Abo
  • Services:

Open Location Platform: Here lässt Autos miteinander sprechen

Autos sollen sich künftig gegenseitig vor Hindernissen wie Staus oder Unfällen warnen. Der Kartendienst Here hat eine Cloud-Plattform für die Fahrzeugkommunikation eingerichtet. Darüber sollen sich nicht nur die Autos der Eigner Audi, BMW und Daimler unterhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Open Location Platform: Am Anfang sollen mehrere hunderttausend Autos dabei sein.
Open Location Platform: Am Anfang sollen mehrere hunderttausend Autos dabei sein. (Bild: Here)

Wir müssen reden: Ein neuer Cloud-Dienst des Kartendienstes Here vernetzt Autos. Die Fahrzeuge der Hersteller Audi, BMW und Daimler sollen untereinander Daten über die Verkehrslage austauschen. Das hat Here kurz vor dem Beginn der Automesse in Paris bekannt gegeben.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Waiblingen
  2. Schaeffler AG, Herzogenaurach

Die Fahrzeuge sammeln mit ihren Sensoren unterwegs jede Menge Daten: Wo das Auto sich befindet, wohin es fährt, wie schnell es ist, ob es scharf bremst, ob der Scheibenwischer im Einsatz ist. Reifensensoren erfassen die Straßenverhältnisse, Kameras sehen Verkehrsschilder, Baustellen, Staus oder Unfälle.

Daten werden anonym verarbeitet

Diese Daten sollen die Autos künftig über den Cloud-Dienst Open Location Platform austauschen. Die Fahrzeugdaten werden anonymisiert, verarbeitet und dann als Informationen über Verkehrsbedingungen, Gefahren auf der Strecke, Verkehrsschilder oder Parkmöglichkeiten an die Autos ausgegeben. Here gliedert das thematisch in vier Dienste auf: Here Real-Time Traffic, Here Hazard Warnings, Here Road Signs sowie Here On-Street Parking.

Start ist in Europa

Der Start des Dienstes ist im ersten Halbjahr 2017 geplant. Er soll zuerst in Europa verfügbar sein, Nordamerika soll folgen. Here rechnet damit, dass schon zu Beginn mehrere hunderttausend Autos Daten beitragen.

Die Dienste sollen zunächst für Autos von Audi, BMW und Mercedes Benz verfügbar sein. Die drei Hersteller hatten den Kartendienst Here im vergangenen Jahr gekauft.

Die Käufer haben mehrfach betont, dass Here auch für andere Unternehmen offen ist. An den Autodiensten sollen sich laut Here unter anderem andere Automobilhersteller, Gemeinden oder Straßenverkehrsbehörden beteiligen können. Außerdem sollen die Dienste auch in Smartphone-Apps integriert werden und dann beispielsweise über Android Auto oder Apples Carplay verfügbar sein.

Die Pariser Automesse Mondial de l'Automobile beginnt für Fachbesucher und Presse am 29. September, für die Öffentlichkeit am 1. Oktober. Sie endet am 16. Oktober.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€

Niaxa 27. Sep 2016

Ja aber die anderen bleiben ja auch nicht stehen, da könnte man ja bisschen regergieren.


Folgen Sie uns
       


Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live

Große Gefühle beim E3-2018-Livestream von Microsoft: Erlebt mit uns die Ankündigungen von Halo Infinite, Gears 5, Sekiro, Cyberpunk 2077 und vielem mehr.

Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

    •  /