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System-on-a-Chip: Mediatek möchte in den Automotive-Markt

Nach Fernsehern, Smartphones und Tablets plant Mediatek auch Chips für autonomes Fahren. Schon im Frühjahr 2017 sollen erste Produkte angekündigt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Mediatek plant SoCs für Automotive
Mediatek plant SoCs für Automotive (Bild: Mediatek)

Der taiwanische Chiphersteller Mediatek hat angekündigt, ab kommendem Jahr auch Systems-on-a-Chip für autonome Fahrzeuge liefern zu möchten. Angedacht ist eine ganze Reihe von Produkten, die von einem Advanced Driver Assistance System (ADAS) über Radar und In-Vehicle Infotainment bis hin zu Telematik reichen soll. Bisher hat Mediatek vor allem SoCs für Fernseher, Laufwerke, Smartphones und Tablets entwickelt. Die dort gesammelte Erfahrung führe zum nächsten logischen Schritt, dem Automotive-Markt.

  • Automotive-Pläne (Bild: Mediatek)
  • Die Investition in Silicon steigt (Bild: Mediatek)
  • Standards und Zertifizierungen sind sehr wichtig (Bild: Mediatek)
  • Mediatek verfügt über vielfältige IP-Blöcke (Bild: Mediatek)
Automotive-Pläne (Bild: Mediatek)
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Mediatek hat vor Monaten intern eine Automotive Business Unit gegründet, die Systems-on-a-Chip entwickeln soll, die zu den Ansprüchen der Auto-Hersteller passen. Die würden aktiv auf Mediatek zugehen, da auch die Automotive-Branche stark Kosten getrieben sei. Zwar ist der Markt nur ein Zehntel so groß wie der für Smartphone-SoC, die Investition in Chips steigt aber kontinuierlich an. Eine Studie von Strategy Analytics zeigt, dass die Hersteller immer mehr Geld in Halbleiter für autonomes Fahren investieren.

Dort eins zu eins einen Smartphone-Chip zu verwenden funktioniert nicht, sagt Mediatek. Daher stecke man viel Geld in die Forschung (R&D) - dieses Jahr sollen es insgesamt mehr als 1,7 Milliarden US-Dollar und damit rund 20 Prozent des Umsatzes sein. Mittelfristig möchte Mediatek durch Automotive-SoCs einen zweistelligen Prozentsatz des Umsatzes erwirtschaften. Das wird allerdings dauern, weshalb der Hersteller mit einem Zeitraum von fünf bis zehn Jahren bis zum Erreichen dieses Ziels rechnet, obgleich im Automotive-Segment etwas flottere Innovationszyklen als bisher wahrscheinlich seien.

Für die Entwicklung passender SoCs müssen allerhand Standards und Zertifizierungen berücksichtigt werden. Mediatek erwartet in etwa 12 bis 15 Monaten alle geplanten Bereiche abdecken zu können. Konkrete Produkte sollen im ersten Quartal 2017 angekündigt werden.



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Spaghetticode 29. Nov 2016

Wenn ich mir den Supportzeitraum für Mediatek-Chipsätze und die darauf basierenden...

Delacor 29. Nov 2016

Jo am besten schön ohne SourceCode, wie immer bei MediaTek üblich, sodass dann erstrecht...


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