Ohne Fahrer in einem Ford Fusion: Seit einigen Tagen rollen in Pittsburgh mehrere Uber-Wagen autonom über die Straßen. Insassen haben die Gelegenheit zu sehen, was das Fahrzeug 'sieht'.
Teslas Autopilot bekommt Konkurrenz: Der Hacker Geohot hat sein System für autonomes Fahren zur Serienreife weiterentwickelt und will es auf den Markt bringen. Es soll funktionieren - aber mit starken Einschränkungen.
Am Wochenende hat Tesla-Boss Elon Musk Details zum Update auf Version 8.0 der Autopilot-Funktion in den Elektroautos veröffentlicht. Zentraler Punkt: Statt der Kamera liefert der Radar-Sensor die entscheidenden Daten für eine Entscheidung über Weiterfahren oder Bremsen.
Wer ist schuld an einem Unfall, und wie sollen automatisierte Autos in Gefahrensituationen reagieren? Verkehrsminister Dobrindt will diese Fragen von einer Ethikkommission klären lassen.
Dieselgate hat nun auch strafrechtliche Konsequenzen für Volkswagen-Mitarbeiter. Eine neue Sammelklage gegen Bosch erläutert zudem, warum die Betrugssoftware den Namen Akustikfunktion trägt.
Elektromobil auf dem Wasser: Sea Bubbles sind schwebende Wassertaxis, die dazu beitragen sollen, in großen Städten Staus und Abgase zu vermeiden. Start für die von zwei Weltrekordlern entwickelten Wasserfahrzeuge ist in Paris.
Japan nutzt die Olympiade zur Vorbereitung des autonomen Fahrens: 2020 sollen nach dem Willen der Regierung autonome Autos in den Straßen unterwegs sein. Dafür lässt die Regierung jetzt hochaufgelöste Straßenkarten erstellen.
Nimm doch einen Pendler mit: Google will künftig in San Francisco einen Service für Mitfahrer auf Kurzstrecken anbieten. Ein Test dazu läuft bereits. Möglicherweise steht das Projekt im Zusammenhang mit dem angespannten Verhältnis zu Uber.
Noch ein Suchmaschinenbetreiber, der sich mit autonomem Fahren beschäftigt: Das russische Unternehmen Yandex entwickelt zusammen mit mehreren Partnern einen fahrerlosen Bus. Bei dem Projekt ist auch ein deutscher Konzern dabei.
Der Kartendienstleister Here, den BMW, Daimler und Audi übernommen haben, könnte weitere Eigentümer bekommen. Im Gespräch sind laut Zeitungsbericht Microsoft und Amazon. So könnten auch Logistik und Handel integriert werden.
Der laxe Umgang mit den assistierten Fahrfunktionen der Tesla-Elektroautos hat zu einigen Unfällen geführt. Tesla will mit einem Softwareupdate seinem Autopiloten Sanktionen ermöglichen, wenn der Fahrer sich nicht an die Regeln hält.
Luftbrücke zum Kunden: Die Schnellrestaurantkette Domino's Pizza will in Neuseeland künftig Pizzas mit unbemannten Lufttransportern zum Kunden bringen. Ein Feldversuch soll in Kürze starten.
Erste Testfahrten für ein Rennauto ohne Fahrer: Bei den Testfahrten der Elektrorennserie Formel E wird auch erstmals ein autonom fahrendes Auto dabei sein. Die Serie Roborace soll künftig im Rahmenprogramm der Formel E fahren.
Ein Bus ohne Fahrer: In Helsinki sind versuchsweise zwei Minibusse unterwegs, die Passagiere selbstständig zu ihrem Ziel bringen. Die Gesetzeslage in Finnland erleichtert diesen Test.
Taxifahrer ist kein Beruf mit Zukunft, wenn Ford seine Idee eines autonom fahrenden Autos durchsetzen kann. Das Unternehmen will bis 2021 ein Taxi ohne Fahrer auf den Markt bringen, das Passagiere selbstständig zum Ziel bringt. Lenkrad und Pedale gibt es in dem Auto nicht mehr.
