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Carsharing: We Share expandiert in Deutschland und Europa

We Share will künftig Elektroautos in weiteren Städten vermieten. Neben Hamburg und München will die VW -Tochter Carsharing auch in fünf Metropolen im europäischen Ausland anbieten.
/ Werner Pluta
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E-Golf von We Share in Berlin (Bild: We Share)
E-Golf von We Share in Berlin Bild: We Share

Mehr E-Autos zum Mieten: Der Carsharing-Anbieter We Share wird künftig auch in weiteren Städten Deutschlands sowie im europäischen Ausland Mietautos anbieten. Bis Ende des Jahres will die VW-Tochter Urban Mobility International (UMI), die den Dienst betreibt, in insgesamt neun Städten mit rund 8.400 Fahrzeugen vertreten sein.

Im Laufe des Jahres will We Share(öffnet im neuen Fenster) in München, Budapest, Madrid, Mailand und Paris seine Fahrzeuge anbieten. Bereits im Frühjahr startete das Carsharing-Angebot in Hamburg sowie in Prag; im Juni vergangenen Jahres in Berlin .

Dort sind 1.500 E-Golf im Einsatz. We Share will seine Flotte in Berlin in den kommenden Monaten auf 2.000 aufstocken. Vorab hatte es Kritik gegeben, weil die Elektroautos die öffentlichen Ladesäulen nutzen sollen und so der Konkurrenz und anderen Elektroautomobilisten die Lademöglichkeiten nehmen. Inzwischen baut VW zusammen mit der Unternehmensgruppe Schwarz 140 Ladepunkte auf den Kundenparkplätzen von Lidl und Kaufland auf.

Auch das Angebot an Fahrzeugen wird größer: In Prag und Budapest wird We Share Fahrzeuge der zum Volkswagen-Konzern gehörenden Marke Škoda einsetzen. In allen anderen Städten können die Kunden E-Golf und E-Up mieten. In der zweiten Jahreshälfte soll auch der ID.3 dazukommen, der seit November in Zwickau in Serie gebaut wird.

VW-Elektroautos aus Zwickau – Bericht
VW-Elektroautos aus Zwickau – Bericht (02:44)

"Für uns ist 2020 ein Jahr des starken Wachstums" , sagte We-Share-Chef Philipp Reth(öffnet im neuen Fenster) . Carsharing mit Elektroautos könne ein wichtiges Element im Bereich der nachhaltigen und geteilten Mobilität sein. "Wir wünschen uns daher ein Entgegenkommen der Städte, etwa im Bereich der Parkgebühren für Carsharingfahrzeuge oder beim Ausweisen von neuen Carsharingflächen im öffentlichen Raum, um für potenzielle Nutzer positive Anreize zu setzen und Carsharing noch interessanter und relevanter zu machen."


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