• IT-Karriere:
  • Services:

IT-Probleme: Serverausfall legt Produktion bei Porsche still

Es sei kein Angriff aus dem Internet gewesen, sondern ein IT-Problem, erklärte Porsche. Rund 200 Server sind am 15. Oktober ausgefallen - die Bänder in mehreren Werken standen still.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Ohne Server kein Porsche
Ohne Server kein Porsche (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Ein massiver Serverausfall hat die Produktion in mehreren Werken des Sportwagenherstellers Porsche unterbrochen. Betroffen waren das Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen sowie das Werk in Leipzig, wie ein Sprecher von Porsche erklärte. In Zuffenhausen bauen rund 7.000 Mitarbeiter täglich 200 Autos. Der Fehler trat laut einem Bericht von Spiegel Online am 15. Oktober auf.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig
  2. DATAGROUP Köln GmbH, Wuppertal

Es habe sich um ein internes Problem gehandelt, das sich auf Produktion und Logistik an den beiden Standorten ausgewirkt habe, und nicht um einen Angriff von außen, betonte ein Porsche-Sprecher. Ausgangspunkt sei ein fehlerhafter Datenspeicher gewesen. Eine Software, die die Auswirkungen der Störung hätte eindämmen sollen, habe dann ebenfalls versagt.

In einer Rundmail an alle Mitarbeiter weltweit habe das Porsche-Management darüber informiert, dass 211 Server ausgefallen seien, berichtet Spiegel Online. Demnach seien alle auf SAP-Software basierenden Prozesse betroffen gewesen. Nicht nur die Herstellung sei komplett ausgefallen, sondern auch der Betrieb der Ersatzteillager sowie die Kundenprozesse. Eine Möglichkeit, über Ersatzserver oder andere Umwege die Produktion wieder zum Laufen zu bringen, gab es demnach zunächst nicht. Am Abend des 15. Oktober sei die Produktion wieder schrittweise angelaufen, sagte der Porsche-Sprecher. "Inzwischen haben wir fast alle Systeme wieder hochgefahren." Der Autohersteller kündigte an, die Produktion wieder aufzuholen, der Ausfall werde daher "keine nachhaltigen wirtschaftlichen Auswirkungen" haben.

Porsche produziert in seinem Stammwerk die zweitürigen Sportwagen 911 und 718 sowie neuerdings das Elektromodell Taycan. In Leipzig werden das SUV Macan und der viertürige Panamera gebaut. Wie groß die Auswirkungen der Störung auf die Produktion waren, konnte der Sprecher noch nicht exakt beziffern.

Auch interessant:

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. GTA 5 - Premium Online Edition für 13,99€ und Devil May Cry 5 für 20,99€)
  2. (u. a. ELEX für 49,99€, Stealth Bastard Deluxe für 7,99€, Styx: Shards Of Darkness für 17...
  3. 159,90€ (Bestpreis!)

cry88 25. Okt 2019 / Themenstart

Die sind beide nicht hochverfügbar. Wenn müssten sie auf mindestens 2 Standorte verteilt...

John2k 18. Okt 2019 / Themenstart

Mag drin, dass ein Rechner von damals genau so schnell die Arbeiten erledigen konnte...

Tet 17. Okt 2019 / Themenstart

Letzteres kann durchaus der Fall sein, vor allem dann, wenn der Fehler außerhalb der...

quineloe 17. Okt 2019 / Themenstart

Bei einer Freundin von mir haben sie wohl die SMS Tan gekapert und haben dann über die...

Hawk321 17. Okt 2019 / Themenstart

Oder Docker hat sich verabschiedet...weil muss ja alles in den Container...alles.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


HP Pavilion Gaming 15 - Fazit

Das Pavilion Gaming 15 ist für 1.000 Euro ein gut ausgestattetes und durchaus flottes Spiele-Notebook.

HP Pavilion Gaming 15 - Fazit Video aufrufen
Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

Need for Speed Heat im Test: Temporausch bei Tag und Nacht
Need for Speed Heat im Test
Temporausch bei Tag und Nacht

Extrem schnelle Verfolgungsjagden, eine offene Welt und viel Abwechslung dank Tag- und Nachtmodus: Mit dem Arcade-Rennspiel Heat hat Electronic Arts das beste Need for Speed seit langem veröffentlicht. Und das sogar ohne Mikrotransaktionen!
Von Peter Steinlechner

  1. Electronic Arts Need for Speed Heat saust durch Miami

In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
In eigener Sache
Aktiv werden für Golem.de

Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

  1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

    •  /