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Open Location Platform: Here lässt Autos miteinander sprechen

Autos sollen sich künftig gegenseitig vor Hindernissen wie Staus oder Unfällen warnen. Der Kartendienst Here hat eine Cloud-Plattform für die Fahrzeugkommunikation eingerichtet. Darüber sollen sich nicht nur die Autos der Eigner Audi, BMW und Daimler unterhalten.

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Open Location Platform: Am Anfang sollen mehrere hunderttausend Autos dabei sein.
Open Location Platform: Am Anfang sollen mehrere hunderttausend Autos dabei sein. (Bild: Here)

Wir müssen reden: Ein neuer Cloud-Dienst des Kartendienstes Here vernetzt Autos. Die Fahrzeuge der Hersteller Audi, BMW und Daimler sollen untereinander Daten über die Verkehrslage austauschen. Das hat Here kurz vor dem Beginn der Automesse in Paris bekannt gegeben.

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Die Fahrzeuge sammeln mit ihren Sensoren unterwegs jede Menge Daten: Wo das Auto sich befindet, wohin es fährt, wie schnell es ist, ob es scharf bremst, ob der Scheibenwischer im Einsatz ist. Reifensensoren erfassen die Straßenverhältnisse, Kameras sehen Verkehrsschilder, Baustellen, Staus oder Unfälle.

Daten werden anonym verarbeitet

Diese Daten sollen die Autos künftig über den Cloud-Dienst Open Location Platform austauschen. Die Fahrzeugdaten werden anonymisiert, verarbeitet und dann als Informationen über Verkehrsbedingungen, Gefahren auf der Strecke, Verkehrsschilder oder Parkmöglichkeiten an die Autos ausgegeben. Here gliedert das thematisch in vier Dienste auf: Here Real-Time Traffic, Here Hazard Warnings, Here Road Signs sowie Here On-Street Parking.

Start ist in Europa

Der Start des Dienstes ist im ersten Halbjahr 2017 geplant. Er soll zuerst in Europa verfügbar sein, Nordamerika soll folgen. Here rechnet damit, dass schon zu Beginn mehrere hunderttausend Autos Daten beitragen.

Die Dienste sollen zunächst für Autos von Audi, BMW und Mercedes Benz verfügbar sein. Die drei Hersteller hatten den Kartendienst Here im vergangenen Jahr gekauft.

Die Käufer haben mehrfach betont, dass Here auch für andere Unternehmen offen ist. An den Autodiensten sollen sich laut Here unter anderem andere Automobilhersteller, Gemeinden oder Straßenverkehrsbehörden beteiligen können. Außerdem sollen die Dienste auch in Smartphone-Apps integriert werden und dann beispielsweise über Android Auto oder Apples Carplay verfügbar sein.

Die Pariser Automesse Mondial de l'Automobile beginnt für Fachbesucher und Presse am 29. September, für die Öffentlichkeit am 1. Oktober. Sie endet am 16. Oktober.



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Niaxa 27. Sep 2016

Ja aber die anderen bleiben ja auch nicht stehen, da könnte man ja bisschen regergieren.


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