Ladesäulen: Ionity erhöht kWh-Preis auf 79 Cent

Das europäische Ladenetzwerk von Ionity ändert sein Preismodell. Bisher konnten E-Auto-Fahrer pauschal für acht Euro laden, nun wird auf ein verbrauchsbasiertes Preismodell umgestellt ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ). Ab Februar 2020 kostet die Kilowattstunde unabhängig von der Ladedauer 79 Cent. Das Laden eines Tesla Model S mit einem 90-kWh-Akku würde dann mehr als 70 Euro kosten, sollte der Akku ganz leer sein. Zum Vergleich: Bei Teslas Superchargern liegt der Preis bei 33 Cent pro kWh.
Ionity hat nach eigenen Angaben 200 Ladestationen mit rund 860 Ladepunkten in 20 Ländern in Betrieb. Die Ladesäulen wurden entlang der europäischen Autobahnen aufgebaut und sollen eine Ladeleistung von bis zu 350 kW pro Ladepunkt bieten.
Ionity ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Automobilhersteller BMW, Daimler, Ford sowie der Volkswagen-Töchter Audi und Porsche .
Die 79 Cent pro Kilowattstunde gelten nur für Nutzer ohne Vertrag. Es gibt mit dem Audi E-Tron Charging Service, Mercedes Me Charge, BMW Chargenow, dem Porsche Charging Service und Volkswagen Wecharge weitere Preismodelle mit monatlichen Grundgebühren, bei denen die Ladepreise niedriger sind. Bei Audi(öffnet im neuen Fenster) sind es beispielsweise bei rund 18 Euro Monatsgebühren 0,33 Euro pro Kilowattstunde an den Ionity-Säulen. Beim kWh-Preis ist dies gleichauf mit Tesla, wobei bei den Superchargern keine monatliche Grundgebühr anfällt. Es gibt aber auch noch Anbieter ohne Grundgebühr für die Elektro-Ladekarte(öffnet im neuen Fenster) .