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Autonomes Fahren: Neues Testfeld bei Karlsruhe für 2,5 Millionen Euro

Baden-Württemberg ist die Erprobung von autonomen Fahrens 2,5 Millionen Euro wert - so viel stellt das Land für ein neues Testfeld in der Nähe von Karlsruhe zur Verfügung. Die Besonderheit: Auch der öffentliche Nahverkehr in der Stadt soll in die Tests mit einbezogen werden.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Das Interesse der Politik an autonomem Fahren in Deutschland steigt.
Das Interesse der Politik an autonomem Fahren in Deutschland steigt. (Bild: Johannes Simon/Getty Images)

Bei der Ausrichtung des Verkehrs und der Automobilindustrie hin zum autonomen Fahren will Baden-Württemberg seine Position stärken. Die Technik dafür soll in den kommenden Jahren in einem Testfeld in Karlsruhe und Umgebung entwickelt und erprobt werden. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) übergab dazu am 31. Oktober 2016 in Karlsruhe einen Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von 2,5 Millionen Euro.

Verkehrsminister will Entwicklung nicht verschlafen

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Es gehe darum, Baden-Württemberg als Mobilitätsland und als Standort der Automobilindustrie gegen starke Konkurrenz an der Spitze zu halten, sagte Hermann. "Wenn wir diese Entwicklung verschlafen, haben wir die Zukunft verschlafen." Die Aufgabe der Landesregierung sei es, das Thema voranzutreiben.

Dabei gehe es aber nicht nur um technologische, sondern auch um gesellschaftliche Interessen. So dürfe autonomes Fahren nicht dazu führen, dass wieder mehr Autos in den Innenstädten unterwegs sind. Daher sei es richtig, auch den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in das Testfeld mit einzubeziehen.

Auch öffentlicher Nahverkehr soll in Tests einbezogen werden

Das "Testfeld zum vernetzten und automatisierten Fahren" soll nach einer Anlaufphase im Herbst 2017 nach und nach seinen Betrieb aufnehmen. Etwa ein halbes Dutzend Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft gehören zum Konsortium, Betreiber wird der Karlsruher Verkehrsverbund. Im Vergleich zu anderen Testfeldern ist in Karlsruhe besonders, dass dort neben Autobahnen und Landstraßen auch der Verkehr in der Stadt einbezogen wird, der die Wissenschaftler vor besondere Schwierigkeiten stellt.



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sixx_am 02. Nov 2016

Bevor du "denen da oben" pauschal Dummheit vorwirfst, lern doch erstmal unsere Sprache...

ernstl 01. Nov 2016

Viel mehr als einen (dafür sehr guten) Stauassistenten kann man "in Karlsruhe und...


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