Der Elektroautohersteller Faraday Future hat Apple einen Spitzenwissenschaftler für Bilderkennung und autonome Fahrfunktionen abgeworben. Apple wird nachgesagt, selbst in diesem Bereich zu arbeiten und ein Fahrzeug zu entwickeln.
Mit Chris Urmson verliert Google seinen technischen Projektleiter für autonome Autos. Auch zwei weitere Top-Mitarbeiter aus der Sparte sollen das Unternehmen verlassen haben. Google könnte das Projekt bald in ein eigenes Unternehmen überführen.
Ärger mit dem Taxifahrer gibt es in Singapur in wenigen Jahren nicht mehr: Ab 2022 sollen in dem Stadtstaat fahrerlose Kraftdroschken Passagiere kutschieren. Ein Pilotprojekt startet in Kürze.
Der Fahrdienstleister Uber will einen eigenen Kartendienst aufbauen, damit sich seine Fahrer besser orientieren können. Das Investment soll laut Medienbericht bei einer halben Milliarde US-Dollar liegen. Damit will sich Uber auch von der Abhängigkeit von Google lösen.
Der Kartendienst Here hat für seinen Automotive-Bereich einen renommierten Chef gefunden. Dieser will "das vollständigste virtuelle Abbild unserer Welt in Echtzeit erschaffen".
Beim tödlichen Verkehrsunfall mit einem Tesla Model S im Mai 2016 hat möglicherweise der aktivierte Autopilot ein Hindernis nicht erkannt. Der Fahrer griff offenbar nicht ein. Die Ermittlungsbehörde hat offizielle Unfallfotos und wichtige Details veröffentlicht.
Mercedes hat mit dem Future Bus einen Nahverkehrsbus vorgestellt, der in Amsterdam teilautomatisiert fährt und mit bis zu 70 km/h auf einer 20 Kilometer langen Strecke verkehrt. Seine Technik wird auch bei Lkws eingesetzt.
Hände weg vom Steuer, aber Augen auf die Straße - und das möglichst schnell: Ein neues Straßenverkehrsgesetz soll automatisiertes Fahren regeln. Der Entwurf soll in Kürze fertig sein.
Nissan will seinen ersten Minivan mit teilautomatisierten Fahrfunktionen im August 2016 in Japan auf den Markt bringen. Bis 2020 soll es zehn unterschiedliche Fahrzeuge des japanischen Herstellers mit Funktionen geben, die Propilot genannt werden.
Tesla-Chef Elon Musk will den Autopiloten des Model S und Model X trotz einiger Unfälle, die mit der Funktion in Verbindung gebracht werden, nicht abschalten.
Geländewagen sollen bald automatisiert fahren können - über Schnee, Geröll und Schotterpisten. Dazu müssen die Autos ihre Umgebung analysieren können. Jaguar Land Rover zeigt, wie das geht.
Beim autonomen Fahren muss der Autopilot unter Umständen moralische Entscheidungen treffen - etwa, wenn sich ein Unfall nicht vermeiden lässt, über die Wahl des Schadens. Nun soll eine Ethik-Kommission unter Vorsitz eines ehemaligen Verfassungsrichters solche Fragen klären.
Die Telekom und Huawei probieren ein LTE-Paket aus, das die Spektrum-Effizienz, Zuverlässigkeit und Reichweite der Car-to-Car-Kommunikation verbessern soll. Testfeld ist die A9. Einen Standard gibt es noch nicht.
Update Wird das Tesla Model S aus dem Verkehr gezogen? Deutsche und europäische Verkehrsbehörden untersuchen den Autopiloten, Teslas System für autonomes Fahren. Es ist möglicherweise ohne Zulassung im Einsatz.
Werden autonom fahrende Autos irgendwann Realität, müssen sie auch auf Radfahrer reagieren, die sich im urbanen Verkehr vergleichsweise schnell und agil bewegen. Eine Handzeichenerkennung soll Googles autonomen Autos helfen, entsprechende Intentionen früh genug zu erkennen.
