menschen ran. Sie müssen die teuren Maschinen neu programmieren sowie Fehler erkennen und beheben. Wie teuer das werden kann, erlebte Elon Musk beim Aufbau der Produktion des Tesla Model 3 . Die Integration der teuren Roboter zu einer funktionierenden Produktionslinie blieb hinter Musks ehrgeizigen Zielen zurück, Produktionsziele wurden verfehlt. Bis heute arbeitet in seiner Gigafactory eine komplette Fertigungsstraße ohne Roboter, um Ausfälle aufzufangen.

Die Antwort deutscher Experten auf derartige Probleme besteht darin, Roboter intelligenter zu machen. Wissenschaftler der Universität Stuttgart und des ebenfalls in Stuttgart ansässigen Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung(öffnet im neuen Fenster) (IPA) arbeiten in der Forschungsfabrik Arena 2036(öffnet im neuen Fenster) an der Entwicklung sogenannter kognitiver Produktionssysteme. Deren intelligente Maschinen sollen selbstständig lernen und sich selbst programmieren können.

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