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Assistenzsysteme: Neuer Golf fährt bis 60 km/h teilautomatisiert

Volkswagen hat ein Facelift des Golf VII vorgestellt. Neben einem neuen Cockpit mit Gestensteuerung und Display statt Tacho bietet das Auto zahlreiche Fahrassistenzsysteme und LED-Licht.

Artikel veröffentlicht am ,
Golf VII 2017
Golf VII 2017 (Bild: VW)

Der Golf VII erhält ein Update: So nennt VW das Facelift, welches das Fahrzeug äußerlich etwas kantiger erscheinen lässt sowie neue Motoren und technische Neuerungen im Innenraum mit sich bringt. Der Golf Variant erhält das Facelift ebenfalls.

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Optisch wurden die Kotflügel, die Stoßstange und die Scheinwerfer überarbeitet, deren Form wieder stärker an ältere Golf-Generationen erinnert. Serie sind Halogenscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht. Gegen Aufpreis gibt es Voll-LED- statt Xenon-Scheinwerfer. In allen Golf-Versionen sind LED-Rücklichter künftig Serienstandard.

Das teuerste Infotainmentsystem Discover Pro für den Golf wird mittels Gestensteuerung bedient und verfügt über einen 9,2-Zoll-Bildschirm. Bisher war der Bildschirm maximal 8 Zoll groß.

  • Trailerassist (Bild: Volkswagen)
  • Stau-Assistent  (Bild: Volkswagen)
  • Fußgänger-Erkennung  (Bild: Volkswagen)
  • Emergency Assist  (Bild: Volkswagen)
  • VW Golf VII 2017  (Bild: Volkswagen)
  • VW Golf VII 2017
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  • VW Golf Variant VII 2017
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  • Digitale Instrumente
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  • VW Golf VII 2017
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  • VW Golf VII 2017
Stau-Assistent (Bild: Volkswagen)

Mit Handbewegungen werden beispielsweise die Radiolautstärke oder der Sender geändert. Im Instrumententräger befindet sich kein normaler Tacho mehr, sondern das sogenannte Active Info Display mit 12,3 Zoll und 1.440 x 540 Pixeln. Auf dem Bildschirm werden die gewünschten Instrumente digital angezeigt. Auch eine Karte für die Navigation kann eingeblendet werden.

Den Golf gibt es gegen Aufpreis auch mit teilautomatisierten Fahrfunktionen. Der Stauassistent kann bis 60 km/h das Auto selbst fahren und nutzt dabei den Spurhalteassistenten und die automatische Distanzregelung. Wie gut das gelingt, wird sich noch zeigen. Die Hände müssen zumindest das Lenkrad umgreifen. Zu den weiteren Systemen gehört mit Front Assist eine Auto- und Fußgängererkennung, die notfalls auch bremst. Sogar ein Anhängerrangierassistent wird angeboten. Das kannte man bisher beispielsweise vom Passat oder den SUVs.

Mit dem Emergency Assist soll Autofahrern geholfen werden, die eingeschlafen sind oder bei denen ein medizinischer Notfall eingetreten ist. Erkennt das Fahrzeug, dass es weder gelenkt noch gebremst oder beschleunigt wird, rüttelt es den Fahrer wach. Gelingt das nicht, fährt das Auto an die Seite und hält an. Die Preise für die Assistenzsysteme liegen noch nicht vor.

Zu den neuen Verbrennermotoren gehört der Turbobenziner 1.5 TSI Evo mit 110 kW / 150 PS und variabler Zylinderabschaltung. Auch eine Bluemotion-Version mit 96 kW / 130 PS (4,6 Litern Verbrauch) soll kommen, wobei bei diesem Motor eine sogenannte Segelfunktion integriert wird, die ihn während der Fahrt temporär komplett abschaltet, um Sprit zu sparen.

Auch zum Golf GTI liegen Daten vor. Dieser wird künftig mit 169 kW / 230 PS und 180 kW / 245 PS (als GTI Performance) angeboten. Das ist etwas mehr als bei den Vorgängern. Volkswagen will zudem sein 7-Gang-DSG (Doppelkupplungsgetriebe) sukzessive alle 6-Gang-DSG ablösen.

Anfang Dezember 2016 beginnt der Verkauf des Golf VII des Modelljahrs 2017. Der Grundpreis wird nicht geändert und liegt bei 17.850 Euro. Erstmals ist ein Radio im Basismodell ohne Aufpreis erhältlich. Noch im November 2016 soll der neue E-Golf mit 300 Kilometern Reichweite vorgestellt werden.



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chefin 14. Nov 2016

Ne, Motor ist Aufpreispflichtig. naja..es ist im Basismodell ein Platzhalter verbaut...

MadDoc 13. Nov 2016

Na genau das. Wenn das 7 Gang DSG verwendet wird ist es fast immer das "schlechte...

Neuro-Chef 12. Nov 2016

45 km/h zum Preis eines richtigen Kleinwagens in der Basisausstattung :-/

Ovaron 12. Nov 2016

Das machen die Leute meiner Beobachtung nach tatsächlich. Allerdings nur einmal...

oele3110 11. Nov 2016

Dann nutzt du nicht das ACC. Hierbei passt sich der Tempomat an den vorderen Wagen an...


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