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China: Fiat Chrysler und Foxconn bauen Elektroautos

Das Wachstum im Smartphone-Markt stagniert offensichtlich. Der Auftragshersteller Foxconn sucht sich deshalb andere Betätigungsfelder. Unter anderem will er mit Fiat Chrysler zusammen Elektroautos fertigen.
/ Werner Pluta
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Blick in eine Fabrik von Chrysler: FCA wird die Autos bauen, Foxconn liefert Elektronik und Software. (Bild: Bill Pugliano/Getty Images)
Blick in eine Fabrik von Chrysler: FCA wird die Autos bauen, Foxconn liefert Elektronik und Software. Bild: Bill Pugliano/Getty Images

Foxconn baut in Zukunft Elektroautos: Der taiwanische Auftragshersteller und der italienisch-amerikanische Automobilhersteller Fiat Chrysler Automobiles (FCA) wollen ein Joint Venture gründen, das Elektroautos bauen wird.

Beide Unternehmen verhandeln seit gut einem halben Jahr über eine Zusammenarbeit, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Asian Review(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf zwei Quellen mit Kenntnissen über die Angelegenheit. Ein Vertrag sei noch nicht unterschrieben. Das sei für das erste Quartal dieses Jahres geplant.

FCA werde 50 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen halten, Foxconn hingegen nicht mehr als 40 Prozent, berichtet Nikkei unter Berufung auf Foxconn. Die Aufgaben werden geteilt: FCA wird die Autos bauen, Foxconn übernimmt über seine Tochterunternehmen FIT Hon Teng und FIH Mobile die Elektronik und die Software. FIT Hon Teng stellt Automobilkomponenten her, FIH Mobile fertigt Android-Smartphones.

Foxconn-Chef Liu Young-way hatte schon im Juni angekündigt, dass das Unternehmen sich auf drei neue Bereiche fokussieren werde, die mehr Wachstum bringen sollen als die Smartphone-Sparte. Das sind zum einen Elektroautos, zum anderen digitale Medizintechnik und Roboter.

China ist der größte Markt für Elektroautos

Die von FCA und Foxconn gebauten Fahrzeuge sollen zuerst in China verkauft werden. Das asiatische Land ist derzeit der größte Markt für Elektroautos. FCA hat allerdings in der Vergangenheit unter der Führung des im vergangenen Jahr verstorbenen Konzernchefs Sergio Marchionne auf große Investitionen in Elektroantriebe verzichtet. Die wichtigsten Marken des Konzerns sind Jeep und Ram.

Kürzlich hat FCA jedoch eine Fusion mit der Groupe Peugeot Société Anonyme (PSA) angekündigt. Der französische Konzern, dem die Marken Citroën, DS und Peugeot sowie seit 2017 Opel und Vauxhall gehören, verfügt über Knowhow in der Elektromobilität. PSA hat mit E-CMP bereits eine elektrische Plattform entwickelt und darauf auch schon einige Fahrzeuge wie den Opel Corsa-e, den Peugeot e-208 und den DS 3 Crossback E-Tense.


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