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Canonical-Chefin Jane Silber
Canonical-Chefin Jane Silber (Bild: Canonical)

Canonical-CEO Jane Silber: "Unsere größte Konkurrenz ist das verrückte Bastel-Linux"

Canonical-Chefin Jane Silber
Canonical-Chefin Jane Silber (Bild: Canonical)

Ubuntu läuft im Cloud-Stack von Mobilfunkanbietern ebenso wie auf Geräten des Internet of Things. Ihren Fokus verliert die Linux-Distribution laut Canonical-Chefin Jane Silber aber nicht. Sie erklärt, in welchen Bereichen Ubuntu noch großes Potential hat.
Ein Interview von Sebastian Grüner

Seit der ersten Veröffentlichung von Ubuntu im Jahr 2004 hat sich der Einsatzzweck dieser Linux-Distribution deutlich gewandelt. Zusätzlich zu dem einfach verwendbaren Desktop läuft Ubuntu inzwischen in vielen Cloud- und Container-Umgebungen ebenso wie auf kleinen Embedded-Geräten und Smartphones. Fast seit Anfang an begleitet Jane Silber diese Entwicklung, seit 2010 als Chefin von Ubuntu-Sponsor Canonical. Im Gespräch mit Golem.de bekräftigt Silber allerdings, dass sich der Geist von Ubuntu trotz all der Veränderungen nicht groß gewandelt habe.

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Ubuntu ist nur die Plattform für andere

Das mag seltsam erscheinen. Immerhin gibt auch Silber zu: "Das Produkt hat sich stark verändert, insbesondere durch kommerzielle Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden". Doch Canonical möchte mit Ubuntu, wie bereits vor mehr als zehn Jahren, die bestmögliche Open-Source-Erfahrung für Nutzer und Entwickler bieten, woran das Unternehmen weiter arbeitet.

Mit dem Wachstum des vergangen Jahrzehnts seien natürlich auch die Einsätze von Ubuntu sehr verschieden geworden. Aus Sicht von Canonical sei das von Kunden und Nutzern Geforderte aber nach wie vor sehr ähnlich. Ubuntu müsse sicher und leicht zu pflegen sein und den Arbeitsanforderungen entsprechend skalieren. Deshalb konzentriere sich Canonical darauf, Ubuntu als Plattform zu erstellen, auf der andere Aufbauen können.

Keiner zahlt für das Betriebssystem

Was das genau bedeuten soll, wird schnell klar, als Silber das Geschäftsmodell von Canonical beschreibt. Sie sagt: "Wir wussten, dass der Preis für Betriebssysteme gegen Null gehen wird. (...) Diese wirtschaftliche Gegebenheit ist unausweichlich. Und wir mussten darauf ein Geschäft aufbauen". Der Wert werde durch die kostenlose Verfügbarkeit der Linux-Distribution aber nicht geschmälert.

Denn der Wert von Ubuntu für Canonical liege in der Expertise zu dem System selbst. So sei Ubuntu vielfach kritische Infrastruktur und das Unternehmen könne und müsse dabei eine bestimmte Verantwortung für seine Kunden übernehmen. Das bedeutet für Ubuntu aber auch, dass das System lediglich als Integrator zwischen der Hardware und den Anwendungen der Kunden fungiere.

Das heißt jedoch nicht, dass diese Rolle als Schnittstelle nicht spannend sei und keine besonderen Möglichkeiten mehr biete. So ergibt sich aus Sicht von Silber daraus vor allem in dem stark wachsenden Marktsegment des Internet of Things (IoT) ein großes Potential für Ubuntu.

"Unsere größte Konkurrenz ist das verrückte Bastel-Linux", sagt Silber und schiebt zur Erläuterung nach, sie meine damit jene Linux-Varianten, die von der Entwicklungsabteilung eines Herstellers nur einmal für ein Gerät erstellt werden. "Die haben keine Idee, wie die aktualisiert werden können. Die haben einfach überhaupt keinen Plan", stellt Silber fest. Unrecht hat sie damit in den meisten Fällen wohl nicht.

Ubuntu im Auto macht Silber keine Angst 

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throgh 12. Nov 2016

Erkläre mir das einmal: Was konkret kostet viel Zeit? Wissen darüber wie eine Änderung...

Spiritogre 08. Nov 2016

@ DeathMD, du schriebst da ziemlichen BS, meine Erfahrung und von allen Leuten die ich...

baltasaronmeth 08. Nov 2016

stiGGG hat doch gesagt, dass etwas gebastelt wird und dann "keinerlei maintenance...

Thaodan 07. Nov 2016

Mag bei AMD so sein. Bei Nvidia geht das eigentlich ohne Probleme. Bekomme mein Paket für...

DY 06. Nov 2016

"phone Home" gelöst.



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