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Nvidias CEO Jen-Hsun Huang bei der Ankündigung der Zusammenarbeit auf der GDC Europe 2016
Nvidias CEO Jen-Hsun Huang bei der Ankündigung der Zusammenarbeit auf der GDC Europe 2016 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Nvidia und Tomtom: Besseres Cloud-Kartenmaterial für autonome Fahrzeuge

Nvidias CEO Jen-Hsun Huang bei der Ankündigung der Zusammenarbeit auf der GDC Europe 2016
Nvidias CEO Jen-Hsun Huang bei der Ankündigung der Zusammenarbeit auf der GDC Europe 2016 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Gemeinsam wollen Nvidia und Tomtom für eine breitere Anwendung von genauem HD-Kartenmaterial in autonom fahrenden Autos sorgen: Mit künstlicher Intelligenz und Nvidias Automodul Drive PX 2 soll die Verfügbarkeit von Echtzeit-Lokalisierung und Kartographierung erhöht werden.

Nvidia und Tomtom arbeiten künftig an der Erstellung und Anwendung von hochauflösendem Kartenmaterial für Fahrzeugnavigation, dem sogenannten HD Mapping, zusammen. Das hat Nvidias Mitgründer und CEO Jen-Hsun Huang auf der erstmals stattfindenden GTC Europe in Amsterdam angekündigt.

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Präzisere Karten verbessern die Orientierung und die Sicherheit

Die Zusammenarbeit soll langfristig das Fahrverhalten und die Sicherheit autonom fahrender Autos verbessern. Dank Nvidias Automobil-Computer Drive PX 2 und den durch dessen Autocruise-Funktion gesammelten Daten soll die Erstellung von Karten beschleunigt und die Echtzeit-Lokalisierung des Fahrzeuges präzisiert werden.

Das Drive-PX-2-Modul versorgt Tomtom mit Echtzeitdaten zur aktuell befahrenen Straße und bindet diese in einen Cloud-Service ein. So stehen die Informationen auch anderen Fahrern zur Verfügung, indem sie direkt aus der Cloud geladen werden können.

Bisher vermessene Straßen stellen nur Bruchteil dar

Bisher hat Tomtom nach eigenen Angaben weltweit 120.000 Kilometer Autobahnen und Fernstraßen in HD Mapping vermessen. Angesichts der Gesamtmenge an Straßenkilometern ist das noch ein sehr geringer Teil - der niederländische Hersteller spricht von insgesamt 60 Millionen Straßenkilometern.

Tomtoms HD-Mapping-Funktion soll in das Driveworks-SDK eingebunden sein, Nvidias Software Development Kit für autonomes Fahren. Driveworks erkennt andere Fahrzeuge, lokalisiert das Fahrzeug und plant Fahrttrajektorien.


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