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Ein hochautomatisierter BMW am Standort der BMW Forschung und Technik GmbH in München
Ein hochautomatisierter BMW am Standort der BMW Forschung und Technik GmbH in München (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Für 2.000 Mitarbeiter: BMW baut Entwicklungszentrum für autonomes Fahren

Ein hochautomatisierter BMW am Standort der BMW Forschung und Technik GmbH in München
Ein hochautomatisierter BMW am Standort der BMW Forschung und Technik GmbH in München (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der Autokonzern BMW will die Entwicklung autonomer Fahrzeuge stärker bündeln. Ein eigener Campus für neue Mitarbeiter soll dafür entstehen.

BMW will im Großraum München ein Entwicklungszentrum für autonomes Fahren mit rund 2.000 Mitarbeitern aufbauen. "Wir wollen Mitte 2017 loslegen", sagte ein BMW-Sprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Derzeit arbeiteten einige BMW-Experten für autonomes Fahren im Forschungs- und Entwicklungszentrum nahe der Konzernzentrale und dem Stammwerk München, andere im Vorort Garching und an anderen Standorten. "Wir wollen das an einem Ort zusammenführen in einer Art Campus und dort viele neue Arbeitsplätze schaffen", sagte der Sprecher. Gesucht würden IT-Spezialisten, Softwareentwickler und Ingenieure.

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BMW will im Jahr 2021 ein selbstfahrendes Auto auf den Markt bringen. Mit dem weltgrößten Chiphersteller Intel und dem israelischen Sensorspezialisten Mobileye als Partner will der Autokonzern die notwendige Technik entwickeln. Derzeit scheinen die Münchner beim Thema autonomes Fahren selbst hinter der deutschen Konkurrenz von Daimler und Audi zurückzuliegen. Ein von Golem.de getesteter hochautomatisierter BMW konnte nördlich von München immerhin schon eine Autobahnabzweigung nehmen.

Nachholbedarf eingeräumt

Zum 100-jährigen Bestehen des Unternehmens hatte Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich eingeräumt, dass es bei dem Thema noch einiges aufzuholen gelte. "Wir haben Nachholbedarf beim Thema maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz", sagte Fröhlich im vergangenen März. So liege der Anteil der Programmierer unter den 30.000 Angestellten, Vertragspartnern und Zulieferern, die für BMW Forschung und Entwicklung betrieben, nur bei 20 Prozent. "Wenn wir in fünf Jahren ein Verhältnis von 50:50 haben wollen, brauchen wir weitere 15.000 bis 20.000 Leute von Partnerschaften mit Zulieferern und anderen", sagte Fröhlich.

Nun prüft der Konzern laut Fröhlich "mehrere Standorte im Großraum München". Bei dem neuen Zentrum "setzen wir auch auf neue Arbeitsstrukturen, die uns ein schnelles Agieren in diesem hochinnovativen Umfeld ermöglichen". Ein Investor, der das Gebäude im Münchner Vorort Haar errichten und an BMW vermieten wolle, habe schon einen Bauantrag gestellt, sagte der BMW-Sprecher. Aber im Moment sei noch nichts entschieden.


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Atalanttore 03. Nov 2016

Bei der Masse an IT-Spezialisten, Softwareentwickler und Ingenieure in München, hat der...

perseus 27. Okt 2016

... aber bitte nicht über 35!



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