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Kein Uber und kein Lyft: Tesla will Mitfahrdienste unterbinden

Tesla will seine Elektroautos Model X und Model S mit verbesserten Assistenzsystemen ausstatten, die später zum autonomen Auto führen sollen. Nutzer sollen mit ihren eigenen Autos in diesem Modus jedoch nicht für Uber und Lyft fahren dürfen.
/ Andreas Donath
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Tesla mit Autopilot 2.0 (Bild: Tesla)
Tesla mit Autopilot 2.0 Bild: Tesla

Tesla will seinen Kunden untersagen, für Mitfahrdienste wie Uber und Lyft zu fahren. Arstechnica(öffnet im neuen Fenster) ist dieser interessante Aspekt auf der Tesla-Webseite aufgefallen. Dort verbietet das Unternehmen den Autobesitzern, die autonomen Fahrfunktionen (Full Self-Driving Capability) für kommerzielle Zwecke anzubieten, außer der Fahrer ist im Tesla Network. Details dazu sollen im kommenden Jahr folgen.

Tesla hat im Juli 2016 im Master Plan 2 angedeutet, dass die Elektroautos künftig auch als Leihautos unterwegs sein sollen. Wer einen selbstfahrenden Tesla besitzt, soll ihn künftig verleihen und so Einnahmen erzielen können. Dass Tesla die Freischaltung der Zusatzausstattung an Bedingungen knüpft, ist allerdings neu. Dies könnte bedeuten, dass der Autobauer einen eigenen Carsharing-Dienst plant.

Tesla zeigt Autopilot 2.0 (Herstellervideo)
Tesla zeigt Autopilot 2.0 (Herstellervideo) (03:46)

Autonome Zukunft

Künftig sollen die Elektroautos des Unternehmens autonom fahren, sie werden jetzt schon mit der entsprechenden Hardware ausgerüstet . Bis es so weit ist, müssen die Fahrer aber noch etliche Testkilometer abspulen, um das System intelligenter zu machen. Die Freischaltung der Funktion, die Tesla als Full Self-Driving Capability bezeichnet, soll je nach Kaufzeitpunkt 3.000 bis 4.000 US-Dollar kosten. Dazu kommen noch 5.000 bis 6.000 US-Dollar für den sogenannten Enhanced Autopilot, der eine verbesserte Version des jetzigen Assistenzsystems darstellt.


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