Kurz nach dem tödlichen Unfall mit einem Tesla Model S plant der Elektroautohersteller, dem Autopiloten neue Funktionen beizubringen. Das Auto soll künftig eigenständig von der Autobahn abfahren können und eine überarbeitete Bedienoberfläche erhalten.
Mit Hilfe eines zusätzlichen Bodenradarsystems sollen Unfälle durch Orientierungsverlust autonomer Autos künftig vermieden werden. Das Radar kann die Position des Wagens bis auf vier Zentimeter genau bestimmen - komplett ohne erkennbare Fahrbahn- und Umgebungsmarkierungen.
War Tesla Motors' Autopilot Schuld an einem schweren Unfall? Die US-Verkehrsbehörde NHTSA untersucht den Zusammenstoß eines Elektroautos mit einem Lastzug. Es war der erste tödliche Unfall mit Teslas System zum autonomen Fahren.
Eine der modernsten Hafenanlagen der Welt: Im Containerterminal Altenwerder im Hamburger Hafen ist bereits viel auf Automatikbetrieb umgestellt. Golem.de hat sich zwischen automatischen Portalkränen, selbst fahrenden Elektroautos und scannenden Toren umgeschaut.
Das chinesische Unternehmen Faraday Future will sein kommendes Elektroauto mit teilautomatisierten Fahrfunktionen ausrüsten. Eine Testlizenz für Kalifornien hat das Unternehmen bereits.
Können autonome Autos ethische Entscheidungen treffen? Selbst wenn sie es könnten, wollen die Menschen offenbar lieber in Autos sitzen, die egoistischer sind.
Zwei autonome Kleinbusse fahren durch das schweizerische Sitten und befördern Fahrgäste mit maximal 20 km/h. Ein menschlicher Aufpasser kann jedoch jederzeit den Notausschalter drücken.
Hereinspaziert, liebe Fahrgäste, und nicht wundern: Olli hat keinen Fahrer. Der Elektrobus fährt sich selbst. Derzeit in einem Vorort von Washington, aber vielleicht auch bald in Berlin.
Die Provider und Inhalteanbieter hoffen darauf, dass Autofahrer künftig während des Fahrens im Internet surfen oder Videos sehen. Doch die wollen offenbar ganz andere Dinge in ihrem autonomen Auto machen.
In spätestens fünf Jahren will Volkswagen ein eigenes, selbstfahrendes Auto auf den Markt bringen, verriet der Chief Digital Officer von Volkswagen, Johann Jungwirth. Aber auch Elektroautos soll es vermehrt geben und VW will mit Mobilitätslösungen viel Geld verdienen.
Deutsche Autohersteller und andere Unternehmen der Autobranche halten zahlreiche Patente im Bereich autonomes Fahren. Dennoch haben autonomes Fahren und der Elektroantrieb das Zeug, die Verhältnisse auf dem Weltmarkt umzukrempeln.
Autonome Autos werden Städte verändern: Sie werden Platz schaffen, sagt Mercedes-Entwickler Ralf Herrtwich. Im Interview spricht er über Schuld und Moral - und erklärt, warum Autos nicht selbst ihre Algorithmen schreiben sollen.
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will keine Gesetze für autonom fahrende Autos ändern und widerspricht damit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), der das "innovationsfreundlichste Straßenverkehrsrecht der Welt" fordert.
Ein Tesla-Fahrer aus der Schweiz musste feststellen, wie gefährlich es ist, den Autopilot-Funktionen des Fahrzeugs zu vertrauen: Sein Model S fuhr auf einen Lieferwagen auf. Teslas Bedienungsanleitung warnt jedoch ausdrücklich vor einem solchen Szenario.
Die Autopilotfunktion der Tesla-Fahrzeuge wird von Kunden viel genutzt. Sie seien schon 160 Millionen Kilometer damit gefahren, teilte Programmleiter Sterling Anderson von Tesla mit.