Elektroauto: Aston Martin bringt den Rapid E nicht auf den Markt

Er soll der Dienstwagen von James Bond werden, doch zum Kauf wird Aston Martin den Rapid E wohl nicht anbieten. Das Auto wird nach einem Medienbericht zur Entwicklungsplattform für Elektroautos.

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Aston Martin Rapid E: exklusiv im Auftrag Ihrer Majestät
Aston Martin Rapid E: exklusiv im Auftrag Ihrer Majestät (Bild: Aston Martin)

James Bond wird wohl bis auf Weiteres der einzige Fahrer eines elektrischen Aston Martin bleiben: Der britische Luxusautohersteller wird das Elektroauto Rapid E voraussichtlich nicht wie geplant auf den Markt bringen.

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Ende 2019 wollte Aston Martin mit der Serienfertigung beginnen. 155 Exemplare des Elektroautos sollten gebaut werden. Doch wie die britische Fachzeitschrift Autocar unter Berufung auf eine Quelle aus dem Unternehmensumfeld berichtet, hat das Unternehmen seine Pläne geändert. Danach soll der Rapid E eine Forschungsplattform werden, um das Elektrifizierungsprogramm des Herstellers voranzutreiben.

Damit wird es keine Kleinserie des Rapid E geben. Wie viele Vorbestellungen Aston Martin schon entgegengenommen hat und ob Anzahlungen rückerstattet werden müssen, ist laut Autocar noch unklar.

Grund könnte die aktuell schlechte Lage des Unternehmens sein. Es hat kürzlich eine Gewinnwarnung für Dezember herausgegeben. Laut Aston-Martin-Chef Andy Palmer war 2019 sehr enttäuschend. Das Unternehmen werde sich auf das Sports Utility Vehicle DBX konzentrieren, um die finanzielle Misere zu beenden, berichtet Autocar. Die ersten Modelle sollen im zweiten Quartal ausgeliefert werden.

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Aston Martin hatte den Rapid E, der auf der Verbrenner-Sportlimousine Rapide basiert, 2015 angekündigt. 2017 sollte das Elektroauto eigentlich auf den Markt kommen. Das serienreife Fahrzeug wurde aber erst Anfang 2019 präsentiert.

Der Rapid E wird von zwei Motoren an der Hinterachse angetrieben, die zusammen eine Leistung von rund 455 Kilowatt haben. Das Auto beschleunigt in etwa vier Sekunden aus dem Stand auf eine Geschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 250 Kilometer pro Stunde. Die Reichweite beträgt laut Hersteller gut 320 Kilometer nach der Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure (WLTP). Den Akku zu laden, dauert weniger als eine Stunde.

  • Der Rapid E ist Aston Martins erstes Elektroauto ... (Bild: Aston Martin)
  • ... und wird der neue Dienstwagen von James Bond. (Bild: Aston Martin)
  • Das Auto basiert auf einem Fahrzeug mit Verbrennungsantrieb. (Bild: Aston Martin)
  • Dort, wo früher Motor und Getriebe saßen, befindet sich der Akku. (Bild: Aston Martin)
  • Das Auto soll 250 km/h schnell fahren und eine Reichweite von 320 km haben. (Bild: Aston Martin)
  • Es hat wie der Porsche Taycan ein 800-Volt-Ladesystem. (Bild: Aston Martin)
Der Rapid E ist Aston Martins erstes Elektroauto ... (Bild: Aston Martin)

Der Rapid E soll einen Auftritt als Dienstwagen von James Bond in dem Film Keine Zeit zu sterben haben, der Anfang April ins Kino kommt. Es wäre nicht der erste Aston Martin, der ausschließlich für einen James-Bond-Film gebaut wurde: Der Aston Martin DB10 war ebenfalls eine Exklusivanfertigung.

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t0ncul 11. Jan 2020

Habe heute die Abkündigung von Aston Martin erhalten. Den wollte ich mir gönnen, mal...

Azzuro 11. Jan 2020

Richtig, länger als den Skoda. Hier im Artikel geht es um dessen elektrifizierte Version.

bplhkp 11. Jan 2020

Mit SUVs wird halt Geld verdient. Das Geld, das es der Porsche-Familie ermöglicht hat...



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