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Unerwartete Beschleunigung: Tesla weist Vorwürfe als "völlig falsch" zurück

Haben Fahrzeuge von Tesla in mehr als 100 Situationen unerwartet beschleunigt? Der US-Elektroautohersteller sieht dafür keine Belege und vermutet einen finanziellen Grund für die Vorwürfe.

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Tesla sieht keine Belege für fehlerhafte Beschleunigungen seiner Modelle.
Tesla sieht keine Belege für fehlerhafte Beschleunigungen seiner Modelle. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Der US-Elektroautohersteller Tesla hat Vorwürfe, wonach seine Modelle in mehr als 100 Fällen unerwartet beschleunigt haben sollen, als "völlig falsch" zurückgewiesen. In einem Blogbeitrag schreibt das Unternehmen, dass in allen Fällen, in denen Fahrzeugdaten ausgewertet worden seien, eine ordnungsgemäße Funktion des Fahrzeugs bestätigt worden sei. Hintergrund des Beitrags ist eine Petition bei der US-amerikanischen National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), die derzeit geprüft wird.

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In der Petition wird auf mehr als 100 Vorfälle hingewiesen, bei denen Tesla-Fahrzeuge der Modelle S, X und 3 unerwartet beschleunigt haben sollen. Diese Beschleunigung könne zu Unfällen und Verletzungen führen, heißt es in der Ankündigung der Verkehrssicherheitsbehörde vom 13. Januar 2020 (PDF). Die entsprechende Petition sei am 19. Dezember 2019 bei der NHTSA eingegangen und verweise auf 127 Nutzerbeschwerden zu 123 Fahrzeugen. Bei den Vorfällen sei es zu 110 Unfällen mit 52 Verletzungen gekommen.

Aktienkurs fast verdreifacht

Laut Tesla wurde die Petition von einem sogenannten Shortseller eingereicht. Dahinter könnte der Versuch stehen, von einem fallenden Kurs der Tesla-Aktie zu profitieren. Der Aktienkurs ist seit Juni 2019 um rund 180 Prozent auf knapp 460 Euro gestiegen, da Tesla offenbar seine Produktionsprobleme in den Griff bekommen hat. Nach Angaben von Finanzanalysten haben Shortseller im vergangenen Jahr 2,9 Milliarden US-Dollar beim Handel mit Tesla-Aktien verloren. In der vergangenen Woche seien weitere hohe Verluste in Milliardenhöhe hinzugekommen. Seit dem Höchststand vom 14. Januar 2020 mit 481,25 Euro hat der Kurs allerdings wieder um knapp 5 Prozent nachgegeben.

Nach Darstellung Teslas müssen in den untersuchten Fällen wohl Bedienfehler vorgelegen haben. "Das Auto beschleunigt nur dann, wenn der Fahrer es dazu auffordert, und es verlangsamt sich oder stoppt, wenn der Fahrer die Bremse betätigt", heißt es in dem Blogbeitrag. Zudem seien bei fast allen Automodellen Fälle bekanntgeworden, bei denen das Gaspedal falsch betätigt worden sei.

Jede Beschwerde werde geprüft

Dem Beitrag zufolge wird die Position des Fahrpedals nicht nur mit zwei Sensoren überwacht. Zudem würden auch die Sensoren der Fahrassistenzsysteme genutzt, um unbeabsichtigte Eingaben des Fahrers zu erkennen und durch eine Reduktion des Drehmoments Unfälle zu verhindern.

Jede Kundenbeschwerde über eine unbeabsichtigte Beschleunigung werde routinemäßig zusammen mit der NHTSA geprüft. "In den vergangenen Jahren haben wir mit der NHTSA die Mehrzahl der in der Petition behaupteten Beschwerden besprochen. In jedem Fall, der mit ihr überprüft wurde, haben die Daten gezeigt, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß funktioniert", schreibt Tesla abschließend.

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tofix67 22. Jan 2020

Warum? Der Tesla hat trotz seiner vielen Kameras KEINE Erkennung der Geschwindigkeits...

Mel 22. Jan 2020

Die Sensoren sind darüber hinaus gegengleich verbaut. Sprich in Nullstellung liefert...

Frau_Holle 21. Jan 2020

https://cleantechnica.com/2020/01/19/that-nhtsa-tesla-sudden-unintended-acceleration...

Automagisch 21. Jan 2020

Manch einer der zum ersten Mal in einem Tesla sitzt, wird von der unerwarteten...

mp (golem.de) 21. Jan 2020

Damit das nicht noch weiter abrutscht wird der Thread geschlossen. MfG Maxime Pfaff


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